12. März 2018, 17:33 Uhr

TVG feiert dritten Sieg in Folge

12. März 2018, 17:33 Uhr

In der Tischtennis-Verbandsliga der Herren bleibt der TV Großen-Linden in der Erfolgsspur. Der Auswärtserfolg bei der bis dato punktgleichen TTG Hornbach bedeutete den dritten Sieg in Folge gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Einen Dämpfer gab es für den Gießener SV II, der beim Tabellennachbarn Lieblos eine klare Niederlage einstecken musste. Mit einem blauen Auge kam Spitzenreiter TSV Allendorf/Lumda davon, der sich beim Tabellenvorletzten Höchst/Nidder III mit 9:7 nur denkbar knapp behauptete.

TTG Horbach – TV Großen-Linden 6:9: Zwei punktgleiche Mannschaften trafen aufeinander, im Abstiegskampf somit quasi ein »Vierpunktespiel«, bei dem entsprechend bis zum letzten Ballwechsel gekämpft wurde – sieben Matches wurden erst im fünften Satz entschieden. »In der kleinen Halle waren ordentlich Zuschauer und entsprechend eine gute Stimmung«, beschrieb Lindens Kapitän Uwe Schreiber die äußeren Gegebenheiten. Beide Teams pokerten mit der Aufstellung. Da Arvid Volkmann nicht bis zum Ende der Partie bleiben konnte, setzten die Lindener ihr Topdoppel Schreiber/Volkmann auf die dritte Position, das sein Match mit 3:0 gewann. Roland Fritsch/Tomas Krämer unterlagen in vier Sätzen, und Carsten Jung/Dirk Schneider mussten sich trotz 2:0-Satzführung noch geschlagen geben. Fritsch und Jung gewannen ihre Partien im ersten Paarkreuz und brachten die Gäste in Führung. Danach blieb es in den Paarkreuzen ausgeglichen. Schreiber, Krämer und Jung unterlagen, Schneider, Volkmann und Fritsch punkteten für die Gäste. Volkmanns Fünfsatzniederlage in einer vorgezogenen Partie bedeutete den 6:6-Gleichstand. Dann schaffte Schneider nach 0:2-Satzrückstand noch den siebten Punkt und gab seinem Team den entscheidenden Kick. Schreiber erhöhte auf 8:6. Und Krämer, der nach 2:0-Satzführung noch in den fünften Durchgang musste, behielt die Nerven und holte den entscheidenden Punkt. »Das war ein heißer Fight und eine ganz enge Kiste, jetzt stehen unsere Chancen auf den Klassenerhalt wieder gut«, sieht Schreiber sein Team, das bis nach Ostern Spielpause hat, auf einem guten Weg.

TTC Lieblos – Gießener SV II 9:4: Es hatte vor dem Spiel beim Gießener SV ein kleines Aufatmen gegeben. Die Visa-Probleme von Cordero Domingo waren behoben worden, die Nummer eins kehrte an die Platte zurück und holte mit einem Doppel- und einem Einzelerfolg gleich wieder zwei Punkte für sein Team. Dennoch erwiesen sich die Gastgeber an diesem Tag als eine Nummer zu groß. »Bei uns lief es nicht, der Gegner war einfach besser«, brachte es Kapitän Markus Geißler schonungslos auf den Punkt.

Der Auftakt hatte zunächst einige Hoffnungen geweckt. Zwar mussten Markus Geißler/Julio Cordero sowie Ratislav Michalko/Jonas Acker jeweils eine Doppelniederlage einstecken, doch Domingo Cordero/Jürgen Boldt hatten mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich ihr Team im Spiel gehalten. Nach Boldts 1:3 sorgten Domingo Cordero und Michalko mit Dreisatzerfolgen für den Ausgleich, doch in den nächsten Partien sollte für die Gäste nicht mehr viel zusammenlaufen. Geißler, Julio Cordero und Acker unterlagen jeweils in vier Sätzen. Das 0:3 von Domingo Cordero bedeutete dann bereits die Vorentscheidung, auch wenn Boldt mit einem Fünfsatzerfolg noch einmal auf 4:7 verkürzte. Die Viersatzniederlagen von Geißler und Michalko im mittleren Paarkreuz machten die Niederlage der Gäste komplett.

TTC Höchst/Nidder III – TSV Allendorf/Lumda 7:9: Eigentlich war alles so angerichtet, dass der Sieg nur eine Formsache sein sollte. Der Underdog ersatzgeschwächt, zudem war die Nummer zwei kaum spielfähig und musste seine drei Matches quasi herschenken. Und doch fiel die Entscheidung erst im Entscheidungsdoppel. »Diese Halle liegt uns nicht, egal gegen welche Mannschaft. Am Ende waren wir einfach nur glücklich, das Spiel so knapp gewonnen zu haben«, machte Allendorfs Kapitän Ulrich Bandt aus seiner Erleichterung keinen Hehl, dass der Tabellenführer beim Vorletzten knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt war. Bandt verpasste mit Lukas Moser trotz 2:0-Satzführung und Matchball den Sieg in seiner Doppelpartie, sodass es mit einem Rückstand in die Einzel ging. Manfred Krupenkow/Walter Grohmann hatten in vier Sätzen verloren, Michal Kuternozinski/Nico Grohmann ihr Match gewonnen. Mit Siegen von Nico Grohmann und Kuternozinski schien es dann seinen Weg zu gehen, doch die nächsten drei Matches von Moser, Krupenkow und Bandt wurden zum 3:5-Zwischenstand verloren. Dann drehte der Favorit die Partie mit vier Dreisatzerfolgen von Walter Grohmann, Kuternozinski, Nico Grohmann und Krupenkow. Die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen und bezwangen Moser und Walter Grohmann zum 7:7. Bandt schickte mit seinem 3:1 das Abschlussdoppel mit einer Führung an die Platte, Nico Grohmann/Kuternozinski machten alles klar.

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