Sogar eine Eins für Friedberg

07. Februar 2018, 19:23 Uhr
Die FG Rhein/Main mit den Tänzern der TSG Terpsichore Friedberg überzeugt beim Heimturnier mit ihrer Choreografie »Duetts of Passion« und landet auf Platz drei. (Foto: Christoph Seubert)

Nur sechs Minuten bleiben den Tänzern, um die Wertungsrichter zu überzeugen. Sechs Minuten, in denen sie ihr Herz auf dem Parkett lassen müssen. Und Herzschmerz war ohnehin das Thema der TSG Terpsichore Friedberg beim Turnier der 2. Bundesliga am Samstag in der Halle am Seebach. Sieben Standardformationen traten gegeneinander an. Die Friedberger, diesmal mit Tänzern aus Gießen und Hofheim als FG Rhein/Main angetreten, tanzten sich am Ende auf den dritten Platz vor und waren damit mehr als zufrieden. Bereits zum zweiten Mal sicherte sich der Boston-Club Düsseldorf in dieser Saison den Turniersieg.

Vor 411 Zuschauern begeisterten die Wetterauer um Maximilian Witte mit ihrem neuen Thema »Duetts of Passion«, einer schnellen und hoch komplizierten Choreografie. Die Friedberger, die im Rahmen der Veranstaltung das Kinderhospiz »Bärenherzen« in Wiesbaden unterstützten, haben laut eigener Aussage große Fortschritte in den letzten Wochen gemacht und arbeiten nun daran, den Abstand zu den vorderen Teams weiter zu reduzieren.

Der Abend wurde von Christina Block (Turnierleiterin) moderiert. Durchgängig im Zeitplan zeigte der Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm, das neben dem Turnier der Standardformationen aus drei Showgruppen bestand. Dabei verzückten die Lateinformation der FG Rhein/Main, die Discofox-Formation aus Mainz und die Varieté-Voilà-Shownummer von vier jungen Frauen das Publikum.

In der Vorrunde des Turniers präsentierten alle sieben Teams ihre Themen. Die Zuschauer waren durch die Musiken und vertanzten Choreografien begeistert. Nach der spannenden Vorrunde entschied sich das Wertungsgericht, zwei Teams in das kleine Finale zu setzen. Dieses ging relativ klar an Herford vor Berlin. Im Finale konnte man an der nicht ganz klaren Wertung die verschiedenen Stärken und Schwierigkeiten der Teams erkennen. Bis zum Saisonabschluss verbleiben noch weitere drei Turniere.

Beim Team aus Friedberg präsentierten zu Beginn Carlotta Weingarten und Frank Repschläger das schmachtende Liebespaar und verdeutlichten den sinnlichen Kern des Themas. Im Hauptteil folgten Duette von bekannten Interpreten wie Meat Loaf, Michael Buble, Robbie Williams und Kylie Minogue, die dem Thema das Gefühl einer musikalischen Symbiose lieferten. Die Tänzer zeigten im langsamen Walzer und im Slowfox eine Gemeinschaft, die besonders das anspruchsvolle Bilderspiel in den Vordergrund stellte. Dieser Eindruck wurde dann durch die fröhlichen Tänze Quickstepp und Wiener Walzer aufgelockert. Der akzentorientierte Tango sorgte für spritzige und zackige Richtungswechsel.

 

In Lauerstellung

 

Die Formation aus Düsseldorf sicherte sich in Friedberg erneut den Turniersieg. In der Wetterau tanzte sich das Team mit »Die Schöne und das Biest« mit nur zwei Einsen, aber drei Zweien an die Spitze der sieben Formationen. Das TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt erreichte mit »In flow« erneut den zweiten Platz. Vierter hinter der FG Rhein/Main wurde der TSC Blau-Gold Nienburg. Die heimische Formation und Nienburg teilen sich aktuell in der Gesamtwertung der 2. Bundesliga den dritten Platz, mit jeweils drei Punkten Rückstand auf den zweiten Rang.

Endstand: 1. Boston-Club Düsseldorf (2–2–2–1–1); 2. TSZ Blau-Gold-Casino Darmstadt (1–1–4–2–4); 3. FG Rhein/Main (3–4–1–3–3); 4. TSC Blau-Gold Nienburg (4–3–3–4–2); 5. 1. TSC Tanzkreis Schwarz-Gold Altenburg (5–5–5–5–5); 6. Grün-Gold TTC Herford (6–6–7–6–6); 7. Blau-Weiss Berlin (7–7–6–7–7).

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