20. Juli 2018, 12:00 Uhr

Hessenpokal

Hessenpokal: Ein dicker Brocken für Türk Gücü Friedberg

Eine Woche vor dem offiziellen Rundenstart geht es für Türk Gücü Friedberg im Hessenpokal bereits rund: Doch bei Rot-Weiß Hadamar wartet eine schwere Aufgabe auf den Hessenliga-Aufsteiger.
20. Juli 2018, 12:00 Uhr
Massé Bell Bell (l.) und Türk Gücü Friedberg – hier gegen Nicolai Dörnte (Usinger TC) – treffen in der ersten Runde des Fußball-Hessenpokals auf Rot-Weiß Hadamar. (Archivfoto Nici Merz)

Die Teilnahme am Hessenpokal mag eine interessante Sache sein, brachte jedoch dem Fußballkreis Friedberg in den vergangenen Jahren so gut wie keinen Erfolge. Im vergangenen Jahr scheiterte der FV Bad Vilbel trotz Heimvorteil bereits in der ersten Runde am Büdinger Vertreter Viktoria Nidda. Nun ist Türk Gücü Friedberg an der Reihe. Als aktueller Kreispokalsieger startet der Hessenliga-Aufsteiger am Samstag um 15 Uhr im Gastspiel bei Rot-Weiß Hadamar den Versuch, zumindest Runde eins zu überstehen. Ob’s klappt, scheint fraglich, denn die Truppe von Hadamars Coach Torsten Kierdorf – immerhin Kreispokalsieger des Fußballkreises Limburg/Weilburg und vergangene Saison Rangsechster der Hessenliga – ist ein ausgesprochen dicker Brocken und somit auch klarer Favorit.

»Dass wir gewinnen wollen, versteht sich von selbst«, erklärt Friedbergs Übungsleiter Gültekin Cagritekin dennoch. Er und sein Trainerkollege Mustafa Fil wissen freilich aber auch genau, dass sich das eigene Team nach umfangreichen Personaländerungen erst noch finden muss, um einem Gegner höheren Kalibers Paroli bieten zu können. Eben deshalb bezeichnet Cagritekin das Duell in Hadamar keineswegs als Generalprobe für den Meisterschaftsauftakt am 29. Juli gegen den FV Bad Vilbel: »Im Training ziehen zwar alle Spieler voll mit, aber alles braucht seine Zeit.« Prinzipiell können die TG-Verantwortlichen am Samstagnachmittag mit Ausnahme der Mittelfeldspieler Florian Decise (Prellung am Knie), Jonatan Tesfaldet (Urlaub) und Neuzugang und Torjäger Younes Bahssou (gesperrt) den kompletten Kader aufbieten. Das besondere Interesse gilt aber der mit Sebastian Bartel (TSV Lehnerz), Semun Biber (Viktoria Nidda) und Luca Grölz (Sportfreunde Siegen) neu formierten Türk Gücü-Abwehr, auf die in Hadamar eine Woche vor Rundenauftakt nun ein echter Härtetest wartet.

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