23. April 2018, 17:58 Uhr

Bezirksoberliga

Zwei souveräne Siege in der Fremde

23. April 2018, 17:58 Uhr

Bereits vor dem letzten Spieltag kann man die Tischtennis-Saison in der Bezirksoberliga aus Gießener Sicht als erfolgreich beschreiben. Am Samstag fuhren die drei Mannschaften fünf Punkte ein und rangieren allesamt unter den ersten sieben der Tabelle. Während der NSC Watzenborn-Steinberg II Rang zwei belegt, folgt Aufsteiger TSF Heuchelheim mit nur zwei Punkten weniger schon auf Platz drei. Kleinlinden rangiert als Siebter im gesicherten Mittelfeld.

TTG Kirtorf/Ermenrod – TSV Klein-Linden 8:8: Das 8:8 in Kirtorf ist sicherlich kein Wunschergebnis, aufgrund des feststehenden Klassenerhalts aber auch kein Beinbruch für den TSV. Aus den Doppeln ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Einzelpartien, und es entwickelte sich zu jeder Zeit ein enges Aufeinandertreffen. Nach dem verlorenen Fünf-Satz-Match von Alexander Roßbild hatten die Gastgeber die Führung auf 7:4 hochgeschraubt, doch Kleinlinden konterte umgehend. Matthias Nicolai, Frank und Jörg Drolsbach sowie Oliver Borchardt sorgten für die 8:7-Führung und zwangen Kirtorf ins Entscheidungsdoppel. Hier hatten Elmar Schaub und Frank Drolsbach allerdings in drei Durchgängen das Nachsehen, doch das Unentschieden war ja bereits vorher gesichert.

TTG Mücke – NSC Watzenborn-Steinberg II 4:9: Der NSC fand gut in die Partie und schaukelte die drei Doppel in drei beziehungsweise vier Sätzen nach Hause. Erst das vordere Paarkreuz zeigte Schwächen, und so gaben Martin Richter und Tim Neuhof ihre Spiele ab. Den nächsten Punkt musste Maximilian Dörr beim Stand von 5:2 abgeben, sodass die Gastgeber noch einmal bis auf 3:5 herankamen. Bernd Commerscheidt und Neuhof machten in der Folge mit ihren Kontrahenten jedoch kurzen Prozess, und so war es wiederum Richter, der den letzten Punkt an den Gegner abgab.

TLV Eichenzell – TSF Heuchelheim 3:9: »Die 3:0-Führung nach den Doppeln hat uns natürlich schon auf die Siegerstraße gebracht«, freute sich Heuchelheims Jonathan Kollmar. Vor allem das Spiel von Ralf Neul und Michel Weiss hatte es in sich. Sie lagen schon mit 0:2-Sätzen und 1:8 im dritten Satz zurück, das Spiel schien verloren. Doch das Unmögliche passierte und die beiden drehten das Spiel und wandelten es doch noch in einen Sieg um. »Blöd waren die knappen Niederlagen von Jannik Schaaf und mir in der Verlängerung des fünften Satzes, wobei ich leider Matchbälle vergeben habe«, erklärte Kollmar selbstkritisch. »Aber besser bei einem so deutlichen Spielstand, als wenn es knapp gewesen wäre«, fügte er schmunzelnd hinzu. Damit ist den TSF der dritte Platz nicht mehr zu nehmen, was für den Aufsteiger ein großer Erfolg ist.

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