20. Juni 2018, 07:00 Uhr

Fußball

Viel Vorfreude beim FC Gießen

Für den FC Gießen hat die Mission Aufstieg Regionalliga begonnen. Seit gestern hat Trainer Daniyel Cimen sein Fußball-Team um sich geschart. Und eine Personalie ist in aller Munde.
20. Juni 2018, 07:00 Uhr
Coach Daniyel Cimen (hinten rechts) vom FC Gießen stellt sein Hessenliga-Team auf den Trainingsauftakt ein. (Foto: gae)

Und natürlich war beim Trainingsauftakt das Thema Michael Fink allgegenwärtig: Der 36-jährige Ex-Profi agiert bekanntlich nicht mehr als Chefscout für den ambitionierten Hessenligisten, sondern ist fest als Spieler eingeplant. Fink, der unter anderem 87-mal für Eintracht Frankfurt auflief und zudem für Besiktas Istanbul 2009 in der Champions League gegen Manchester United spielte, soll die wichtige Position des »Sechsers« im Cimen-Team bekleiden.



Die FC-Verantwortlichen waren auf der Suche nach einem erfahrenen Mittelfeldakteur und hatten auch Kandidaten im Auge. Letztlich kam es aber nicht zum Vertragsabschluss. Und so enstand eine Idee zwischen Cimen und seinen Co-Trainern sowie den Club-Führungskräften Jörg und Dominik Fischer, die Fink dazu bewegen konnten, Anfang Juni einen Kontrakt als Spieler des FC Gießen zu unterschreiben. Das erklärte Cimen gestern, der anfügte: »Michael erfüllt zu 100 Prozent das Anforderungsprofil.« Im Team ist die Nachricht ebenfalls mit viel Begeisterung aufgenommen worden. Zwar erhöht sich dadurch der Konkurrenzkampf, aber wer so einen erfahrenen Spieler in seinen Reihen hat, kann sich nur glücklich schätzen. Und eines liegt auf der Hand, wie es Neuzugang Ricardo Antonaci treffend ausdrückte: »Wir sind alle hier, um den Aufstieg perfekt zu machen.«

+++ Lesen Sie auch: Der offensive Rechtsverteidiger Ricardo Antonaci im Interview

Fink bleibt in der Scoutingcrew, tritt sozusagen nur kürzer. Seine Aufgaben werden auf die übrigen Scouts sowie Cimen und die beiden Co-Trainer Zaki Tammaoui und Christo Arnautis verteilt.

Beim Trainingsauftakt am Dienstagabend auf dem Sportgelände des TV Hausen – die sportliche Heimat des FC in den nächsten 14 Tagen, dann soll es »An die Neumühle« gehen – hinterließ Fink und auch alle anderen einen engagierten Eindruck. Bereits am Freitag steht der erste Test für den FC Gießen an. Um 19 Uhr erwartet Verbandsligist VfB Marburg die Gießener Truppe im »Stadion an der Gisselberger Straße«. Die Saison-Heimpremiere – los geht es mit der Hessenliga am letzten Juli-Wochenende – ist auf jeden Fall für das Gießener Waldstadion vorgesehen.

»Ich habe ein gutes Gefühl. Wir müssen die Vorbereitung gesund überstehen – und einen guten Start hinlegen«, erklärt Chefcoach Cimen, der sich auf die Herausforderung freut. Ein dritter Torwart soll noch verpflichtet werden. Und die Vertragsverlängerung mit Damjan Marceta soll diese Woche über die Bühne gehen.

Bereits zuvor verschaffte sich Sportwissenschaftler Christian Hartmann einen Überblick über den Fitnesszustand der Mannschaft. Hartmann, der auch die U19 als Trainer übernommen hat, absolvierte mit den Spielern eine Leistungsdiagnostik. Auf demProgramm standen Sprints über verschiedenen Distanzen mit Lichtschranken, ein Agilitätstest (Sprints mit Richtungswechsel), ein Shuttel-Run-Test (Ermittlung der fußballspezifischen Ausdauerleistungsfähigkeit) und eine Sprungkraftdiagnostik. Alle zogen hervorragend mit. Und Hartmann bilanzierte: »Für den Anfang der Vorbereitung soweit alles in Ordnung.« Viermal im Jahr werden diese Tests durchgeführt: am Anfang und am Ende der Vorbereitung sowie am Anfang und am Ende der Wintervorbereitung.

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