VfB 1900 Gießen hat leichtes Spiel

(ms) "Wir haben heute eine Gießener Mannschaft gesehen, die sich eine Vielzahl von Torchancen erspielt hat", war Trainer Stefan Hassler zufrieden. Sein VfB 1900 Gießen hatte am Samstag in der Verbandsliga Mitte keine Probleme, um Aufsteiger SG Hausen/Fussingen/Lahr mit 5:1 in die Schranken zu weisen. Und wäre man im Abschluss konsequenter gewesen, dann hätte das Endergebnis auch durchaus zweistellig ausfallen können.

(ms) "Wir haben heute eine Gießener Mannschaft gesehen, die sich eine Vielzahl von Torchancen erspielt hat", war Trainer Stefan Hassler zufrieden. Sein VfB 1900 Gießen hatte am Samstag in der Verbandsliga Mitte keine Probleme, um Aufsteiger SG Hausen/Fussingen/Lahr mit 5:1 in die Schranken zu weisen. Und wäre man im Abschluss konsequenter gewesen, dann hätte das Endergebnis auch durchaus zweistellig ausfallen können.

Die biederen Gäste aus dem Westerwald waren vor rund 170 Zuschauern bei besten äußeren Bedingungen von Beginn an nur auf Schadensbegrenzung aus. Das machten bereits die ersten zwei Minuten deutlich. Hinten einigeln, und vorne hilft ein Wunder. So dachte sich wohl die Spielgemeinschaft. Doch nach vier Minuten sah sich der Gast schon in Rückstand. Nach einem Freistoß von Erdinc Solak hämmerte Florian Gross das Leder unhaltbar für seinen Keeper zum 1:0 für die Gastgeber in die Maschen. Wenig später startete die SG einen ihrer wenigen Angriffe. Cornelius Doll (8.) hatte so das 1:1 auf dem Fuß, doch der vergab kläglich.

Fortan ging es dann zunächst nur noch eine Richtung. Der VfB 1900 schnürte die Gäste regelrecht in deren Hälfte ein. Zwangsläufig kam man auch zu Chancen, die aber vergeben wurden. Nach rund 20 Minuten setzte Solak beispielsweise einen Schuss an den Pfosten, wenige Minuten später verpasste Max-Peter Mohr gleich zweimal das mögliche 2:0. Und es gab noch weitere Möglichkeiten in Halbzeit eins, die aber nichts mehr einbringen sollten. Die mangelhafte Chancenverwertung sollte sich dann aber rächen. Der Aufsteiger kam fünf Minuten vor der Pause nämlich zum überraschenden 1:1. Die Hintermannschaft der Gießener sah zu, wie sich die SG-Angreifer auf Höhe des Strafraumes den Ball ein paar Mal zupassten, ehe dann Andre Schmidt mit einem verdeckten Schuss Gießens Schlussmann Dennis Fall zum 1:1 überwinden konnte.

"Der Halbzeitstand hat das Spiel bis dahin völlig auf den Kopf gestellt. Wir hätten bis dahin schon 3:0 oder 4:0 führen müssen", sagte Stefan Hassler nach der Begegnung.

In Durchgang zwei schließlich wurden die Möglichkeiten von den Gastgebern weitaus effektiver genutzt. Direkt nach dem Wiederanpfiff scheiterte Max-Peter Mohr noch mit einem Kopfball an SG-Keeper Alban Lanois, der mit etlichen Paraden eine weitaus höhere Niederlage verhinderte. Nach 47 Minuten war aber das längst fällige zweite Tor der Gastgeber perfekt. Nach Flanke von Ürkan Özen drückte Nebil Celik das Leder am langen Pfosten per Kopf über die Linie. Der Bann war gebrochen, zumal nur acht Minuten später Maykel Samun eine seiner zahlreichen Gelegenheiten endlich verwerten konnte - 3:1. Wer nun gedacht hatte, die SG Hausen/ Fussingen/Lahr würde sich irgendwie nochmals aufraffen, der musste sich eines Besseren belehren lassen. Es ging nichts beim Neuling, die Angriffsbemühungen endeten zumeist schon an der Mittellinie. Anders die Platzherren, die nachlegen wollten und auch konnten. Nach 74 Minuten erhöhte Sergej Maro auf 4:1 für seine Farben, ehe nur drei Minuten später auch Erdinc Solak jubeln durfte, der zum 5:1-Endstand traf.

VfB 1900 Gießen: Fall; Michel Mohr, Schmidt, Chabou, Özen, Ott (ab 57. Ranke), Celik, Max-Peter Mohr (ab 73. Kilian), Spottka (ab 65. Maro), Solak, Samun.

SG Hausen/Fussingen/Lahr: Lanois; Schlimm, Gross, Krekel, Orendi (ab 46. Hillenbrand), Haller, Doll, Kamerher, Röhrig (ab 61. Rudolf), Erbach (ab 62. Winkler), Schmidt.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Montag (Fulda). - Zuschauer: 170. - Torfolge: 1:0 (4.) Gross, 1:1 (40.) Schmidt, 2:1 (47.) Celik, 3:1 (55.) Samun, 4:1 (75.) Maro, 5:1 (78.) Solak. - Gelbe Karten: Solak, Max-Peter Mohr - Doll, Kamerher, Rudolf.

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