09. Januar 2019, 22:41 Uhr

Untreue-Vorwurf vom Tisch

09. Januar 2019, 22:41 Uhr

Der Untreueverdacht gegen den ehemaligen Brose-Bamberg-Geschäftsführer Rolf Beyer hat sich nicht erhärtet. »Die Ermittlungen ergaben keine Anhaltspunkte für Straftaten«, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hof, Robert Steiniger. Die Behörde hatte aufgrund von Medienberichten von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Alleingeschäftsführer des Basketball-Bundesligisten eingeleitet. Auch der im Raum stehende Vorwurf der Insolvenzverschleppung habe sich nicht bestätigt. Zuvor hatte der BR über die Einstellung der Ermittlungen berichtet.

Ende November vergangenen Jahres hatte sich der Bamberger Verein wegen »finanzieller Unregelmäßigkeiten« mit sofortiger Wirkung von Rolf Beyer getrennt. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Brose-Gruppe, Michael Stoschek, hatte Beyer unter anderem »gravierende Managementfehler« vorgeworfen. Nur durch eine finanzielle Unterstützung über das eigentliche Sponsoring hinaus habe Brose Bamberg einen Fehlbetrag in Millionenhöhe ausgleichen können.

Es sei ein Zeuge aus der Führungsebene des Vereins vernommen worden, der umfangreich zu den Sachverhalten ausgesagt habe, sagte der Sprecher der Anklagebehörde weiter. Bei den Ermittlungen handele es sich um ein Standardverfahren. »Die Staatsanwaltschaft hat die Pflicht, zu ermitteln, sobald sie Anhaltspunkte für Straftaten erreichen«, erklärte er.

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