02. September 2018, 20:46 Uhr

Niklas Frach unter den Top Ten

02. September 2018, 20:46 Uhr
Erfolgreicher Gießener Freiwasser-Athlet: Niklas Frach (vorn). (Foto: pm)

Für den Deutschen Schwimmverband im Einsatz war Niklas Frach vom TV Wetzlar 1847. Bei den beiden Rennen der Europacupserie im Freiwasserschwimmen in Navia (Spanien) und Kopenhagen (Dänemark) belegte er jeweils Plätze unter den Top Ten. Der 20-jährige Lehramtsstudent der Justus-Liebig-Universität Gießen durfte nach der verpassten EM-Qualifikation bei den Stationen des Europacups im Freiwasserschwimmen erneut Erfahrungen sammeln.

Anfang August stand für Frach das Europacuprennen im spanischen Navia auf dem Programm. Auf der vierten Station ging es im Hafenbecken von Navia über zehn Kilometer. Bei einer Wassertemperatur von 18,5 Grad Celsius war das Tragen eines Neoprenanzuges erlaubt. Im »Neo« ging es dann an den Start, ein Rundkurs von 2000 m musste fünf Mal absolviert werden.

Beim Start hatte sich Frach direkt eine gute Position verschafft und hielt diese bis auf die Ziellinie. Hier konnten die Gegner um den späteren Sieger Pasquale Sanzullo aus Italien eine höhere Endgeschwindigkeit erreichen und Frach musste »abreißen« lassen. Im Ziel blieben die Uhren dann bei guten 1:45:41,90 Stunden stehen und Frach erreichte einen starken fünften Platz unter 23 internationalen Startern.

Den Sprung auf das Treppchen schaffte er es einen Tag später beim Rennen um den 61. Decenso, das traditionelle Flussabwärtsschwimmen in Navia über 5000 m Freistil. Rund 1000 Teilnehmer gingen ins kühle Nass und schwammen zum Ziel in den Hafen. Auch hier ging der Sieg wieder an Pasquale Sanzullo aus Italien, nur zehn Sekunden dahinter kam Niklas Frach nach 39:20,10 Minuten als Dritter in das Ziel.

Neuer Streckenrekord

Bei der fünften Station der Europacupserie im Freiwasserschwimmen im dänischen Kopenhagen über sechs Kilometer belegte Frach den siebten Rang. Bei der anschließenden traditionellen TrygFonden Christiansborg Rundt über zwei Kilometer wiederholte Niklas Frach seinen Vorjahressieg und stellte dabei einen neuen Streckenrekord auf.

Beim Europacup in Kopenhagen mussten sechs Kilometer rund um die Schlossinsel mit Schloss Christiansborg absolviert werden. Drei Runden á zwei Kilometer standen für die insgesamt 19 Aktiven auf dem Plan. Bei kühlen 17 Grad Wassertemperatur war wieder der Neoprenanzug gefordert. Beim Start orientierte sich Frach direkt an den Stärksten. Diese Position konnte er bis fast ins Ziel halten. »Leider hat mir auf den letzten Metern etwas die Geschwindigkeit gefehlt, ich konnte einfach nicht schneller ziehen«, stellte der heimische Spitzenschwimmer fest. Mit einem Rückstand von 30 Sekunden auf den siegreichen Ungarn erreichte Frach als Siebter das Ziel.

Nach dem Europacuprennen stand noch das traditionelle TrygFonden Christiansborg Rundt Schwimmen auf dem Programm. 3700 Teilnehmer starteten über eine Runde um die Schlossinsel über 2000 m. In insgesamt 61 Läufen wurden die schnellsten Schwimmer/innen der jeweiligen Altersklassen und der offenen Klasse ermittelt. Frach startete im schnellsten Lauf. Direkt nach dem Start ging Frach in Führung und sollte diese auch bis ins Ziel nicht mehr abgeben. Im Ziel blieben die Uhren bei 20:57 Minuten stehen. »So schnell war hier noch niemand, meine Zeit ist nun neuer Streckenrekord«, freute sich der Gießener Student. »In drei Wochen steht nun noch das Europacupfinale in Bled/Slowenien an. Bundestrainer Stefan Lurz hat mich dafür nominiert«, freut sich der Modellathlet auf eine weitere Wettkampfreise in dieser Saison mit dem Deutschen Schwimmverband.

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