MTV 1846 Gießen, Hessenmeister der U16. Am Erfolg beteiligt waren (hintere Reihe, v. l.): Co-Trainer Tobias Bender, Cheftrainer Christoph Wysocki, Thomas Brenkmann, Orkun Mehmed, Marlon Krick, Markus Bilgic, Moritz Muskau, Ivo Schneider, Max Theermann (vorn, v. l.) Fabian Bender, Jonas Schäfer, Felix Naidin, Max Arndt, Josef Horn, Athletiktrainer Paulos Tirekoglou. Es fehlt: Lukas Dommershausen.	(Foto: Friedrich)
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MTV 1846 Gießen, Hessenmeister der U16. Am Erfolg beteiligt waren (hintere Reihe, v. l.): Co-Trainer Tobias Bender, Cheftrainer Christoph Wysocki, Thomas Brenkmann, Orkun Mehmed, Marlon Krick, Markus Bilgic, Moritz Muskau, Ivo Schneider, Max Theermann (vorn, v. l.) Fabian Bender, Jonas Schäfer, Felix Naidin, Max Arndt, Josef Horn, Athletiktrainer Paulos Tirekoglou. Es fehlt: Lukas Dommershausen. (Foto: Friedrich)

U16 des MTV 1846 Gießen mit drei Siegen zum Titel

(dlu) Der Favorit hat sich durchgesetzt, wenn auch knapper als erwartet: Mit drei Siegen aus drei Spielen im Hessenmeisterschaftsturnier hat die dezimierte U16 des MTV 1846 Gießen ihre Saisonleistung bestätigt und sich den Titel »Hessenmeister« verdient.

Die BG BBLZ/VfB Mittelhessen erreichte ebenfalls ersatzgeschwächt einen respektablen dritten Platz und beendet die Saison mit einem positiven Gesamteindruck.

Die Vorzeichen waren klar: Mit einer Differenz von +520 (also im Schnitt fast 30 mehr erzielte Punkte als die jeweiligen Gegner) und nur zwei Niederlagen aus 18 Spielen war der MTV 1846 Gießen unter Trainer Christoph Wysocki ins Rennen um die Hessenmeisterschaft gegangen. Schon im Vorfeld deutete sich also an, wer den Titel mit nach Hause nehmen würde – doch so deutlich wie im Ligaverlauf wurde es am Ende nicht: In der Neuauflage des Gießener Lokalderbys siegte die Wysocki-Truppe am Samstag mit 68:59 gegen die BG BBLZ/VfB Gießen unter Trainergespann Michael Bylizki und Thaddäus Käufer. Männerturner Thomas Brenkmann musste dabei nach 15 Minuten ins Krankenhaus, da er einen Finger ins Auge bekommen hatte, auch Center Ivo Schneider fehlte Wysocki im Aufgebot. »Die Hessenmeisterschaft ist wie der DFB-Pokal und hat seine eigenen Gesetze«, wusste der Basketballfachmann zu berichten, doch seine Truppe trotzte den Umständen: »Ich bin stolz, dass wir das geschafft haben.«

Aber auch seine Gegenüber an der Seitenlinie wollten die Saison mit einem positiven Erlebnis beenden. Die Chance dazu bot sich der BG am Sonntag gegen Kronberg, als sich die Mittelhessen nach einem 27:31-Rückstand zur Pause Stück für Stück heranarbeiteten (unter anderem durch zwei Dreier von Philipp Kistler, der zuvor wegen einer stark blutenden Kopfwunde behandelt und nach dem Spiel noch in der Halle genäht wurde) und sich schließlich in die Verlängerung retten konnten. Diese entschieden die Gießener dann für sich, mit 76:70 stand ein hart erarbeiteter Erfolg zu Buche.

Auch der MTV 1846 brauchte eine Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt, um sich in einem spannenden Spiel mit nur einem Punkt (75:74) durchzusetzen, und wieder stand Brenkmann im Mittelpunkt: War sein Einsatz tags zuvor noch fraglich, lieferte er eine 40-Punkte-Partie und markierte unter anderem den Dreier zur Verlängerung, in der der MTV dann die Hessenmeisterschaft klarmachte. Gegen Kronberg konnte der MTV dann über das gesamte Spiel einen knappen Vorsprung halten und verdiente sich letztlich ein 77:72.

Bei der BG dagegen war der Tank leer: Nach der Energieleistung gegen Kronberg schaffte es die Bylizki/Käufer-Truppe nicht, noch einmal Kräftereserven zu mobilisieren und unterlag Frankfurt mit 42:81. »Es war schwierig für die Jungs, aber mit viel Charakterstärke haben sich die Spieler großen Respekt verdient«, war BG-Coach Bylizki stolz auf seine Mannschaft und gratulierte dem Lokalrivalen: »Glückwunsch an den MTV Gießen, der mit Thomas Brenkmann den entscheidenden Spieler des Turniers in seinen Reihen hatte.« Am 18. und 19. April geht es für den MTV dann nach Trier zur regionalen Meisterschaft.

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