VfB 1900 und Kleinlinden weiter

(fro) An diesem Wochenende steht in der Osthalle Gießen die 26. Auflage des Gießener Fußballstadtpokals auf dem Programm. Den Auftakt machten gestern Abend die Akteure der Gruppe 1, in der sich erwartungsgemäß der Verbandsligist VfB 1900 Gießen an die Spitze des Tableaus setzte.

Ebenfalls bereits für die am Sonntag stattfindende Endrunde konnte sich der Tabellenzweite TSV Klein-Linden qualifizieren, der nur gegen den VfB 1900 eine Niederlage bezog.

Auf Rang drei folgte der FC Besa Gießen, der sich vor dem TSV Allendorf/Lahn behaupteten konnte. Die Elf des Ausrichters muss bis zum heutigen Abend warten, ob man sich gegen den Dritten der Gruppe 3 durchsetzen und für die Endrunde qualifizieren kann. Notwendig wurde dieses Rechenspiel durch die Absage des ACE Gießen, der am Freitagabend keine Mannschaft stellte und zum Turnier nicht antrat.

Mit dem 1. SC Sachsenhausen spielte ein Meister vergangener Tage in diesem Jahr keine Rolle. Die Elf um Torwart Ralf Orth fungierte lediglich als Punktelieferant und belegte mit null Punkten und einem Torverhältnis von 6:26 den letzten Platz.

Die Akteure boten in der mit 450 Zuschauern gut gefüllten Gießener "Gut Stubb" tempo- und torreiche Spiele. Insgesamt konnten 64 Treffer bejubelt werden. Alban Bucay (FC Besa) und Sergej Maro (VfB 1900) zeigten sich mit jeweils sieben Toren am treffsichersten.

Den Auftakt machte VfB 1900-Akteur Gino Parson, als er Allendorfs Torwart Maximilian Heep im ersten Spiel des Abends gleich mit einem Kabinettstückchen zum 1:0 überwand.

Torreich ging es mit der Partie zwischen dem FC Besa und dem 1. SCS weiter. Die Elf des Turnierausrichters führte bereits nach zwei Minuten mit 3:0. Das Team von Trainer Martin Hosman wehrte sich tapfer, musste aber am Ende eine deutliche 3:9-Niederlage quittieren. Das schönste Tor dieser Partie markierte Serafino Madeo, der mit einem Heber von der Mittellinie zum 3:8 traf. Im Spiel des Abends setzte sich der VfB 1900 knapp mit 2:1 gegen den TSV Klein-Linden durch. Nils Römer hatte den TSV zunächst in Führung geschossen, doch Sergej Maro und Erkan Hasan drehten den Spieß noch zugunsten des Verbandsligisten um. Den Finalrundeneinzug machten der TSV Klein-Linden durch einen 2:1-Derbysieg gegen den TSV Allendorf/Lahn perfekt. Gruppensieger VfB 1900 ging trotz eines 0:1-Rückstandes gegen den FC Besa mit einer weißen Weste aus dem Abend. Am Ende setzten sich Ngolo Ouattara und Co. mit 9:1 durch.

Der VfB 1900 Gießen wird am, Sonntag in der Endrundengruppe 1 an den Start gehen, Kleinlinden gehört der Gruppe 2 an.

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