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1000 Fans zugelassen

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Zurück unter den Roten Teufeln: Daniel Ketter hilft dem EC Bad Nauheim aus, der aktuell auf drei Stamm-Verteidiger verzichten muss. © Red

(mn). Philipp Wachter trainiert wieder in »weiß«. Zwei Monate nach seinem bis dato letzten Spiel für den EC Bad Nauheim hat der Verteidiger das gelbe Trainingstrikot des Rekonvaleszenten abgelegt, blickt seinem Comeback entgegegen. Am Sonntag (17 Uhr) in Selb soll Wachter wieder im Kader stehen. Zuvor, am Freitag (19.30 Uhr), treffen die Roten Teufel in der Deutschen Eishockey-Liga 2 auf den ESV Kaufbeuren.

1000 Fans sind im Colonel-Knight-Stadion zugelassen. Die Dauerkarten-Inhaber haben Zutritt, zudem sind 150 Tickets seit Donnerstag im freien Verkauf.

So geht der EC Bad Nauheim in das Wochenende: Harry Lange mahnt: »Mir braucht jetzt keiner zu glauben, dass es nun leichter wird. Wenn wir nicht bereit sind, werden wir nicht punkten«, will der Trainer der Roten Teufel mit Blick die Wochenend-Gegner (Positionen acht und 14) erst gar kein Schlendrian einkehren lassen, nimmt lieber die jüngsten Resultate des Gasts zum Maßstab (zu Jahresbeginn drei Niederlagen mit nur einem Tor Unterschied, dann drei Siege). Offen ist, ob Huba Sekesi mitwirken kann. Der Verteidiger hat die Trainingseinheit am Donnerstag vorzeitig beendet. Kurz vor Spielende am Dienstag in Bad Tölz war der Verteidiger von hinten in die Bande gecheckt worden.

Ex-Teufel-Trainer entlassen: Die Bayreuth Tigers und Petri Kujala gehen getrennte Wege. »Aufgrund der Ergebnissituation der letzten Wochen mussten wir reagieren«, wird Geschäftsführer Matthias Wendel in einer Pressemitteilung zitiert. Kujala war in der vierten Sasion Trainer der Tigers, die zuletzt sieben Spiele in Folge verloren haben.

Ketter wieder da: Eigentlich war am Donnerstagmittag doch alles wie immer; zumindest wie in den vergangenen zehn Jahren. Die Profis des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim stehen im Training auf dem Eis - und Daniel Ketter ist mit dabei. Der 36-Jährige kehrt zu den Roten Teufeln zurück, nachdem er im vergangenen September - nach mehr als 500 Spielen für seinen Heimatverein - offiziell und gleichermaßen emotional vor 2400 Fans verabschiedet worden war. »Es kommt ja immer anders als man denkt«, sagt Ketter. »Nie im Leben habe ich damit gerechnet, noch einmal für Bad Nauheim zu spielen.« Daniel Ketter hatte seine Profi-Laufbahn beendet, spielte parallel zu einer beruflichen Umschulung noch beim Oberliga-Kooperationspartner EG Diez-Limburg, springt jetzt aber ein, da in der Wetterau aktuell gleich drei Stamm-Verteidiger zu ersetzen sind.

Aus Verbundenheit »zum Klub und zu Harry« habe er Ja gesagt, erzählt er seine Beweggründe. Der Zeitraum sei überschaubar - »und nach der Saison ist dann definitv Schluss«. Nur 13 Spiele konnte er für Diez-Limburg absolvieren (drei Vorlagen, vier Strafminuten), ein Knochenbruch an der Hand hatte ihn zwischenzeitlich zu einer zehnwöchigen Pause gezwungen.

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