22. Juli 2018, 09:23 Uhr

Fussball-Hessenpokal

Erstrunden-Aus für Türk Gücü Friedberg

Türk Gücü Friedberg ist in der ersten Runde des Fußball-Hessenpokals ausgeschieden. Im Duell zweier Hessenligisten unterlag der Aufsteiger aus der Wetterau bei Rot-Weiß Hadamar mit 2:4 (2:2).
22. Juli 2018, 09:23 Uhr
Gästekeeper Vladan Grbovic klärt hier fair gegen dem Torschützen des dritten Hadamarer Treffers Marius Löbig. (Foto: Häring)

 

Nicht 60 Sekunden ließ sich Hadamar überraschen: Abdussamed Guersoy setzte sich durch, in der Mitte musste Masse Bell Bell den abgefälschten Pass Guersoys nur noch ins Tor köpfen. In der Folge machte der Hessenliga-Aufsteiger den Hadamarern weiter das Leben schwer; Spielfluss kam nur selten zu Stande. Erst nach einer Viertelstunde gaben die Gastgeber durch Jonas Herdering den ersten Torschuss ab, ansonsten verteidigte Türk Gücü clever. Das änderte sich in der 20. Minute: Nach einer Freistoß-Variante Benjamin Kretschmers war Marius Löbig frei durch, dessen Querpass spitzelte Jonas Herdering ins Tor.

Das 1:1 sollte der Startschuss für eine Phase der kompletten Hadamarer Überlegenheit sein: Nur zwei Zeigerumdrehungen später behauptete sich Steffen Rücker auf der linken Außenbahn stark und legte von der Grundlinie auf Jonas Herdering zurück. Das nahezu leere Tor verfehlte der Mittelfeldmotor nicht – die Führung für den SVH. Besonders die linke Offensivseite mit Löbig und Rücker bekamen die Gäste überhaupt nicht in den Griff, sodass weitere Großchancen folgten. Erst scheiterten Löbig und im Nachschuss auch Noguchi, dann ließ sich Tristan Burggraf vor dem Tor etwas zu viel Zeit.

Türk Gücü hatte in dieser Spielphase kaum etwas entgegenzusetzen, zeigte aber vor dem gegnerischen Gehäuse Effektivität. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Bell Bell und Alit Usic schoss Letzterer eiskalt zum 2:2 ein (43.). Mit etwas Glück für die Gäste ging es also mit einem Remis in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel brachte Marius Löbig schnell die erneute Führung für Rot-Weiß (55.): Noguchi hatte den schnellen Stürmer bedient, bei seinem Abschluss ins lange Eck sah Friedbergs Keeper Vladan Grbovic aber unglücklich aus. Insgesamt stand Türk Gücü trotzdem in der zweiten Halbzeit defensiv stabiler. Nach vorne hingegen erarbeitete sich der Hessenliga-Neuling kaum Gelegenheiten. So gab es kaum noch Strafraumaktionen zu sehen, das Spiel verflachte. Hadamar behielt – bis auf einen Schreckmoment bei Hasselbachs verunglücktem Klärungsversuch – stets die Kontrolle und zog in den letzten zehn Minuten noch einmal das Tempo an. Kretschmer und Zouaoui vergaben ihre Chancen noch, dann entschied Yuki Noguchi mit einem strammen Flachschuss ins rechte Eck die Partie (85.).

Rot-Weiß-Coach Torsten Kierdorf zeigte sich zufrieden: »Das erste Pflichtspiel ist immer wichtig, um in die Saison reinzukommen. Heute haben wir das gut gemacht«

Rot-Weiß Hadamar: Hasselbach, Kuzcok, Burggraf (46. Pandov), Schraut, Markus Neugebauer, Zouaoui, Kretschmer (89. Gerwalt), Noguchi (90. Matthias Neugebauer), Rücker, Löbig, Herdering.


Türk Gücü Friedberg: Grbovic, Takahashi, Biber, Grölz, Vranesevic, Usic, Bell Bell (68. Özalp), Erdogan (62. Mitrovic), Guersoy (59. Penava), Bartel, Toskovic
 

Steno: Tore: 0:1 Bell Bell (1.), 1:1 (20.), 2:1 (22.) beide Herdering, 2:2 Usic (43.), 3:2 Löbig (55.), 4:2 Noguchi (85.) – SR: Jantz (Wiesbaden).Zuschauer: 300

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