MTV 1846 Gießen gewinnt das Derby

(bde) Sowohl der TV Lich als auch der TSV Grünberg absolvierten in der Basketball-Oberliga der U20 am vergangenen Wochenende ihr erstes Saisonspiel. Ebenso wie die Licher, die ihre erste Niederlage im Lokalderby beim MTV 1846 Gießen hinnehmen mussten, hatten auch die Grünberger bei der Eintracht Frankfurt das Nachsehen.

(bde) Sowohl der TV Lich als auch der TSV Grünberg absolvierten in der Basketball-Oberliga der U20 am vergangenen Wochenende ihr erstes Saisonspiel. Ebenso wie die Licher, die ihre erste Niederlage im Lokalderby beim MTV 1846 Gießen hinnehmen mussten, hatten auch die Grünberger bei der Eintracht Frankfurt das Nachsehen.

MTV 1846 Gießen – TV Lich 116:100 (59:45): "Unterm Strich war das deutlich zu wenig von meiner Mannschaft. Wir haben ganz schlecht verteidigt und offensiv kein regelmäßiges Tempo gefunden. Mein Team ging heute maximal zehn Minuten an seine Grenzen, jetzt heißt es arbeiten im Training", bilanzierte Lichs Trainer Christian Knaus. Bereits nach den ersten zehn Minuten beim 18:37 war seine Truppe deutlich ins Hintertreffen geraten. Die MTV-Jungs übten mit ihrer starken Mann-Mann-Verteidigung früh viel Druck aus und punkteten im schnellen Spiel nach vorne, während der TV seinen Rhythmus nicht fand. Zwar verkürzten die Licher ihren Rückstand bis zur Halbzeit um einige Zähler (45:59), doch nach der Pause stellte sich ein ähnlicher Verlauf wie zu Beginn ein, sodass die Gießener weiter davonzogen. Erst im letzten Abschnitt, den die Bierstädter mit 34:17 für sich entschieden, fanden die Gäste zu guter Form, doch reichte es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr für den Sieg.

MTV-Coach Christopher Hühn, der den verhinderten Can Oppolzer vertrat, war zufrieden: "Die Mannschaft hat sehr guten Basketball gespielt und gezeigt, dass viel Potenzial in ihr steckt."

MTV 1846 Gießen: Nico Schäfer (30), Jan Tafferner (6); Alex Mahrt (8), Sören Henkel (5), Chris Drothler (5), Dean Corral (30), Kingly Songi (14), Robin Amend, Markus Lison (16), Gregor Gombert (2), Sascha Michel.

TV Lich: Edmund Keferstein (41), Axel Müller-Labehs (22), Sebastian Will (20), Toni Shala (9), Alexander Jungmann (7), Robin Zülke (1), Jan Wosnitza (1), Hendrik Metzger, Jonathan Haag.

Eintracht Frankfurt – TSV Grünberg 91:75 (40:35): Mit nur acht Spielern und ohne Trainer Alexander Kratz trat der TSV Grünberg in Frankfurt an und musste eine Niederlage hinnehmen. "Man merkte der Mannschaft das Fehlen einiger Leistungsträger deutlich an. Am Freitag findet das Nachholspiel gegen Wiesbaden statt - und dort soll der erste Saisonsieg geholt werden", erklärte Ersatztrainer Manuel Jung. Obwohl die Frankfurter die Partie mit einer Mann-Mann-Verteidigung übers ganze Feld begannen, spielten die Grünberger diese gut aus, fanden insgesamt besser ins Spiel und lagen nach den ersten zehn Minuten 19:16 in Führung.

Allerdings nahmen die Gäste im zweiten Viertel im Angriff häufig zu überhastete Würfe und agierten in der Verteidigung nicht schnell genug, sodass sich die Frankfurter zur Halbzeit ein wenig absetzen konnten. Zwar nahm sich der TSV in der Pause vor, wieder die anfängliche Form abzurufen, doch waren es nicht die Grünberger, sondern die Frankfurter, die deutlich wacher und frischer aus der Kabine kamen und das Spiel im dritten Viertel dominierten. 33:18 ging der dritte Abschnitt an die Gastgeber, die so die Vorentscheidung frühzeitig herbeiführten. - TSV Grünberg: Tim Kneissl (10), Patrick Theiss (4), Daniel Faßl (13), Tim Willumat (2), Alex Hofmann (4), Fabian Hub (22), Michel Fickar (1), Jan Szembek (19).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare