06. April 2018, 16:00 Uhr

Pro B-Playoffs

Trainer Scholz erwartet eine enge Kiste

Die Gießen 46ers Rackelos haben in der Pro B das Halbfinale vor Augen. Gegen die Seawolves Rostock soll der nächste Coup gelandet werden.
06. April 2018, 16:00 Uhr
Dennis Mavin und die Gießen 46ers Rackelos wollen am Sonntag gegen Seawolves Rostock in das Playoff-Halbfinale vorstoßen. (Foto: hf)

Gießen 46ers


Aufgrund des Schneechaos im Norden waren die Gießen 46ers Rackelos am vergangenen Wochenende erst um 6 Uhr morgens aus Rostock zurückgekehrt – und trotzdem blendend gelaunt. Denn durch den 69:68-Auswärtssieg bei den Seawolves konnten sie in der Playoff-Viertelfinalserie der ProB zum 1:1 ausgleichen und damit das Entscheidungsspiel erzwingen. Dieses mit Spannung erwartete Serienfinale ist am Sonntag ab 18 Uhr in der Gießener Osthalle.

»Mit den Fans im Rücken werden wir alles reinwerfen, um eine Runde weiterzukommen«, sagte Rolf Scholz selbstbewusst, der die Rackelos zusammen mit Lutz Mandler trainiert. Nach zwei hochklassigen Spielen, von denen das erste ein offensiver Schlagabtausch war und das zweite eine Taktik-Battle im Defensivbereich, erwartet der Trainer auch im dritten Aufeinandertreffen Spannung: »Im dritten Spiel haben die beiden Mannschaften nicht mehr viele Geheimnisse voreinander; man kennt sich gut. Es geht jetzt nur noch darum, Kleinigkeiten in Offensive und Defensive abzustimmen. Das wird wieder eine ganz enge Kiste werden.«

So hatten die aufopferungsvoll kämpfenden Mittelhessen bereits durch geschickte Feinjustierung am zurückliegenden Wochenende den amerikanischen Shooter Jordan Talbert hervorragend aus der Partie genommen, der im ersten Aufeinandertreffen noch mit 21 Punkten ein Sieggarant der Seawolves gewesen war. In Spiel zwei kam Talbert dank der guten Bewachung auf gerade einmal fünf Zähler. Auch der ehemalige Licher BasketBär Bill Borekambi, der in Spiel eins mit 18 Zählern allein im Schlussviertel zum Zünglein an der Waage geworden war, kam im zweiten Duell kaum zum Zug. Einzig gegen Pointguard Brandon Lockhart, der zuletzt in Rostock mit 27 Punkten Topscorer wurde, müssen die Scholz-Mandler-Jungs noch ein Mittel finden. Wichtig ist für den Coach, dass seine Jungs die richtige Balance finden: »Wir sind motiviert und müssen wieder von Anfang an mit hoher Intensität spielen. Aber dabei dürfen wir nicht übertreiben und überpacen. Zuletzt haben wir immer einen guten Weg gefunden, das müssen wir jetzt auch wieder. Gegen Rostock werden wir auf jeden Fall wieder eine starke Leistung brauchen.«

Bei diesem Vorhaben können die Lahnstädter wieder auf einen Kader in Bestbesetzung bauen, da die 46ers in der Bundesliga bereits tags zuvor im Einsatz sind und somit alle Doppellizenzler am Sonntag zur Verfügung stehen. Wenn dann noch die Osthalle wie ein zusätzlicher Mann hinter den Rackelos steht, kann der sensationelle Halbfinaleinzug der Talentschmiede um Kraushaar und Co. perfekt gemacht werden.

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