12. September 2018, 19:56 Uhr

Aufbruchstimmung hält an

12. September 2018, 19:56 Uhr
Die HSG Wettertal vor der Saison (hinten, v. l.): Trainer Sven Tauber, Johannes Brückel, Fabian Exner, Danny Hendrischke, Bardo Raab, Florian Zimmer, Co-Trainer Max Weil; Mitte, v. l.: Merlin Metzger, Klaus Bergemann, Philipp Rumpf (A-Jugend), Marcel Mengel, Tim Bunfil, Yannick Kreuzer; vorne, v. l.: Michel Görlach (A-Jugend), Julian Schremmer, Joans Kielich, Tim Großmann und Tom Kneissl (A-Jugend). Es fehlen Philipp Becker, Andreas Boller, David Wagner, Sebastian Kehm und Tobias Kreuzer. (Foto: hep)

Sven Tauber steht vor seiner ersten kompletten Spielzeit in seiner alten Heimat. Er hatte damit die Möglichkeit, die gesamte Vorbereitungszeit zu planen und die Mannschaft der HSG Wettertal nach seinen Vorstellungen auf einen positiven Rundenverlauf in der Handball-Bezirksoberliga einzustellen. Die HSG hatte sich den Verlauf der ersten Spielzeit (2017/18) unter dem neuen Namen sicherlich entspannter vorgestellt als es sich dann in der Realität abspielte. Die ersten sechs Spiele wurden allesamt verloren. Die Verantwortlichen entschlossen sich zu dem in diesen Situationen gerne angewandten »Allheilmittel«, einem Trainerwechsel. Tauber übernahm für David Siegel. In den 19 Spielen unter der Regie des Münzenbergers Tauber holte die Mannschaft 15 Punkte, belegte am Ende den zwölften Platz und erreichte damit den Klassenerhalt.

Die immer noch spürbare positive Aufbruchstimmung der jungen Spielgemeinschaft kam Tauber dabei zur Hilfe. »Die Stimmung im Verein ist sehr gut. Selbst in der spielfreien Zeit merkte man, dass sowohl bei den Aktiven- als auch bei den Jugendmannschaften Bewegung herrscht«, beschreibt er sein Umfeld und verweist dabei auf durchgeführte Aktionen wie zum Beispiel ein Zeltlager der Jugendabteilung.

Besonders angetan zeigte er sich von der positiven Stimmung, die in seiner Mannschaft herrscht und sich in einer überdurchschnittlichen Trainingsbeteiligung widerspiegelt. Dadurch sei die angestrebte Integration der A-Jugendspieler gut verlaufen, lässt er wissen. Den Verlauf der gesamten Vorbereitung beschreibt er als zufriedenstellend.

Zum Ende der letzten Runde hatten sich mit Steffen Roth, Pascal Wiesner und Chris Weiser drei Spieler abgemeldet. Allesamt wichtige Spieler für das Mannschaftsgefüge, was Tauber mit der Aussage kommentierte: »Alle Abgänge schmerzen, generell.« Externe Neuzugänge hat Wettertal nicht zu vermelden. Aber mit Fabian Exner, Florian Zimmer und Julian Schremmer sind dennoch drei »neue« Spieler dabei, die aus unterschiedlichen Gründen im letzten Jahr nicht an Bord waren. Sollten im Laufe der neuen Spielzeit personelle Engpässe entstehen, wird man auf A-Jugendliche zurückgreifen, die kontinuierlich in den Kader der Männer integriert werden sollen. »Diesen Jugendlichen wird die Zukunft gehören«, stellt der HSG-Trainer fest.

Seine Mannschaft sieht er noch im Findungsprozess, der sich allerdings bereits im fortgeschrittenen Stadium befindet. Bei der HSG Wettertal wird die Bezirksoberliga als eine ausgeglichene Liga angesehen. Der HSG Lumdatal kommt dabei eine Ausnahmerolle zu. Ihr wird eine herausragende Spielzeit prophezeit. Den drei Aufsteigern bescheinigt man genügend Spielstärke, um sich zu behaupten. Bei der HSG vertritt man den Standpunkt, dass sowohl nach oben als auch nach unten alles möglich ist. Die Wettertaler hoffen, schnell genügend Punkte gegen den Abstieg zusammen zu haben. »Da es im Gegensatz zum letzten Jahr auch wieder mal Absteiger aus der Landesliga geben wird, die unseren Bezirk treffen, ist das erweiterte Ziel ein einstelliger Platz«, klärt Tauber auf.

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