25. Mai 2008, 21:58 Uhr

Grünbergerinnen setzen sich die Krone auf

(smg) Ein vielstimmiges »Deutscher Meister ist nur der TSV« ließen die Grünberger U16-Basketballerinnen auf der Rückfahrt von Halle in die Gallusstadt immer wieder ertönen.
25. Mai 2008, 21:58 Uhr

Da konnte auch der Stau und die dadurch voraussichtlich später als vorgesehene Ankunft zum Empfang auf dem Grünberger Marktplatz gestern Abend die Freude der Spielerinnen und Trainerin Birte Schaake nicht trüben. Souverän hatten sich die TSVerinnen im Endturnier um die Deutsche Meisterschaft durchgesetzt. Das Halbfinale gegen den TV Bensberg gewannen sie 92:52. Im Endspiel gegen den Gastgeber SV Halle ließen sie beim 75:55 ebenfalls nichts anbrennen.

Jahrelang hatten die Akteurinnen darauf gewartet, Deutscher Meister zu werden. Bis vor ein paar Jahren gab es in den unteren Altersklassen nur inoffizielle Titelkämpfe, und im letzten Jahr verloren die Grünbergerinnen das Endspiel. Umso größer war nun die Freude über die nationale Meisterschaft, die - vorläufig - die gute Nachwuchsarbeit des TSV Grünberg krönt.

Finale / SV Halle - TSV Grünberg 55:75 (21:39): Halle sollte der Heimvorteil genommen werden, und so ließen es sich rund 50 Grünberger - allen voran Bürgermeister Frank Ide - nicht nehmen, am Sonntag extra zum Endspiel anzureisen, um ihre U16 zu unterstützen. Dessen waren sich die Mädels bewusst. Diese Anerkennung war für sie wichtig und brachte sie zudem nach vorne. Physiotherapeutin Anke Nau hatte bis in den späten Samstagabend sprichwörtlich alle Hände voll zu tun, Julia Gaudermann wieder einsatzfähig zu machen, was für die Gallusstädterinnen psychologisch mindestens ebenso wichtig war, wie ihre Präsenz auf dem Feld. Dem ausgeglichenen Beginn (8:6, 5.) ließen die Grünbergerinnen eine schöne Serie folgen. Hauptsächlich hatten sich dabei Carolin Christen und Finja Schaake mit ihren Körben hervorgetan, sodass ihr Team nach dem ersten Viertel 18:9 vorne lag. Der Vorsprung wurde im zweiten Durchgang ausgebaut, und so kamen die TSV-Akteurinnen zur Pause schon zum recht beruhigenden 39:21. Doch sie wussten, dass die ersten Minuten der zweiten Halbzeit entscheidend sein würden, ob Halle noch einmal ins Spiel zurückfinden würde. Aber Grünberg blieb in der Defense konsequent. »Der Schlüssel zum Erfolg war die Verteidigung. Wir haben von vorne bis hinten gepresst«, lobte Trainerin Schaake ihre Mannschaft. Die hatte in der 27. Minute das 55:30 hergestellt und strebte unaufhaltsam dem Titelgewinn entgegen. »Das war eine absolute Teamleistung«, freute sich Schaake über ihre Truppe, die sich anschließend stolz ihre »Meister-T-Shirts« überzog. - TSV Grünberg: Nicola Happel (5/1 Dreier), Julia Gaudermann (11/1), Julia Ritter (6), Finja Schaake (27/2), Jenny Münnich (18), Luisa Rahn (1), Carolin Christen (5), Sarah Spee (2), Theresa Knöß.

Halbfinale / TSV Grünberg - TV Bensberg 92:52 (46:28): Grünberg ging im Halbfinale schnell in Führung, woran besonders Julia Gaudermann beteiligt war. Groß war der Schreck, als sie sich im zweiten Viertel eine Zerrung im Oberschenkel zuzog und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Bensberg konnte dem großen Druck des TSV aber nicht Stand halten und lag zum Seitenwechsel bereits deutlich im Hintertreffen. Grünbergs Trainerin Birte Schaake wechselte in der zweiten Halbzeit viel durch, gab allen Akteurinnen Einsatzzeiten und schonte somit zugleich die Kräfte für das sonntägige Finale. - TSV Grünberg: Nicola Happel (15/1 Dreier), Theresa Knöß (4), Julia Gaudermann (11), Julia Ritter (12), Finja Schaake (21/1), Jenny Münnich (8), Luisa Rahn (4), Carolin Christen (13), Sarah Spee (4).

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