25. August 2018, 07:00 Uhr

Fußball

Verteidigungskunst vs. Offensivpower

Nach den erfolgreichen Pokal-Auftritten freuen sich der SC Waldgirmes und der FC Gießen heute (15 Uhr) auf ein Derby vor großer Zuschauerkulisse.
25. August 2018, 07:00 Uhr
Die Lahnauer Jafar Azizi (l.) und Dennis Lang wollen das heutige Derby vor großer Kulisse gegen den FC Gießen und Damjan Marceta (r.) möglichst lange offenhalten. (Foto: Friedrich)

Die Fußball-Region kann sich heute auf das nächste Spiel mit großer Kulisse freuen: »Alles was vierstellig ist, wäre super«, sagt Manfred Klas, Sportlicher Leiter des SC Waldgirmes, vor dem heutigen Heimspiel (15 Uhr) in der Hessenliga gegen den FC Gießen. »Gießen zieht mittlerweile«, weiß SCW-Trainer Daniyel Bulut. Mit seinem Team will er »die Zuschauer begeistern«.

Das würde bedeuten, dass es ein spannendes Spiel gegen den neuen Fußballclub gibt. »Ein Spiel lange offenhalten heißt nicht offen stehen«, sagt Bulut und lässt damit durchblicken, dass Verteidigen höchste Priorität haben wird. Der FC Gießen kommt mit ordentlich Offensivpower in die Lahn-aue. Dass die Maschinerie läuft und das System unter Trainer Daniyel Cimen aktuell funktioniert, bewies auch das 8:1 im Hessenpokal bei Verbandsligist SV Bauerbach unter der Woche. »Das war eine gute Leistung«, sagte Cimen, der ordentlich durchrotierte und feststellte: »Der Konkurrenzkampf lebt.«

Im Achtelfinale empfangen die Gießener im Waldstadion nun Eintracht Stadtallendorf (19. September, 19 Uhr). Zudem gibt’s freudige Nachrichten aus Kassel. Der Aufstiegskonkurrent KSV Hessen hat das Schiedsrichter-Pflichtsoll nicht erfüllt und muss mit einem Punktabzug rechnen. »Man muss abwarten, wie viele Punkte es tatsächlich werden. Natürlich ist das unglücklich für den Verein«, meint Cimen. »Wir haben das zur Kenntnis genommen, aber für uns ist es im Grunde egal.«

Drei Innenverteidiger fehlen Gießen heute beim Gastsspiel in Waldgirmes. Neben dem Langzeitausfall Oliver Laux gesellen sich Christopher Spang (zwei Bänder im Sprunggelenk gerissen) und Matthias Henn (Adduktorenprobleme) hinzu. Der bislang gesetzte Spang zog sich die Verletzung im Trainingszweikampf mit Markus Müller zu, »man hat direkt gemerkt, dass es keine kleine Verletzung ist«, meinte Cimen. Trotz zweier gerissener Bänder sagt der Coach: »Ich gehe davon aus, dass er nicht länger als drei Wochen pausieren muss.« Als erste Option neben Kevin Nennhuber dürfte heute der Gießener Christopher Schadeberg in der Startelf stehen.

Fraglich, ob die Verteidiger des FC Gießen überhaupt gefordert sein werden. »Ich erwarte Waldgirmes nicht anders als im Hinspiel: Gut und tief stehend«, sagt Cimen. Sein Trainerkollege Bulut, der um Max Schneider, Marvin Helm und Tobias Schmitt bangt, weiß: »Jedes Spiel ist machbar«, das gelte für die Pokalpartie am 25. September gegen den FSV Frankfurt (19 Uhr) genauso wie für das heutige Heimspiel gegen Gießen.

»Du wirst immer eine Chance haben, die hatten wir im Hinspiel ja auch.« Ende Juli verlor Waldgirmes unglücklich mit 0:1. Es war das erste Saisonspiel und die Partie, in der sich die Gießener bisher am schwersten taten. Danach nahm der rot-weiße Offensivzug an Fahrt auf und erzielte danach in sechs Pflichtspielen (zweimal Pokal) 30 Tore.

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