11. September 2018, 22:17 Uhr

Neul/Weiss im Entscheidungsdoppel

11. September 2018, 22:17 Uhr
Die TSF Heuchelheim um Alexander Weiß (l.) und Fabian Lenke setzen sich knapp mit 9:7 im Bezirksoberliga-Derby gegen den Post-SV Gießen durch. (Foto: Friedrich)

Die Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren startete für die mittelhessischen Vertreter gleich mit einem Derby in die neue Saison. Dabei setzten sich die TSF Heuchelheim mit 9:7 gegen Aufsteiger PSV Gießen durch. Der TTC Wißmar begann die neue Saison mit einem 9:7-Erfolg gegen den TV Angersbach.

TSF Heuchelheim – Post-SV Gießen 9:7: Nicht weniger als acht Spiele gingen in diesem sehr spannenden Derby über die volle Distanz von fünf Sätzen. Schon die Doppel waren hart umkämpft, wobei Heuchelheim das erste und zweite für sich entschied. Das dritte ging an die Gäste, die in den Einzeln furios weitermachten. Simon Welker, Simon Burkhardt und Fabian Büttner drehten mit ihren Siegen das Match und stellten die 4:2-Führung für ihre Farben her. Doch die TSF konterten und so blieb die Partie bis zum 7:6 von Büttner eng. Danach mussten Michel Weiss und Marco Morsch an die Platte und Letztgenannter meinte hinterher zerknirscht: »Ausschlaggebend war meine Niederlage gegen Michel Weiss. Ich führe im ersten Satz 10:6, gebe den Satz ab und führe im zweiten 7:3 und gebe den Satz ab, da war sicherlich mehr drin.« So hatte Weiss das 7:7 in der Tasche und Jannik Schaaf legte in fünf Sätzen auf 8:7 nach. Nun musste das Doppel die Entscheidung herbeiführen, in dem Ralf Neul und Weiss auf Burkhardt/Büttner trafen. Auch hier waren es letztlich fünf Sätze, die am Ende den Ausschlag in Richtung der Gastgeber gaben, die sich mit 11:8, 7:11, 11:5, 6:11 und 11:6 durchsetzten. »Das Glück war in den engen Spielen auf unserer Seite. Mit einem 8:8 hätten wir auch zufrieden sein können. Unser Winner waren die Doppel und Michel Weiss mit zwei Einzelsiegen«, so TSF-Mannschaftsführer Fabian Lenke. »Das, was ein Derby verdient hat, hat es bekommen. Es war ein sehr spannendes Spiel, mit dem etwas glücklicheren Sieger Heuchelheim. Am Ende wäre das 8:8 ein absolut gerechtes Ergebnis gewesen«, meinte Morsch.

TTC Wißmar – TV Angersbach 9:7: Der Aufsteiger kassierte drei deutliche Niederlagen in den Eröffnungsdoppeln. In jeweils drei Sätzen gingen die Spiele an die Gäste. »Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt«, musste Michel Seibert zugeben. »Da es unser erstes BOL-Spiel war, war natürlich auch etwas Nervosität dabei, die wir aber in den Einzeln nach und nach ablegen konnten.« In der Tat waren es Alec Metsch, Timo Geier, Tom Tworuschka, Céline Kreiling und Gunter Penzel, die auf 5:3 stellten, ehe Seibert den nächsten Punkt abgab. Alle Matches verliefen relativ ausgeglichen, und so waren es nur Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entschieden. Seibert gewann sein zweites Einzel nach hartem Kampf in fünf Sätzen und ermöglichte es seinem Team so, im Entscheidungsdoppel den Sieg einfahren zu können. Und auch hier war es spannend, denn Seibert musste gleich wieder an die Platte und holte mit Partner Geier in vier Sätzen den Siegpunkt.

Ettingshausen unterlegen

Mit dem 9:5-Sieg des SV Ulrichstein gegen den Meisterschaftsfavoriten TTC Vockenrod hat die Tischtennis-Bezirksklasse 2 auch zugleich die erste Überraschung vorzuweisen. Allerdings ließen die »Chatten« tags darauf beim FSV Lumda »nur« ein 8:8-Unentschieden folgen. Dies reichte aber trotzdem, um als Tabellenführer in die neue Saison zu starten. Ein erstes Gipfeltreffen zwischen der TTG Schadenbach und dem Liga-Absteiger vom TTV Heimertshausen endete mit dem erwarteten 9:5-Sieg der Gastgeber. Dagegen war die 7:9-Heimniederlage des TTC Hergersdorf gegen den TGV Schotten so sicherlich nicht eingeplant. Mit einem überraschend klaren 9:3-Sieg des Aufsteigers von der TTG Vogelsberg II endete die Partie gegen den wesentlich stärker eingeschätzten SV Ettingshausen.

Im Stenogramm: TTG Vogelsberg II – SV Ettingshausen 9:3: Ettingshausen: Ebinger/Schmidt (1), Nicklas/Eierdanz, Aff/Damm, Benjamin Ebinger (2), Marc Schmidt, Meinolf Eierdanz, Timo Nicklas, Christopher Aff, Stefan Damm. (ahz)

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