16. Juli 2018, 07:00 Uhr

HSG Wetzlar

Nicht nur die Trikots sind neu in Wetzlar

Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat vor der 21. Saison viel Neues zu präsentieren: Neben dem Trikot vom japanischen Ausrüster Mizuno vor allem die personellen Verstärkungen.
16. Juli 2018, 07:00 Uhr
Moderator Frank Piroth mit den HSG-Akteuren Kristian Björnsen (Mitte) und Nils Torbrügge in neuem Gewand vom neuen Ausrüster Mizuno. (Foto: Vogler)

HSG Wetzlar


Das traditionelle Wetzlarer Sponsorenfrühstück im neu errichteten Arcona Living Ernst Leitz-Hotel stand im Fokus der Neuerungen. Moderiert von Frank Piroth (FFH) wurden die neuen Trikots der HSG Wetzlar vom neuen Ausrüster Mizuno vorgestellt. Die Spieler Kristian Björnsen und Neuzugang Nils Torbrügge (gekommen vom TUS N-Lübbecke) präsentierten die Jerseys.

Mizuno-Geschäftsführer Maximilian Marten erklärte: »Wir sind seit Jahren im Bereich Handball als Schuhausrüster auf dem deutschen Markt vertreten, aber Schuhe alleine reichten uns irgendwann nicht mehr. Seit knapp zwei Jahren sind wir auf der Suche nach einem Handball-Partner in der Bundesliga, der von Mizuno von Kopf bis Fuß ausgestattet wird – jetzt freuen wir uns sehr, eben diesen Partner für die kommenden drei Jahre bei der HSG Wetzlar gefunden zu haben.«

Die neuen Trikots seien mit den Designern der Agentur First Art in Gießen entwickelt worden. »Sie wurden speziell für die enormen Anforderungen der HSG Wetzlar gefertigt«, sagte Maximilian Marten. »Zudem kann das Trikot ab Montag für unsere Fans in der Geschäftsstelle der HSG käuflich erworben werden«, meinte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

Im Anschluss wurden die Neuzugänge präsentiert. Zunächst Lenny Rubin (Rückraum), gekommen vom Schweizer Erstligisten Wacker Thun, Nationalspieler und der Top-Torjäger der vergangenen Saison in der Ersten Liga der Eidgenossen. »Andy Schmid von den Rhein Neckar Löwen hat erheblichen Anteil, dass ich in Wetzlar gelandet bin. Er hat mir als Nationalmannschaftskollege den Wechsel nach Hessen schmackhaft gemacht«, so der gelernte Gärtner Rubin. »Ich bin ein naturbezogener Mensch, daher habe ich mir auch den Beruf des Gärtners ausgesucht – auch wenn ich aufgrund meiner Größe eher an den Bäumen gearbeitet habe als unten am Boden«, sagte der 2,05-m-Hüne.

Ebenfalls neu in Wetzlar ist Emil Frend Öfors (Linksaußen). Der schwedische Nationalspieler, der letztes Jahr seine ersten Sporen in der HBL verdiente, ist vom THW Kiel an die Lahn gewechselt und stellt ein Teil der »Skandinavian Connection« da, wie Moderator Piroth anmerkte. »Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Golfer und kenne auch schon den Golfplatz in Lich«, sagte Öfors.

Kreisläufer Nils Torbrügge, kam vom TuS N-Lübbecke und plauderte über seine Angelleidenschaft. Der 26-jährige gebürtige Bielefelder: »Ich versuche mich beim Angeln vom Stress des Profisports zu erholen und habe von meinem Vorgänger Jannik Kohlbacher (dieses Jahr zu den Rhein Neckar Löwen gewechselt – Anm. der Redaktion) auch schon einige gute Plätze verraten bekommen. Diese werde ich mir in den nächsten Wochen natürlich alle einmal ansehen. Ebbe Klesniks (hat mit Ablauf der letzten Saison seine Handballkarriere bei der HSG Wetzlar beendet) hat mir beim Umzug aus Minden geholfen und auch schon einige Plätze hier in Wetzlar gezeigt. Mein Ziel ist es, nach den Jahren in Minden und Nettestedt mit der HSG Wetzlar endlich nicht mehr um den Abstieg aus der Handball Bundesliga kämpfen zu müssen«, erklärte Torbrügge.

Neuzugang Nummer vier ist der 21-jährige Rechtsaußen, Lars Weissgerber, gekommen von der SG Saarlouis:. »Meinen saarländischen Akzent kann ich natürlich nicht verbergen. ›Der redet ja so wie Heinz Becker‹, das bekomme ich sehr oft zu hören«, sagte Weissgerber augenzwinkernd.

Neu im Tor der HSG Wetzlar steht Neuzugang Nummer fünf, Tibor Ivanisevic. Er kam aus Dänemark vom Club Skjern Handbold. Der 27-Jährige erklärte: »Ich habe ein wenig Deutsch in der Schule gelernt, kann es aber besser verstehen als sprechen. Ich war in Ungarn und in Dänemark als Spieler und habe dort auch die Sprache gelernt, da ist Deutsch für mich natürlich viel einfacher zu lernen.«. Der Nachfolger für den nach Flensburg gewechselten Benjamin Buric, dessen Wohnung Tibor Ivanisevic auch übernommen hat, kommt aktuell als dänischer Pokalsieger an die Lahn, zudem wurde er international bekannt, als er einmal sieben Siebenmeter während eines Champions League Spiels parieren konnte. »Einmal mit Co-Trainer Jasmin Camdzic zusammenzuarbeiten, war einer meiner größten Beweggründe hier nach Wetzlar zu wechseln«, meinte Ivanisevic.

Die offizielle Saisoneröffnung der Wetzlarer steigt am 11. August mit einem Heimspiel in der Sporthalle Dutenhofen gegen Wacker Thun aus der Schweiz.

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