14. August 2017, 12:28 Uhr

Vorfreude

TV Hüttenberg und HSG Wetzlar vor dem Saisonstart: Die fünf wichtigsten Fragen und Antworten

Wenn am Wochenende die Handball-Saison startet, sind mit der HSG Wetzlar und dem TV Hüttenberg zwei mittelhessische Vereine mittendrin. Hier gibt's die fünf wichtigsten Fragen und Antworten.
14. August 2017, 12:28 Uhr
Die Schonzeit ist vorbei für (v.l.) Moritz Zörb vom TV Hüttenberg und Alexander Hermann sowie Jannik Kohlbacher von der HSG Wetzlar. (Foto: Vogler)

Endlich geht es wieder los: Die Handball-Saison startet am kommenden Wochenende. Mittelhessen ist in diesem Jahr erstmals nach fünf Jahren wieder mit zwei Vereinen in der stärksten Liga der Welt vertreten: Neben der HSG Wetzlar, die ihr 20-jähriges Jubiläum im Handball-Oberhaus feiert, ist Überraschungs-Aufsteiger TV Hüttenberg mit am Start. Bevor es jedoch in der Liga so richtig los geht, steht am kommenden Wochenende die erste Runde des DHB-Pokals auf dem Plan. Zuvor gibt es hier die fünf wichtigsten Fragen und Antworten zu den heimischen Bundesliga-Teams im Überblick.

Wie lief die Vorbereitung? - Bei beiden Teams durchwachsen. Während der TV Hüttenberg gerade beim Linden-Cup noch ordentlich Sand im Getriebe hatte, wurde es am Wochenende etwas besser. Bei einem Fünferturnier im Trainingslager im tschechischen Lovosice gewannen die Hüttenberg alle vier Matches, darunter war ein 29:23-Sieg über den mehrfachen tschechischen Meister Dukla Prag. "Das waren gute Ergebnisse und teilweise haben wir dabei auch sehr gespielt", war Trainer Adalsteinn Eyjolfsson zufrieden. "Wir haben fast alle Ziele erreicht, die wir mit diesem Trainingslager erreichen wollten." Bei der HSG Wetzlar war vor allem das vergangene Wochenende eines zum Vergessen. Beim international top-besetzten Heide-Cup in Schneverdingen gab es Niederlagen den SC DHfK Leipzig und den französischen Klub Motnpellier HB. Einzig gegen Drittligist HSV Hamburg gewannen die Wetzlarer mit 33:22. "Ich bin mit der Leistung zum Ende des Turniers hoch zufrieden", gab Trainer Kai Wandschneider anschließend zu Protokoll.

Gegen wen geht es zum Saisonstart? - Der TV Hüttenberg muss im Pokal am Samstag bei Drittligist TGS Pforzheim (19 Uhr) Farbe bekennen und bekommt es im Vorturnier-Finale am Sonntag dann eventuell mit der SG Leutershausen oder dem Bergischen HC zu tun. Ebenfalls auswärts zu behaupten hat sich die HSG Wetzlar, die am Samstag (20 Uhr) beim Zweitliga-Klub HSG Konstanz ran muss, ehe am Sonntag am Bodensee die SG Köndringen/Teningen oder HC Elbflorenz Dresden der Gegner sein könnten. Eine Woche später ruft dann der Liga-Alltag. Die HSG Wetzlar muss zuerst zum VfL Gummersbach, der TV Hüttenberg bekommt es beim Auswärtsspiel mit dem SC Magdeburg gleich mit einem echten Schwergewicht der Liga zu tun.

Wie sieht es personell aus? - "In die erste Runde des DHB-Pokals können wir mit einem vollen Kader starten", sagt Hüttenbergs Trainer Eyjolfsson. Deshalb sind Tim Stefan (Bauchmuskelzerrung) und Neuzugang Vladan Lipovina (Reizung der Bizepssehne) beim Turnier in Tschechien weitgehend geschont worden. Ähnlich sind es bei der HSG Wetzlar aus. Kristian Björnson musste beim Heide-Cup mit Achillessehnenproblemen vorzeitig raus, Filip Mirkulovski klagte über Schmerzen im Fuß und musste ebenfalls pausieren. Für beide steht am heutigen Montagabend eine ärztliche Untersuchung an.

Wann gibt es das direkte Duell? - Freude bei den mittelhessischen Handball-Fans: Das Derby zwischen Aufsteiger TV Hüttenberg und der HSG Wetzlar steigt bereits am vierten Spieltag, am 7. September in Wetzlar. Bis dahin hat Wetzlar neben Gummersbach noch Minden und Hannover-Burgdorf vor der Brust, Hüttenberg muss nach Leipzig und empfängt zu Hause Melsungen zum ersten Hessenderby.

Wie ist die erste Prognose für die Saison in der Bundesliga? - "Meine Empfehlung an den TVH: Nehmt alles mit, was geht, und genießt jeden Moment. Nach einem Jahr wird der Ausflug in Liga eins leider wieder vorbei sein", schreibt der ehemalige Flensburger Trainer Ljubomir Vranjes in der Sonderausgabe der "Handballwoche" zum Saisonstart. Auch wenn man über die Härte der Aussage sicher diskutieren kann, so steht doch fest: Für Hüttenberg geht es von der ersten Minute um den Klassenerhalt - und das nicht nur weil es die Aufsteiger auch so schon traditionell schwer genug haben. Wetzlar muss derweil den Abgang von Torjäger Philipp Weber verkraften, scheint aber mit dem schwedischen Rückraumtalent Olle Forsell-Schefvert einen Rohdiamanten verpflichtet zu haben. Es wäre nicht der erste, den Trainer Kai Wandschneider zu einem echten Juwel schleifen würde.

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