17. Dezember 2018, 19:00 Uhr

Handball-Bezirksoberliga Frauen

Bezirksoberliga Frauen: HSG Mörlen mit Zwischenspurt zum Derbysieg

Die HSG Mörlen hat das Wetterauer Derby gegen die HSG Wettertal in der Handball-Bezirksoberliga Frauen für sich entschieden. Dabei reichte ein Zwischenspurt am Ende zu einem klaren Erfolg.
17. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Der Wettertaler Trainer David Siegel und seine Bank müssen eine deutliche Niederlage im Derby gegen die HSG Mörlen mitansehen. (Foto: Jaux)

In der Handball-Bezirksoberliga Mitte der Frauen hat die HSG Mörlen das Derby bei der HSG Wettertal am Wochenende mit 25:17 (11:9) deutlich für sich entschieden. Eine deutliche Niederlage musste zudem die FSG Gettenau/Florstadt einstecken: Die Mannschaft von Trainer Daniel Ginter unterlag beim Tabellenführer HSG Wettenberg II mit 15:33 (14:6).

HSG Wettertal – HSG Mörlen 17:25 (9:11): Mit dezimiertem Kader reiste die HSG Mörlen nach Rockenberg, wo sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe begegneten. Katharina Dietz legte nach einer Minute zum 1:0 für die Gäste vor. Charlotte Brückel glich für die Heim-HSG aus, ehe Mörlen wieder am Zug war. Dieses Muster setzte sich in der Folge des Derbys fort, sodass sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Folgerichtig wurden beim 9:11 zugunsten der Mörlenerinnen die Seiten getauscht. Nach Wiederbeginn sah es zunächst so aus, als würde sich das Schema aus Halbzeit eins fortsetzen (12:13/37.), doch Mörlen legte zwischen der 38. und 52. Minute einen beachtlichen Zwischenspurt ein und führte plötzlich deutlich mit 21:12. Wettertal biss sich in dieser Zeit im Angriff an der stabilen 5:1-Abwehr der Gäste die Zähne aus, konnte in den letzten Minuten aber dennoch noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. »Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung, bei der sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Durch den Sieg überwintern wir außerdem mit einem positiven Punktekonto«, freute sich Siggi Bläsche vonseiten der Gäste. Wettertals Trainer David Siegel haderte vor allem mit der Angriffsleistung seiner Schützlinge: »Wir waren gegen eine gute 5:1-Abwehr einfach zu langsam und haben viele Abschlüsse nicht anständig aufs Tor gebracht, somit konnten wir das Spiel irgendwann nicht mehr offen gestalten.«

HSG Wettertal: Heller, Glock, Marsteller; Weil (3), Exner (3), Bayer (2), Kunzelmann (2), Wolfner (2), Reif (2/1), Brückel (2/1), Kielich (1), Rettig, Strube, Reinhold.

HSG Mörlen: Philipp, Kieninger; Juliane Wagner (7/3), Franziska Dietz (5), Katharina Dietz (4), Heil (3), Theresa Wagner (2), Bühler (1), Vetter (1), Kloppenburg (1), Hickel (1).

Eine Halbzeit zum Vergessen

HSG Wettenberg II – FSG Gettenau/Florstadt 33:15 (14:6): Die Gastgeberinnen drückten dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf und führten nach 14 Minuten bereits mit 5:2. Die FSG verkürzte zwar noch einmal auf 4:6 (18./Ginter), ehe Wettenberg mit drei schnellen Toren auf 9:4 davonzog. Beim 14:6 wurden die Seiten getauscht, wobei die Gäste bis hierher mit einer schwachen Chancenverwertung haderten. Nach Wiederanpfiff folgte eine »Halbzeit zum Vergessen«, wie es FSG-Trainer Daniel Ginter ausdrückte. Mit vier Toren in Folge setzte sich die HSG bis zur 34. Minute auf 17:6 ab, was schon die Vorentscheidung bedeutete. Die Ginter-Schützlinge verkürzten zwar zunächst auf 8:17, ehe die Heimsieben erneut nachlegte (20:8/38.) und über die Stationen 27:12 (49.) sowie 30:13 (54.) am Ende souverän gewann. »Wir mussten auf unsere etatmäßigen Rückraumspielerinnen (Borst, Stiefel, Mogk) verzichten. Zudem verletzte sich Torfrau Maire Brockhoven, die zuvor stark gehalten hatte, in der ersten Halbzeit an der Hand. Somit kam zu unserer schwachen Chancenverwertung auch eine dünne Personaldecke. Noch dazu stimmte in der zweiten Halbzeit die Einstellung nicht. Jetzt geht es erstmal in die Pause, aus der wir gestärkt in die Rückrunde starten wollen.«, bilanzierte FSG-Trainer Ginter nach dem Abpfiff.

FSG Gettenau/Florstadt: Brockhoven, Kammel; Laura Müller (4/2), Schmidt (3), Schmeißer (2), Ginter (2/1), Schulz (1/1), Leonie Müller (1), Freiter (1), Ende (1), Glaub

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