12. September 2018, 19:56 Uhr

Interview Johannes Brückel

Schlechte Erinnerungen an erstes Punktspiel

12. September 2018, 19:56 Uhr

Kapitän Johannes Brückel spricht im WZ-Interview über die personellen Änderungen bei der HSG Wettertal, die Rolle von Trainer Sven Tauber und den Saisonstart gegen den TV Wetzlar.

Herr Brückel, drei Zu- und drei Abgänge verändern den Kader. Welche neuen Anforderungen bringt das für Sie als Spielführer mit sich?

Johannes Brückel: Mit Abgängen muss eine Mannschaft immer zurechtkommen. Diesmal hatten wir mit Steffen Roth einen herben Verlust. Er wollte noch mal höherklassig spielen, was ihm auf jeden Fall zuzutrauen ist. Chris Weiser ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten, er hat sich auch keinem anderen Verein angeschlossen. Pascal Wießner ist zu seinem Heimatverein zurückgegangen, was ich immer nachvollziehen kann. Bei den »Zugängen« handelt es sich ja um »alte Bekannte«, die mehr oder weniger reaktiviert wurden. Hier brauchte ich als Spielführer keine große Integrationsarbeit leisten. Ihren Einstand mussten jedoch alle drei trotzdem geben.

Zu Saisonbeginn erwartet Wettertal den TV Wetzlar (So., 17 Uhr). Ein idealer Gegner für einen positiven Saisonbeginn?

Brückel: Das werde ich so nicht unterschreiben. Wir werden Wetzlar auf keinen Fall unterschätzen. Man muss eine besondere Einstellung an den Tag legen. Das wird ein hartes Match. Mit Yannic Dubiys, der in Kleenheim nicht Fuß fassen konnte, haben sie wieder ihren starken Spielmacher zurückgewonnen. Im Zusammenspiel mit den beiden Schetzkens-Brüdern kommt eine große Aufgabe auf unsere Deckung zu. Ich hoffe, dass wir das erste Punktspiel – im Gegensatz zu den letzten vier oder fünf Jahren – positiv gestalten können.

Welchen Anteil hatte Trainer Sven Tauber, der vergangenen Saison nach dem siebten Spiel übernahm, am Klassenerhalt?

Brückel: Er hat natürlich einen großen Anteil am Klassenerhalt. Er hat es geschafft, bei dem einen oder anderen Spieler den Schalter im Kopf umzulegen, um so die Leistung auf dem Spielfeld zu verbessern. Im taktischen Bereich gab es auch einige Veränderungen, was sich in einigen Spielen positiv bemerkbar gemacht hat. Nichtsdestotrotz liegt es immer an der Mannschaft selbst, wie man die Spiele gestaltet. Werden die Spielideen des Trainers nicht umgesetzt, kann man keine erfolgreichen Ergebnisse erzielen.

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