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Leif Langholz (am Ball) und sein SC Waldgirmes müssen am Wochenende mit weniger guten Platzbedingungen zurechtkommen. Zum Verbandsliga-Schlager erwartet der VfB 1900 Gießen den SCW auf dem ausgetrockneten Rasen des Waldstadions. (Foto. ras)

VfB 1900 gegen Waldgirmes eine Frage des Untergrunds

Ein Schmankerl für heimische Fußballfans hält die Verbandsliga am Samstag bereit, wenn das Derby zwischen dem VfB 1900 Gießen und dem SC Waldgirmes ansteht.

(cso) Mit den beiden Klubs duellieren sich im Waldstadion die Nummer zwei und drei im Kreis. Die Tatsache, dass Regionalliga-Aufsteiger SC Teutonia Watzenborn-Steinberg seine Samstagspartie beim TuS Koblenz und damit außerhalb der hessischen Landesgrenzen bestreitet, dürfte dem Duell zusätzliche Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die Austragung des Klassikers war bis Mittwoch noch gar nicht sicher. Aufgrund der miserablen Platzverhältnisse drohte die Absage. Nun gab es grünes Licht vom Gießener Sportamt und vom Gartenamt.

Der Rasen an der Grünberger Straße dürfte den Gastgebern eher in die Karten spielen, sind die ambitionierten Waldgirmeser fußballerisch doch stärker einzuschätzen als der derzeit gebeutelte Traditionsverein. Nach den wenigen Pflichtspielen der bisherigen Saison sind die Lahnauer in der Liga sowie im Hessenpokal im Soll, wenngleich auch bei der Elf von Trainer Peter Bätzel noch ein wenig Sand im Getriebe ist. Der VfB 1900 wartet nach zwei Auswärtsauftritten dagegen noch auf ein Erfolgserlebnis.

Bei der hohen Konzentration heimischer Vereine in der Gruppenliga mutet nur ein Gießener Kreisduell am Wochenende schon recht wenig an. Dabei ist der mit vielen Vorschusslorbeeren in die Klasse gekommene FSV Fernwald der Gast der TSF Heuchelheim. Die Truppe von Trainer Roger Reitschmidt, der am Dienstag in Wetzlar Regionalliga-Fußball mit dem SC Watzenborn-Steinberg verfolgte, hält bisher, was sie verspricht. Nach vier Begegnungen stehen zwölf Punkte zu Buche. Heuchelheim ist noch sieglos.

Birklar muss Wunden lecken

In der Kreisoberliga Süd trifft die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod nach ihrem Derbysieg am Dienstag (3:2 gegen die SG Laubach/Ruppertsburg/Wetterfeld) nun erneut zu Hause auf die SG Birklar, die nach der Niederlage im Licher Derby gegen den VfR (0:2) Wunden lecken muss. Den Gallusstädtern ist in dieser Saison einiges zuzutrauen. Mit neuem Trainer (Philipp Heinemann ) und neuem spielendem "Co" (Michael Rohde) begann die "Dreier"-FSG immerhin als eines der ersten Teams ihre Vorbereitung.

Mit der FSG Lollar/Staufenberg und der FSG Biebertal duellieren sich derweil in der Kreisliga A Gießen die Mannschaften, die recht gut in die Runde gestartet sind. Ein Stadtderby bestreiten an der Pfingstweide der TSV Klein-Linden II und der VfB 1900 Gießen II. Heute Abend eröffnen mit dem SV Annerod und dem TSV Allendorf/Lahn zwei Tabellennachbarn den Spieltag. Gleich zwei Partien steigen am Freitag in der Kreisliga A Alsfeld/Gießen. Die neu zusammengesetzte FSG Mücke/Merlau gibt dabei ihre Visitenkarte bei der FSG Queckborn/Lauter ab.

Weiter geht’s in den drei B-Ligen des Fußballkreises Gießen. Und da hat die FSG Garbenteich/Hausen als eines der favorisierten Teams in Gruppe 1 am vergangenen Wochenende schon Punkte gelassen. Dem 4:4 bei der erstmals in Konkurrenz antretenden SG Salzböde-Lahn II soll nun ein Erfolgserlebnis gegen die Reserve des TSV Allendorf/Lahn folgen. Die Salzböder spielen beim FSV Beuern.

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