MTV 1846 Gießen überragend

(bal) Tore satt am letzten Vorrundenspieltag des 24. Gießener Hallenstadtpokals in der Sporthalle Ost. Gleich 113 Treffer bekamen die 400 Zuschauer zu sehen – jubeln durften am Ende drei Vereine. Während wie erwartet Fußball-Kreisoberligist MTV 1846 Gießen und Verbandsligist VfB 1900 Gießen souverän in die Finalrunde stürmten, überraschte B-Ligist Espanol Gießen als Dritter.

(bal) Tore satt am letzten Vorrundenspieltag des 24. Gießener Hallenstadtpokals in der Sporthalle Ost. Gleich 113 Treffer bekamen die 400 Zuschauer zu sehen – jubeln durften am Ende drei Vereine. Während wie erwartet Fußball-Kreisoberligist MTV 1846 Gießen und Verbandsligist VfB 1900 Gießen souverän in die Finalrunde stürmten, überraschte B-Ligist Espanol Gießen als Dritter.

Was der derzeitige Tabellensechste der Kreisoberliga Süd präsentierte, war erste Sahne. Weder der TSV Allendorf/Lahn (3:5), die Freie TSG Gießen (2:9), der VfB 1900 Gießen (1:2), noch Espanol Gießen (1:6) und der FC Besa Gießen (1:4) konnten der Mannschaft von Spielertrainer Benjamin Höfer Paroli bieten. Vor allem mit dem 2:1-Erfolg über den VfB 1900 setzte der Vorjahresdritte ein Zeichen. Trotz des Ärgers über diese Niederlage gegen die "Männerturner" gelang dem Verbandsligisten VfB 1900 der Sprung in die Runde der letzten Acht. Die klassenhöchste Mannschaft der Stadt entschied ihre restlichen vier Partien souverän für sich.

Dass Espanol Gießen in der Halle nicht zu unterschätzen ist, hatte der B-Ligist bereits im letzten Jahr eindrucksvoll bewiesen – damals landete Espanol auf Platz vier des Endklassements, und auch dieses Mal hat der Tabellenführer der Kreisliga B Gießen, Gruppe 1, alle Chancen. Dank eines 6:3-Erfolgs im vorletzten Spiel des Abends über die Freie TSG Gießen sicherte sich Espanol um Schlussmann Jerome Speier das Ticket für die Finalrunde und verwies den TSV Allendorf/ Lahn auf Platz vier. Fünfter wurde der FC Besa Gießen, den letzten Platz belegte die Freie TSG Gießen mit null Punkten. Bester Torjäger des Abends war VfB-Akteur Erdinc Solak, der gleich neun Tore zum Finalrundeneinzug seiner mit der ersten Garde angetretenen Mannschaft beisteuerte. Unschöner Höhepunkt des ansonsten fairen Abends war die Rote Karte gegen Claudio Civello von der Freien TSG Gießen wegen Schiedsrichterbeleidigung.

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