VfB 1900 und JSG Linden vorn

(se) Die A-Junioren der JSG Linden und die B-Junioren des VfB 1900 Gießen gehen aus den Endspielen um den Fußballpokal im Sportkreis Gießen, dien am Samstag in Steinbach ausgetragen wurden, als Sieger hervor.

Die Lindener, die ihre sportliche Heimat in der Gruppenliga haben, setzten sich im Finale gegen den Kreisligisten TSF Heuchelheim durch. Bei den B-Junioren gewann der VfB 1900 Gießen gegen die FSG Wettenberg mit 4:2; der Gruppenligist lag bereits mit 4:0 vorn, ehe die Wettenberger mit zwei Treffern den Gießenern noch nahe kamen.

Schauplatz der Spiele war der Kunstrasenplatz in Steinbach, der trotz der vorangegangenen Schneefälle gute äußere Bedingungen bot. Der Platz war von den Steinbachern weitgehend geräumt worden. "Es herrschte eine angenehme Atmosphäre", berichtete Kreisjugendfußballwart Jürgen Jung, der besonders hervorhob, dass sich alle vier Finalisten trotz engagierten Spiels einer wohltuenden Fairness befleißigten. "Die Schiedsrichter mussten nicht ernsthaft eingreifen", ergänzte Jung, der einen Kollegen aus dem Kreisfußballausschuss gewinnen konnte, die Stadionansage zu übernehmen: Schiedsrichterobmann Hans-Peter Schön begleitete die Spiele am Mikrofon.

Als Unparteiische fungierten - A-Junioren-Finale: Björn Becker (SV Queckborn) sowie als Assistenten Markus Eder (TSV Allendorf/Lda.) und Carsten Kostka (VfB 1900 Gießen). - B-Junioren-Finale: Martin Diehl (TSV Bellersheim) sowie als Assistenten Maximilian Adams (TSG Wie-s-eck) und Christian Rasch (TSG Alten-Buseck).

Rund 100 Fußballfreunde sahen die beiden Begegnungen am Samstag in Steinbach.

A-Junioren - JSG Linden - TSF Heuchelheim 1:0 (1:0): Die Heuchelheimer verstanden es während der gesamten 90 Minuten nicht, den Klassenunterschied vergessen zu machen. Von der ersten Minute an hatten die Lindener das Spiel im Griff. Allerdings erspielte sich die JSG gemessen an ihrer Überlegenheit nur wenige Chancen. Auf dere anderen Seite waren die Heuchelheimer recht harmlos. Es war ein Kampfspiel, beide Mannschaften spielten mit hohem Einsatz, ohne die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten. Den alles entscheidenden Treffer erzielte der Lindener Jan Geipel nach 21 Minuten. Im weiteren Verlauf der Partie tat sich relativ wenig. Die JSG kontrollierte die Begegnung, blieb im Angriff weitgehend ohne Durchschlagskraft. Wenn einmal von den Lindenern eine Gefahr ausging, dann in erster Linie durch Fernschüsse, die aber ein ums andere Mal ihr Ziel verfehlten.

Unter dem Strich ein verdienter Sieg für die JSG, die den Fußballkreis Gießen nun im Wettbewerb um den Regionalpokal vertritt.

B-Junioren - VfB 1900 Gießen - FSG Wettenberg 4:2 (4:0): Das "Schweden-Syndrom" grassiert offensichtlich auch im Fußballkreis Gießen. Der VfB 1900 führte bereits mit 4:0, und alles sah nach einem klaren Sieg des Gruppenligisten aus. Doch die Wettenberger steckten nicht auf, erzielten zwei Treffer zum 2:4 und besaßen danach eine Reihe weiterer Möglichkeiten, doch ein drittes Tor gelang nicht. "Spieler des Tages" war aufseiten des VfB 1900 Mario Kastl, der gegen seine ehemaligen Teamkollegen eine 3:0-Führung herausschoss und mit seinen Toren in der 10., 15. und 22. Minute einen Hattrick erzielte. Treffer Nummer vier der Gießener geht auf das Konto von Mark Fabel (38.), der wie Mario Kastl in der vergangenen Saison noch das Trikot der FSG Wettenberg getragen hat. Die FSG gab sich auch nach dem deutlichen Rückstand nicht geschlagen, kam durch Treffer von Pierre Allendörfer (60.) und Lauritz Homberg (66.) zum 2:4. Trotz weiterer klarer Möglichkeiten für Wettenberg blieb es bei diesem Spielstand. Unter dem Strich ein interessantes Spiel zweier guter Mannschaften.

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