19. März 2018, 17:03 Uhr

Vier Punkte für Hartmann und Co.

19. März 2018, 17:03 Uhr
Jan Hartmann verbucht mit seinem NSC Watzenborn-Steinberg zwei Siege. (Foto: Friedrich)

In der Tischtennis Oberliga hat der NSC Watzenborn-Steinberg mit zwei Siegen wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt. Nach dem »Pflichtsieg« in eigener Halle gegen das Tabellenschlusslicht Münster am Samstag (9:1) folgte tags darauf beim ersatzgeschwächten Tabellenvierten Biebrich ein 9:5-Erfolg. Der Gießener SV kassierte dagegen in eigener Halle gegen den Tabellendritten TV Braunfels mit dem 3:9 die erwartete Niederlage und rutschte in der Tabelle auf den Relegationsplatz ab, da der TTC Elz sich im »Kellerduell« gegen Hofgeismar durchsetzte.

NSC Watzenborn-Steinberg – DJK Münster 9:1: Gegen das Tabellenschlusslicht wurde Stefan Harnisch nach seiner Verletzungspause noch einmal geschont, dafür stand Torsten Kirchherr an der Platte – und für den Doppelspieltag war Florian Müller aus den Staaten angereist. Der brauchte zunächst noch, um auf Touren zu kommen, und musste sich an der Seite von Dennis Grötzsch im Doppel geschlagen geben (0:3), ließ aber dann in seiner Einzelpartie nichts anbrennen (3:0). Vorher hatten Fabian Moritz/Jakob Armbrüster sowie Torsten Kirchherr/Jan Hartmann mit Dreisatzerfolgen für die Führung gesorgt, die Moritz und Kirchherr dann ohne Satzverlust kontinuierlich ausbauten. Auch auf den hinteren Positionen dominierten die Gastgeber, wenngleich Hartmann, Armbrüster und Grötzsch für ihre Erfolge jeweils einen Satz länger brauchten. Den Schlusspunkt setzte Moritz erneut in drei Sätzen.

TTC Biebrich – NSC Watzenborn-Steinberg 5:9: Für das Gastspiel beim Tabellenvierten kehrte Stefan Harnisch für Torsten Kirchherr an die Platte zurück. Die Gastgeber hatten Personalprobleme, traten mit zweifachem Ersatz sowie einer nicht spielfähigen Nummer zwei an, was drei kampflose Punkte für den NSC bedeutete. Die etatmäßigen Akteure stellten dafür unter Beweis, dass sie nicht zu Unrecht vorne in der Tabelle stehen. Trotzdem erwischten die Gäste den besseren Start, Stefan Harnisch/Jan Hartmann (3:1) sowie Florian Müller/Dennis Grötzsch (3:2) sorgten für eine 3:0-Führung nach den Doppeln. Müller unterlag dann Biebrichs Nummer eins in fünf Sätzen, das mittlere Paarkreuz verlief ausgeglichen mit einer Niederlage von Hartmann und einem 3:1-Erfolg von Harnisch, ehe Grötzsch, der sich mit 12:10 im Entscheidungssatz durchsetzte, und Armbrüster mit einem Viersatzsieg für den 7:2-Zwischenstand sorgten. Mit Erfolgen gegen Moritz im Spitzeneinzel sowie im mittleren Paarkreuz gegen Harnisch und Hartmann verkürzten die Gastgeber noch einmal zum zwischenzeitlichen 5:8, ehe Armbrüster mit einem hart umkämpften Dreisatzsieg den Erfolg der Pohlheimer perfekt machte, die damit ihren Vorsprung auf den Relegationsplatz ausbauten. »Für uns ist einfach jeder Punkt wichtig«, freute sich Hartmann über das erfolgreiche Wochenende. »Wir sind durch die Doppel sehr gut in die Partie reingekommen und können nächstes Wochenende in Hofgeismar einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen.«

Gießener SV – TV Braunfels 3:9: Mit einem »Rumpfteam«, das heißt ohne Unterstützung von Zhu und Maruk, hatte der GSV wenig zu bestellen. Zwar konnten die Gießener gegen den Favoriten durchaus Paroli bieten, doch in den entscheidenden Phasen wussten die Gäste immer wieder nachzulegen. So drohte trotz vieler knapper Satzergebnisse früh ein Debakel. Gaber Elzaher/Michael Merkel, Dieter Buchenau/Samuel Preuß sowie Johannes Linnenkohl/Domingo Cordero verloren ihre Doppelpartien, und die Gäste legten mit zwei Dreisatzerfolgen im ersten Paarkreuz gegen Elzaher und Buchenau sofort nach. Preuß hatte dann den ersten Punktgewinn auf dem Schläger, verlor aber nach 2:0-Satzführung mit 10:12 im dritten Durchgang sowie schließlich das Match. So blieb es nach Linnenkohls 0:3 Merkel vorbehalten, für den ersten Punkt der Gastgeber zu sorgen. Hatte er im ersten Durchgang noch fünf Satzbälle vergeben, ließ er sich davon nicht entmutigen und gewann in fünf Sätzen. Domingo ließ mit seinem Viersatzerfolg den zweiten Punkt folgen, ehe in einem Krimi Elzaher das Spitzeneinzel in fünf Sätzen für sich entschied. Weiteres ließen die Gäste nicht mehr zu, Buchenau (0:3) und Preuß (1:3) unterlagen auch in ihren zweiten Partien. »Wir haben uns besser aus der Affäre gezogen als in der Hinrunde, aber der Gegner war klar besser und hat verdient gewonnen. Für uns zählt vor allem das Spiel am nächsten Wochenende in Elz«, richtete Preuß den Blick bereits nach vorne, wenn sein GSV den siebten Platz zurückerobern will.

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