06. September 2018, 18:43 Uhr

W&W Motorsport Maß der Dinge

06. September 2018, 18:43 Uhr
Packende Überholmanöver liefern sich die Piloten beim Stefan-Bellof-Memorial-Rennen in Oppenrod. (Foto: pm)

Diese Veranstaltung hat Tradition: Am 1. September pünktlich um 12 Uhr, startete die 14. Auflage des Sechs-Stunden-Team-Rennens in der Motorsport Arena- Stefan-Bellof. Der Kartverein Oppenrod richtet bereits seit 1986 das Stefan-Bellof-Memorial-Rennen zum Gedenken an den am 1. September 1985 in Spa tödlich verunglückten Vereinskollegen Bellof aus. In der 2018er-Auflage präsentierte sich das Team W&W Motorsport mit den Fahrern Niklas Gränz, Tim Mika Metz und Jens Plüddemann als das Maß der Dinge. Alle drei Fahrer sind Piloten, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart für den KV Oppenrod national und international um Siege kämpfen. Die schnellste Runde im Zeittraining, gefahren von Metz, bescherte dem Team die Poleposition, und mit der schnellsten Rennrunde reichte es am Ende auch zum Sieg.

Der Rennausgang und die Podestplätze waren nach sechs Stunden klar vergeben. Das Team W&W Motorsport sicherte sich mit 311 gefahrenen Runden den Sieg vor dem letztjährigen Siegerteam Dream Racing QWL (310 gefahrene Runden). Den Sprung auf das Treppchen schaffte das Team Blaulicht Gießen Racing mit 309 Runden und sicherte sich den dritten Platz. Den Sieg in der Gentleman-Wertung holte sich das Team Hot Wheelz vor dem Team Dacktalez. Georg Bellof sen., der Vater von Stefan Bellof, beglückwünschte alle Teilnehmer bei der Siegerehrung.

Die Sportler waren von der 14. Auflage angetan. So sagte Niklas Gränz vom Siegerteam: »Alle Karts hatten dieselbe Performance. Mittlerweile sind beim Stefan-Bellof-Memorial erfahrene Teams aus der Langstrecke vertreten und immer wieder neue Gesichter dabei. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir mit unserem Team gewinnen konnten.« Und Lukas Schwarz (Team »Die 5 Langsamen 6«) meinte nach seiner Premiere: »Eine super organisierte Veranstaltung mit coolen Leuten in Gedenken an einen außergewöhnlichen Rennfahrer. Es war meine erste Teilnahme beim Sechs-Stunden-Rennen, und wir werden nächstes Jahr wieder an den Start gehen. Wir als Team der Burschen- und Mädchenschaft Burkhardsfelden hatten sehr viel Spaß.«

Für sein Umfeld war »Stibbich«, wie der Gießener Stefan Bellof von seinen Kumpels genannt wurde, der »Sunnyboy« und nette Junge von nebenan, für Motorsport-Experten und -Fans deutscher Hoffnungsträger und Formel-1-Weltmeister von morgen. Bellof wäre am 20. November 2017 60 Jahre alt geworden.

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