TV 05/07 Hüttenberg


Emotional war es am Saisonende beim TV 05/07 Hüttenberg mit den Verabschiedungen der Eigengewächse Dominik Mappes und Jannik Hofmann sowie der langjährigen Leistungsträger Matthias Ritschel und Sebastian Roth. Doch nun zum Saisonstart wächst natürlich die Vorfreude auf die Neuen im blau-weiß-roten Trikot. Spielmacher Björn Zintel kam bereits zum Vorbereitungsstart zu Wort. Nun standen uns der Tscheche Dieudonné Mubenzem (Foto oben) und der Schwede Markus Stegefelt (Foto unten), die neuen Rückraumspieler auf den Halbpositionen, Rede und Antwort.

Dieudonné Mubenzem, wie sind Sie in Hüttenberg aufgenommen worden?

Dieudonné Mubenzem: Sehr gut. Die Jungs haben mich alle gleich gut aufgenommen und mir wird bei allem geholfen. Auch im Training und den Spielen ist das so.

Sind Sie auch abseits vom Handball mit Ihren neuen Mannschaftskollegen unterwegs?

Mubenzem: Ja, wir machen viele Sachen zusammen, gehen ins Restaurant oder grillen zusammen. Wir haben viel Spaß gemeinsam.

Sie kennen den TV Hüttenberg schon aus Spielen mit ihrem bisherigen Verein Dukla Prag?

Mubenzem: Wir haben dreimal auf dem Turnier in Lovosice gegeneinander gespielt. Von daher kenne ich schon einige Spieler.

Sie sind nun ein paar Wochen in Hüttenberg. Der Linden-Cup war unter anderem ein wichtiges Vorbereitungsturnier. Wie sind die ersten Eindrücke?

Mubenzem: Ich war glücklich, dass ich beim Linden-Cup gegen so starke Mannschaften spielen konnte. Das war ein tolle Atmosphäre in einer kleinen Halle. Und es war sehr heiß (lacht). Es war eine tolle Erfahrung für mich.

Ihre Position ist auch mit Ragnar Jóhannsson besetzt. Was glauben Sie, wie das Zusammenspiel wird?

Mubenzem: Die Zusammenarbeit ist echt gut. Wir reden viel über die unterschiedlichen Spielsituationen. Natürlich versucht auch Tomáš (Sklenák – die Red.) mir vieles zu erklären, da er meine Sprache spricht. Aber vieles sieht Ragnar aus einem anderen Blickwinkel auf unserer Rückraumposition. Er hilft mir sehr.

Ich habe Sie in Ihrem ersten Spiel gegen Hanau beobachtet. Obwohl sie neu waren und nicht die deutsche Sprache sprechen, haben Sie viel mit ihren Mannschaftskollegen geredet. Ist das Ihre Art ?

Mubenzem: Ja. Ich mag es zu reden und sich untereinander abzustimmen und sich gegenseitig zu helfen. Das ist für mich positive Motivation.

Was sind ihre Ziele persönlich und mit der Mannschaft?

Mubenzem: Ich möchte noch mehr in der Mannschaft ankommen und mich weiter entwickeln. Und für den Verein natürlich so gut wie möglich zu spielen und dann auch bestmöglich in der Tabelle zu stehen. Wir werden sehen, wie es klappt.

In diese Ziele investiert Dieudonné Mubenzem nicht nur auf dem Spielfeld. Das Sprachtalent spricht neben tschechisch auch englisch, französisch und spanisch. Auf die Frage, ob das nächste Interview dann schon in deutsch erfolgen kann, antwortete er lachend. »Wenn es in sechs Monaten ist, ja.« Sein Ehrgeiz, aber auch seine Offenheit und Fröhlichkeit, werden dem TVH hoffentlich guttun. Der Rückraumlinke Markus Stegefelt dagegen ist nicht nur zwei Jahre älter, sondern er spricht auch deutsch.

Markus Stegefelt, wie fit sind Sie nach Ihrem Kreuzbandriss, den Sie im Dezember 2017 erlitten haben?

Markus Stegefelt: Es läuft gut. Die Bewegungen fühlen sich gut an. Auch die Spiele zuletzt im Trainingslager und in der ersten Pokalrunde helfen. Denn noch fehlt natürlich ein bisschen das Timing, die Abstimmung. Und das Sprunggelenk tut zum Beispiel etwas weh. Das kommt durch die Belastung, nachdem ich drei Monate nichts gemacht habe. Aber das ist normal.

Sie sind also im Plan ?

Stegefelt: Ja. Ich habe zusammen mit Emir Kurtagic einen Plan, um die Belastung zu dosieren. Daher habe ich auch im Trainingslager in einem Spiel pausiert. Es braucht nach dieser Verletzung halt seine Zeit.

Ihre Freundin wird in Kleenheim spielen. Das erleichtert die Eingewöhnung?

Stegefelt: Ja, das war in Balingen nicht so gut. Da musste sie immer fahren. Das ist jetzt viel besser.

Sie kennen die zweite Liga aus ihren beiden Jahren zuletzt in Balingen. Wie sehen sie den TVH für die kommende Runde gerüstet?

Stegefelt: Das ist eine schwere Liga. Es kommt immer auch darauf an, ob man ohne Verletzungen durchkommt. Aber ich will jedes Spiel gewinnen. Das sage ich auch, wenn wir gegen Kiel spielen würden. Wir haben eine starke Mannschaft – und wenn wir gut spielen, gewinnen wir auch.

Zuletzt war die halblinke Rückraumposition beim TVH etwas verwaist und Dominik Mappes musste als eigentlicher Mittelmann dahin ausweichen. Die Erwartungen sind also hoch an den neuen »Heilsbringer« auf dieser Position. Belastet dieser Druck?

Stegefelt: Nein. Ich habe die letzten drei Jahre in Schweden genauso gespielt. Ich hasse es, auf der Bank zu sitzen und nichts machen zu können. Ich denke, wenn das gut klappt mit unseren zwei Mittelmännern, dann habe ich Chancen, auch gut zu spielen.

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