15. März 2018, 21:12 Uhr

Playoff-Start für RSV an der Mosel

15. März 2018, 21:12 Uhr
Der RSV Lahn-Dill will um Kapitän Michael Paye (5) und Annabel Breuer (12) im Playoff-Halbfinale in Trier vorlegen, hinten die Dolphins Mariska Beijer und Dirk Passiwan. (Foto: Diekmann)

Wenige Tage nach der erfolgreichen Rückkehr aus der spanischen Hauptstadt Madrid macht sich der RSV-Tross am Wochenende schon wieder auf den Weg ins rheinland-pfälzische Trier. Dort steigt am Samstag um 18 Uhr in der Universitätssporthalle Spiel eins der Playoff-Halbfinalserie gegen die Doneck Dolphins. Spiel zwei und ein mögliches drittes Duell finden eine Woche später in Wetzlar statt.

»Eine mentale Pause ist in diesen Tagen für uns nicht drin«, weiß auch RSV-Headcoach Ralf Neumann die Situation richtig einzuschätzen: »Vor zwölf Tagen in Hamburg Platz zwei für die Playoffs gesichert, am Montagabend von der Champions League aus Madrid zurückgekommen, und am Dienstag galt unser Fokus schon wieder uneingeschränkt der schweren Aufgaben in Trier. Einziger Vorteil, am Wochenende sind es nur 200 anstatt 2000 Kilometer.«

Wie schwer die Aufgabe im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft wird, verdeutlichen dabei die Duelle in der RBBL-Hauptrunde gegen das Team von der Mosel. Am 21. Oktober des Vorjahres setzte es in der heimischen August-Bebel-Sporthalle eine krachende 40:61-Pleite, am 20. Januar konnten sich Michael Paye und Co. bei den Dolphins nur hauchdünn mit 70:69 revanchieren.

Das Team um Scharfschütze Dirk Passiwan spielt aktuell eine der stärksten Saisons der Vereinsgeschichte und rutschte erst in der Schlussphase der Hauptrunde von Platz zwei auf den dritten Rang ab, direkt hinter den Titelverteidiger aus Wetzlar.

Die Mittelhessen ihrerseits haben sich nach drei Niederlagen im schwarzen Oktober des Vorjahres deutlich stabilisiert und sind seitdem in 15 Pflichtspielen in Serie auf nationaler Ebene ungeschlagen.

Dabei konnte sich das Team von Trainer Neumann auch für die drei Pleiten im Herbst revanchieren und fügte Trier die erste Heimniederlage und den Thuringia Bulls die erste Saisonniederlage der laufenden Runde zu.

»Wir fahren natürlich an die Mosel, um in Spiel eins auch das 1:0 vorzulegen«, gibt der 54-jährige Lahnauer die Marschroute für den Samstagabend klar vor, auch wenn er weiß, dass dies kein leichter Gang wird: »Trier wird im einzigen Heimspiel der Serie mit aller Macht versuchen, seine Chance zu suchen. Da müssen wir uns auf einen ganz heißen Tanz einstellen.« Schlüsselfaktor im Spiel bei den Dolphins soll erneut die starke Verteidigung der Wetzlarer werden, die Grundlage für ihr Tempospiel in der Offensive ist.

Sollte in Trier mit einem Auswärtssieg das 1:0 in der »Best-of-three«-Serie gelingen, dann könnte der 13-fache Meister bereits am Samstag (24. März) in Spiel zwei den Sack zu machen, denn wer zuerst zwei Erfolge auf dem Konto hat, stünde in der Endspielserie. Sollte es nach zwei Spielen jedoch nach Siegen unentschieden stehen, würde keine 24 Stunden später am Sonntag (25. März) Spiel drei auf die beiden Kontrahenten warten. Dieses würde dann wie am Vortag ebenfalls in Wetzlar stattfinden.

Die Partie am Samstag um 18 Uhr in Trier ist dabei bereits das 60. Aufeinandertreffen der beiden Bundesliga-Dinos seit dem ersten Duell im November 1986, als die Mittelhessen zur Premiere an der Mosel gewinnen konnten.

Heute, gut drei Jahrzehnte später, weist die Bilanz für den RSV Lahn-Dill sechs Niederlagen und 53 Erfolge auf. Doch davon kann sich die Mannschaft von Trainer Ralf Neumann im Vorfeld der Partie am Wochenende rein gar nichts kaufen. Für sie heißt es; hinfahren, gewinnen und heimfahren.

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