28. Juli 2018, 07:00 Uhr

DEL

Profi-Eishockey führt Auf- und Abstieg wieder ein

Im deutschen Eishockey kommt es zur Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs zwischen der DEL und der DEL2. Was das für den EC Bad Nauheim bedeutet, erklärt der Geschäftsführer.
28. Juli 2018, 07:00 Uhr
Cody Sylvester. (Foto: Merz)

EC Bad Nauheim


Kein Witz! Die Deutsche Eishockey (DEL) und die DEL2 haben sich auf eine Wiedereinführung des sportlichen Auf- beziehungsweise Abstiegs geeinigt.  Einen entsprechenden Beschluss fassten die Gesellschafter der beiden Ligen . Demnach wird in der Saison 2020/21 erstmals nach 2005/06 wieder ein Auf- beziehungsweise Absteiger zwischen der DEL und der DEL2 ermittelt. Eine entsprechende Vereinbarung wird zeitnah unterschrieben.

»Dieser Schritt war doch im Grunde unumgänglich. Eine sportliche Verzahnung gehört im deutschen Sport einfach dazu. Das macht den Reiz aus«, freut sich Andreas Ortwein, der Geschäftsführer des EC Bad Nauheim.
Das Zeitfenster von zwei Spielzeiten war von beiden Seiten bewusst gewählt worden, um sich auf die Erfordernisse und Kriterien, beispielsweise bei Stadion-Planungen/-Sanierungen oder auch Vertragsgestaltungen mit Werbepartnern und Spielern einstellen zu können.

EC Bad Nauheim: Geschäftsführer Ortein erhofft sich mehr Attraktivität für Sponsoren

»Gewinner dieser Vereinbarung ist der Eishockeysport in Deutschland, denn wie in allen anderen Sportarten wird Auf- und Abstieg auch in unserem Sport für zusätzliche Spannung sorgen. Den Klubs der DEL2 bietet sich damit zugleich nicht nur eine wichtige sportliche, sondern auch wirtschaftliche Perspektive«, sagt Dr. Peter Merten (Heppenheim), Aufsichtsratsvorsitzender der ESBG/DEL2. »Wir freuen uns, dass es nach dieser langen Zeit wieder zu einer Verzahnung zwischen den beiden Ligen kommt und erhoffen uns davon natürlich einen wichtigen Impuls für unseren Sport«, wird Jürgen Arnold (Ingolstadt), Aufsichtsratsvorsitzender der DEL, in der gemeinsamen Pressemitteilung zitiert.

Mit Blick auf die Roten Teufel bewertet Ortwein die Übereinkunft durchweg positiv. »In der Außendarstellung, in Gesprächen mit Werbepartnern ist das Agreement für die Liga an sich, aber auch für jeden einzelnen Standort ein Gewinn.« Auch ein mögliches Wettrüsten fürchtet der Eishockey-Chef in der Badestadt nicht. »Alle Klubs spielen unter den gleichen Wettbewerbsbedingungen. Und auch heute ist es doch so: Wenn die sogenannten großen Klubs einen Spieler unbedingt haben wollen, können wir als Bad Nauheim finanziell meist nicht mithalten.«

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