11:2-Lauf nach Schaakes spektakulärem Korb

(smg) Das Rennen um den vierten Tabellenplatz in der zweiten Frauen-Basketball-Bundesliga haben sich die Bender Baskets Grünberg gestern selber weiter offen gehalten. Sie hatten den Tabellenletzten und nur mit acht Spielerinnen angetretenen S+B Fellbach zu Gast, der nach dieser - seiner zweiten Saison in Liga zwei - den Gang zurück in die Regionalliga antreten müssen wird. Lange Zeit taten sich die Gallusstädterinnen schwer, ehe sie am Ende doch den klaren 93:74 (39:35)-Sieg einfuhren, der ihnen weiterhin den Traum ermöglicht, die Playoffs erreichen zu können.

(smg) Das Rennen um den vierten Tabellenplatz in der zweiten Frauen-Basketball-Bundesliga haben sich die Bender Baskets Grünberg gestern selber weiter offen gehalten. Sie hatten den Tabellenletzten und nur mit acht Spielerinnen angetretenen S+B Fellbach zu Gast, der nach dieser - seiner zweiten Saison in Liga zwei - den Gang zurück in die Regionalliga antreten müssen wird. Lange Zeit taten sich die Gallusstädterinnen schwer, ehe sie am Ende doch den klaren 93:74 (39:35)-Sieg einfuhren, der ihnen weiterhin den Traum ermöglicht, die Playoffs erreichen zu können.

Ein schneller Steal von Grünbergs Julia Gaudermann (ihr erster von insgesamt sieben) wurde von ihr selber zum 2:0 verwandelt. Anfänglich sah es so aus, als ob die Bender Baskets ihre Gäste gut in den Griff bekommen könnten. Aber schon bald häuften sich die technischen Fehler - und das auf beiden Seiten. Zudem ließen die Gallusstädterinnen zahlreiche Chancen aus, egal, ob das Würfe von den Außenpositionen oder Zieher zum Korb waren.

Fiel der Ball doch einmal durch den Ring, blieb er im Netz hängen, was die Schiedsrichter in der fünften Minute endgültig monierten und das Netz aufschneiden ließen. Als das Spiel fortgesetzt wurde, waren die Gastgeberinnen energischer, brauchten aber weiter zu viele Versuche für ihre Erfolge. Da sie jedoch immer wieder zu zweiten und gar dritten Möglichkeiten kamen, führten sie in der sechsten Minute 13:7.

Das Startsignal zu einem Run war das aber nicht. Fellbach blieb dran und sollte sich lange nicht geschlagen geben. Per Dreier kamen die Gäste beim 16:17 (9.) gefährlich nah auf. Grünberg behielt die Ruhe und hatte auch im weiteren Verlauf die Nase immer leicht vorne. Nach dem guten Start ins zweite Viertel (25:16, 11.) schienen die Bender Baskets aufzudrehen. Aber ihre recht gut treffenden Konkurrentinnen blieben hartnäckig dran, auch weil ihnen zu viele Punkte - und diese viel zu leicht - ermöglicht wurden. Beim Pausen-39:35 war noch nichts entschieden.

In der 27. Minute war es beim 54:51 immer noch knapp. Ein rückwärts eingelegter Ball von Finja Schaake läutete schließlich den 11:2-Lauf ein, an dem zudem Elke Henning und Julia Gaudermann Anteil hatten. Das war die Vorentscheidung. Von nun wurden die Fellbacherinnen auf Distanz gehalten. Sie hatten insgesamt zu viele Ballverluste (38) zu verzeichnen, um am Ende doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen zu können. Aus den Möglichkeiten, die die Gäste hatten, haben sie das Beste gemacht und Grünberg lange um den Sieg zittern lassen.

Unterschätzt haben die Bender Baskets ihren Kontrahenten gestern nicht, kamen aber mit den sich hinten rein stellenden Fellbacherinnen zu lange nicht klar. "Ich hätte mir gewünscht, weiter mehr durchwechseln zu können. In der zweiten Halbzeit bin ich aber mehr auf Sicherheit gegangen", begründete Grünbergs Trainer Sebastian Szymanski seine Verteilung der Einsatzzeiten. Lobend hob er seine gestern erfolgreichste Scorerin Julia Gaudermann hervor, die zudem auch in der Defense positiv auffiel.

Bender Baskets Grünberg: Ruhl (4), Ribel (13/3 Dreier), Gaudermann (19/1), Schaake (14/1), Happel (2), Keil (10), Skrzypczak (4), Henning (11/1), Holtz (17), Steuber, Strack, Wojtyla.

S+B Fellbach: Frank (20), Michelmann (10/1), Stumpf (2), Seidle (11/1), Mandir (4), Klapperich (26), Kiray, Steinherr.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Weißenberger/Hahn. - Zuschauer: 100.

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