17. Januar 2018, 10:17 Uhr

Gießen 46ers

Überraschungs-Leistungsträger: 46ers wollen früheren Drittliga-Spieler bis 2019 halten

So schnell kann es gehen – vom ProB-Spieler zum Bundesliga-Akteur. Der vielseitige Guard Jeril Taylor hat von den Gießen 46ers ein Angebot vorliegen.
17. Januar 2018, 10:17 Uhr
Jeril Taylor – hier im Telekom-Interview nach seinem Debüt gegen Ulm – hat ein Vertragsangebot vom Bundesliga-Klub Gießen 46ers vorliegen. (Foto: mv)

Gießen 46ers


Fünf Mal dürfen Spieler aus der ProB beim gleichen Verein in der Basketball-Bundesliga aushelfen. Öfter geht es nur, wenn sie eine Doppellizenz besitzen, und weil Jeril Taylor eine solche aufgrund seines Alters nicht hat, wäre der 23-Jährige nach den Spielen gegen Ulm, Würzburg, Bonn sowie in und gegen Braunschweig nicht mehr für die Gießen 46ers in der BBL einsetzbar. Es sei denn, der Verein meldet ihn endgültig für die erste und nicht mehr für die dritte Liga – und genau das wird nun aller Voraussicht nach passieren.

 

Vertragsangebot für kommende Saison

Der Guard soll bei den 46ers einen Erstliga-Vertrag unterzeichnen. Nicht nur für den Rest der laufenden Spielzeit, sondern auch für die kommende Saison, für die bislang nur Lokalmatador Benjamin Lischka und die jungen Bjarne Kraushaar, Anthony Okao und Leon Okpara unter Vertrag stehen. Das vermeldete zunächst die »Courier & Press« aus Evansville, Indiana, die sich auf den Spieleragenten des Gießeners bezieht. Dass Taylor in den BBL-Kader aufrücken soll, deutete sich bereits in den vergangenen Wochen an und war spätestens mit der Verpflichtung von Dennis Mavin für die Rackelos vor wenigen Wochen nur noch eine Frage der Zeit. Die 7,0 Punkte, die der 1,93-Meter-Mann bislang in der BBL erzielt, sind für seine Rolle völlig okay, 6,2 Rebounds im Schnitt für einen Guard sehr gut. Zieht man dazu in Betracht, dass Taylor mit 30,6 Prozent aus dem Feld bislang seinen Wurf noch nicht gefunden hat, zeigt der Absolvent der University of Southern Indiana viel Potenzial, das Trainer Ingo Freyer noch aus ihm herauskitzeln kann. 46ers-Manager Heiko Schelberg ist derweil defensiv: »Wir sind in guten Gesprächen mit Taylor«, so der Geschäftsführer der 46ers auf AZ-Anfrage. »Noch ist allerdings kein unterschriebener Vertrag bei uns eingetroffen.«

 

Manigat bisher nur bis Ende Februar unter Vertrag

Auch in der anderen schwebenden Vertragsfrage kann Schelberg noch nichts neues vermelden: Guard Jahenns Manigat steht derzeit nur bis Ende Februar unter Vertrag und hat noch kein weitergehendes Arbeitspapier unterzeichnet. Der Kanadier spielte zuletzt eine deutlich größere Rolle bei den 46ers als zuvor, kam seit Anfang Dezember auf 13,4 Punkte und 4,0 Assists pro Spiel und stand dabei immer weit über 30 Minuten auf dem Parkett. Ein Angebot hat Manigat erhalten, eine Antwort an die 46ers steht allerdings noch aus.

Ebenfalls noch keine Neuigkeiten gibt es von Max Landis: Der Guard, der sich im Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC am Knie verletzte, wurde zuletzt in den USA operiert und konnte danach positive Signale senden, in dieser Saison eventuell doch noch einmal spielen zu können. Konkretere Informationen, ob und wann Landis an die Lahn zurückkehren könnte, gibt es derzeit allerdings noch nicht.

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