25. Juni 2018, 09:00 Uhr

Mitternachtslauf

Rachowski in Heuchelheim schnell unterwegs

Franziska Rachowski ist einfach nicht zu schlagen. Wie im Vorjahr gewann sie den Heuchelheimer Mitternachtslauf über zehn Kilometer mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz.
25. Juni 2018, 09:00 Uhr
Es geht los: Streckensprecher Markus Bourcarde (r.) schickt die 223 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke durch das nächtliche Heuchelheim. (Foto: se)

Rachowski (LAZ Gießen) lag mit ihrer Zeit von 38:05,1 über 80 Sekunden vor der zweitplatzierten Stephanie Weiß (TSV Krofdorf-Gleiberg/39:28,4) und der Wetzlarerin Kristina Jago (41:15,1). Silke Laun, die zwei Wochen zuvor den Dünsberglauf des Lauftreffs Biebertal gewonnen hatte, belegte mit der Zeit von 41:39,4 den vierten Rang, wurde aber unangefochtene Klassensiegerin der W45.

Raffin bei den Männern vorne

Bei den Männern setzte sich Niklas Raffin vom TSV Krofdorf-Gleiberg mit 34:24,3 vor seinem Vereinskollegen David Schön (35:26,3) durch. »Mir liegen eigentlich eher flache Strecken«, berichtete der Sieger hinterher. Doch die zwei moderaten Anstiege am Kindergartenberg und am Mühlberg konnten ihn auch nicht stoppen. Raffin freute sich auch über die schöne Strecke und darüber, dass die Läufer unterwegs von Zuschauern unterstützt wurden. Dass ausschließlich auf Asphalt gelaufen wurde, machte ihm nichts aus. Vorjahressieger Moritz Weiß (LAZ Gießen) griff diesmal nicht an. Vor dem Lauf hatte er in einem Kurzinterview mit Streckensprecher Markus Bourcarde angekündigt, seine Partnerin Franziska Rachowski beim Lauf begleiten zu wollen. »Ich habe bereits vorher einen Zehn-Kilometer-Lauf absolviert«, berichtete er hinterher. Er kam dann nahezu zeitgleich mit der Siegerin ins Ziel und wurde 13. in der Gesamtwertung. Franziska Rachowski ist gern beim Heuchelheimer Mitternachtslauf am Start: »Ein tolle Veranstaltung«, zollte sich den Organisatoren innerhalb der TSF, aber auch den Zuschauern an der Strecke ein Lob.

Viele heimische Klassensieger

Siegerin in der Klasse W40 wurde mit klarem Vorsprung vor Friederike Lendeckel (Schlangenzahl/44:29,8) die Krofdorferin Stephanie Weiß. In der Klasse W50 setzte sich Elke Frank (TSV Niederkleen/46:41,6) vor der Treiserin Renate Meinel (50:02,7) durch. Mit dem Vorsprung von rund einer Minute siegte in der Klasse W55 Hedwig Riehl (49:03,5) vom SV Erfurtshausen vor Inge Koch (50:08,9) aus Bellersheim.

Oliver Ott vom TSV Krofdorf-Gleiberg (39:33,8) gewann die Wertung in der Klasse M40, sein Vereinskollege Jörg Käss (40:56,9) ließ in der Altersklasse M45 die Konkurrenz hinter sich. Matthias Huppmann (41:37,0) von der LGV Marathon Gießen sicherte sich den Sieg in der Klasse M50. Peter Wesendorf (42:15,9/TSV Krofdorf-Gleiberg) siegte vor den beiden Heuchelheimern Hans-Peter Schäfer (MTV 1846 Gießen/42:24,3) und Gerhard Schulze-Velmede (TSF/42:43,9) in der Klasse M60.

Den Jedermannslauf über fünf Kilometer gewann bei den Frauen Betty Will (20:40,9) vom TSV Krofdorf-Gleiberg vor der Marburgerin Judith Sikora (22:30,3) und der Heuchelheimerin Friederike Beyer (23:39,7). Bei den Männern setzte sich Jan Michael Leimann (19:18,1) von den gastgebenden TSF vor Tim Bremser (19:52,2/Lahnlaender Lahnau) und dem Butzbacher Steffen Moritz (20:15,8) durch.

Eine gewisse Tradition hat in Heuchelheim der Staffellauf über 4x2,5-Kilometer, an dem sich in diesem Jahr 80 Läuferinnen und Läufer beteiligten. Bei den Frauen trugen sich mit der Zeit von 46:43,9 Jessika Grebe, Tina Feix, Susanne Lühring und Martina Heddrich, die unter »Wer läuft denn da« firmierten, in die Siegerliste ein. Die LG Wetzlar (38:19,7) mit Nils Dudenhöfer, Adele Tietgen, Patrick Wagner und Dominic Schröer siegte in der Männerstaffel.

446 Starter

Diesmal war die Zahl der Teilnehmer mit insgesamt 446 Startern (223 über zehn Kilometer am Start) wesentlich geringer als im Vorjahr, als die TSF insgesamt 608 Läuferinnen und Läufer gezählt hatten. Auch die Zuschauer an der Strecke waren nicht so zahlreich wie in den vergangenen Jahren.

Thilo Gernandt, der Verantwortliche für den Mitternachtslauf innerhalb der TSF, nannte mehrere Gründe. Das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Schweden, die kühle Witterung, das Lahnuferfest in Gießen, der in diesem Jahr frühe Ferienbeginn oder auch das Jugendturnier der TSF-Fußballer könnten für das offensichtlich geringere Interesse verantwortlich sein. Die Zahl der Helfer war auch in diesem Jahr beachtlich, wie Thilo Gernandt berichtete: Acht Ordner, 24 Helfer im Bereich Verwaltung/Verpflegung, elf Personen, die beim Auf-und Hand anlegten, sowie 43 Streckenposten sorgten für einen in jeder Hinsicht reibungslosen Ablauf.

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