19. August 2018, 22:01 Uhr

Zeltinger-Team gerupft

19. August 2018, 22:01 Uhr

Die deutschen Herren haben nach dem Samstag-63:67 gegen den Iran auch das dritte und letzte Spiel der Gruppenphase bei den Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaften in Hamburg verloren. Gegen treffsichere Kanadier hatte das Team Germany kein probates Mittel zur Hand und musste sich am frühen Sonntagabend mit 61:78 (14:13/31:37/45:56) erneut geschlagen geben. Bester Werfer für die deutschen Farben war Center Alex Halouski (12).

Auf wen die deutschen Herren als Vorrunden-Dritter im Achtelfinale der Weltmeisterschaft treffen, entscheidet sich in der Gruppe B zwischen Polen, USA und Großbritannien.

»Wir hatten uns viel vorgenommen für heute. Leider muss ich attestieren, dass Kanada verdient gewonnen hat. Wir haben versucht, ihre Schützen aus dem Spiel zu nehmen. Bei Anderson ist uns das noch einigermaßen gelungen. Aber Nic Goncin hat uns sehr weh getan. Das ist jetzt eine schwierige Situation für uns. Wir werden als Crossover-Gegner entweder auf die USA oder Großbritannien treffen. Wir haben jetzt einen Tag Pause und dann müssen wir unser bestes Spiel bringen«, resümiert Bundestrainer Nicolai Zeltinger.

Deutschland: A. Halouski (12), Jan Gans (11), Andre Bienek (10), Jan Haller (10), Thomas Böhme (8), Nico Dreimüller (5), Kai Möller (3), Christopher Huber (2).

Die deutschen Rollstuhlbasketball-Herren hatten am Samstag im zweiten Gruppenspiel bei der WM bereits erstmals das Nachsehen. Gegen körperlich groß agierende und betont spielende Iraner muss sich das Team Germany mit 63:67 (19:23/30:38/45:53) geschlagen geben. Mit 14 Zählern trug sich Thomas Böhme als Topscorer für Deutschland ein.

Dabei ließen sich die deutschen Herren von den Iranern eiskalt erwischen und sahen sich schnell einem 2:9 Rückstand nach drei gespielten Minuten gegenüber. Nach einer ersten Auszeit und einem Wechsel in der Line-Up bekamen die deutschen Korbjäger das Spiel etwas besser in den Griff. Nico Dreimüller brachte seine Farben auf 10:13 (6.) heran. Kurz vor der Halbzeit schien der Ausgleich beim Stand von 30:32 (18.) nah. Doch einige Unkonzentriertheiten wusste der Gegner erneut für sich zu nutzen und so ging es mit einem 30:38 in die Pause. Auch in Halbzeit zwei fehlte dem Team Germany offensiv das nötige Quäntchen Glück. Getragen von den anfeuernden Zuschauern bäumten sich Jan Haller und Co. mit Beginn der Crunchtime nochmals gegen die drohende Niederlage auf. Doch der letzte Kick wollte nicht kommen. Am Ende hieß es 63:67 für den Iran.

»Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir nicht zu unserem Spiel gefunden haben. Wir hatten insgesamt zu viele Ballverluste, 22 Turnover, die uns definitiv das Genick gebrochen haben.«, zeigte sich Headcoach Nicolai Zeltinger enttäuscht.

Punkte Deutschland: Thomas Böhme (14), Aliaksandr Halouski (13), Jan Gans (13), Nico Dreimüller (12), Jan Haller (6), Andre Bienek (5).

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