01. März 2018, 21:47 Uhr

Rollstuhlbasketball / Bundesliga

Zum Abschluss steht einiges auf dem Spiel

01. März 2018, 21:47 Uhr
Hiroaki Kozai (M.) vom RSV Lahn-Dill kehrt am Sonntag an seine alte Wirkungsstätte zurück. (Foto: Diekmann)

Im 18. und letzten Hauptrundenspiel der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) wartet am Sonntag um 15 Uhr die BG Baskets Hamburg auf den RSV Lahn-Dill. Für die Hanseaten geht es in der EdelOptics-Arena im Stadtteil Wilhelmsburg darum, das letzte Playoff-Ticket zu erobern, für die Mittelhessen Platz zwei im Fernduell mit den Dolphins aus Trier abzusichern.

Mehr wie die Ausgangslage ist vor dem mit Spannung erwarteten letzten Spieltag für die Mehrheit der Bundesligisten nicht klar. Für die Wetzlarer Rollis bedeutet dies, gewinnen Sie in Hamburg, ist ihnen Platz zwei nicht mehr zu nehmen. Sollten sie jedoch, wie im Vorjahr gleich zweimal, an der Waterkant den Kürzeren ziehen, könnte Trier auf Platz drei mit einem Heimsieg gegen die Thuringia Bulls noch an Michael Paye und Co. vorbeiziehen.

Ähnlich ist die Konstellation für die BG Baskets, die mit einem Erfolg über den RSV den Sprung in die Playoffs sicher in der Tasche hätten. Bei einer Niederlage kann es jedoch zu der bisher nie da gewesenen Situation kommen, dass nach 18 Spieltagen gleich vier Teams auf den Rängen vier bis sieben punktgleich über die Ziellinie kommen. Wiesbaden, Zwickau und München sind die Teams in Lauerstellung, die in ihren Heimspielen gegen die bereits als Absteiger feststehenden Kölner und Rahdener sowie gegen Hannover durchaus lösbare Aufgaben haben. In den möglichen sieben direkten Vergleichen, die zum Tragen kommen könnten, hätten dann die Rhinos aus der hessischen Landeshauptstadt in gleich vier Konstellationen die besten Karten für den Sprung in die Playoffs.

»An all den Rechenspielen wollen wir uns nicht beteiligen und einfach unser Ding machen«, gibt RSV Headcoach Ralf Neumann für die schon am Samstag startende Dienstreise in den Norden die Marschroute klar aus: »Wir haben im Vorjahr zweimal hauchdünn in Hamburg verloren, dies wollen wir ändern und uns vor dem Champions-League-Viertelfinale noch einen Schwung Selbstvertrauen holen«, sagt der 54-Jährige, der bereits vier Tage nach der Rückkehr aus Hamburg mit seinem Team schon wieder auf dem Weg Richtung Madrid ist.

So wie bereits im Dezember beim hohen 93:59-Heimsieg im Hinspiel, muss die RSV-Defensive vor allem das starke Baskets-Offensiv-Quartett mit Kochetkov, Ahmadi, Shabo und Möller im Auge haben. Der Russe Vasily Kochetkov ist mit durchschnittlich 16,1 Punkten pro Partie der erfolgreichste Angreifer der Gastgeber. Ebenfalls mit einer zweistelligen Ausbeute folgen der Iraner Alireza Ahmadi (14,8), Nationalspieler Kai Möller (12,8) und der Israeli Asael Shabo (11,8) auf den Plätzen.

Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Zwickau – Rahden, München – Hannover, Wiesbaden – Köln, Trier – Thuringia Bulls, Hamburg – Lahn-Dill (So., 15 Uhr).

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