29. Juni 2018, 21:31 Uhr

Gießen 46ers

Routinier Bell verstärkt Gießen 46ers

Mit dem 37-jährigen David Bell haben die Gießen 46ers schon den nächsten Zugang für die kommenden Bundesliga-Saison. Der Routinier ist ein alter Bekannter von Trainer Ingo Freyer.
29. Juni 2018, 21:31 Uhr
David Bell kennt Trainer Ingo Freyer bereits aus seiner Zeit in Hagen. (Foto: mediashots)

Gießen 46ers


Nur wenige Tage nach der Verpflichtung von Larry Gordon sichern sich die Gießen 46ers den nächsten Spieler, den Trainer Ingo Freyer bereits aus seiner Zeit in Hagen kennt: Mit David Bell holt der Basketball-Bundesligist einen Routinier, der in Gießen in seine 15. Profisaison gehen wird. Fünfeinhalb Jahre davon verbrachte der 1,88 Meter große Pointguard bei Phoenix Hagen unter Freyer, wo er auch mit Gordon drei Spielzeiten zusammen auf Korbjagd ging.

Der 37-Jährige ist ein Kraftpaket, der mit viel Power zum Korb gehen kann, einen verlässlichen Distanzwurf besitzt (über seine gesamte BBL-Karriere hinweg traf Bell 38,5 Prozent seiner Dreier bei 6,4 Versuchen pro Spiel) und mit einem guten Auge für den Mitspieler ausgestattet ist, wie seine 6,1 Assists in der Saison 2016/2017 bewiesen. »Mit Toughness, Leidenschaft, Zielstrebigkeit und nicht zuletzt seinen Führungsqualitäten kann er ein ganzes Team mitreißen. Es ist schön, dass wir so einen gestandenen Spieler nach Gießen holen konnten«, freut sich Freyer darauf, wieder mit Bell zusammenarbeiten zu können.

Der Kalifornier, dessen Trikot mit der Rückennummer 5 für seine Verdienste in Hagen unter die Hallendecke gezogen wurde, verbrachte die letzten beiden Spielzeiten in Italien: Zunächst beim Europapokalteilnehmer Sassari in der ersten Liga, in der vergangenen Saison beim Zweitligisten Imola, wo er auf 15,9 Zähler im Schnitt kam. Zuvor spielte er neben seiner Zeit in Hagen in der Schweiz, Finnland, Frankreich, den Niederlanden und kleineren US-Ligen.

Damit können die 46ers bereits frühzeitig auf ein BBL-erfahrenes Grundgerüst blicken: Mit Bell, Gordon sowie den aus der letzten Saison verbliebenen John Bryant, Benjamin Lischka, Max Landis, Jeril Taylor und Mahir Agva sowie den Doppellizenzlern Alen Pjanic, Bjarne Kraushaar und Leon Okpara – die letzteren beiden sind derzeit mit der U20-Nationalmannschaft unterwegs – stehen Trainer Freyer derzeit zehn Spieler zur Verfügung, die allesamt bereits Erfahrungen in der obersten deutschen Klasse gemacht haben. Nun reisen Freyer und sein Co-Trainer Steven Wriedt zur NBA Summer League nach Las Vegas – dort könnte dann auch ein Spieler gefunden werden, den die Fans noch nicht aus der BBL kennen.

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