27. März 2018, 12:00 Uhr

Tischtennis

NSC Watzenborn-Steinberg macht Ligaerhalt perfekt

Tischtennis-Oberligist NSC Watzenborn-Steinberg hat es geschafft. Mit zwei Siegen am Wochenende verbuchten die Pohlheimer den vorzeitigen Ligaerhalt.
27. März 2018, 12:00 Uhr
Stefan Harnisch (r.), Jan Hartmann und Co. vom NSC Watzenborn-Steinberg machen den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt. (Foto: Friedrich)

Für die beiden heimischen Tischtennis-Oberligisten der Herren stand am Wochenende ein wichtiger Spieltag an. Der NSC Watzenborn-Steinberg hatte wie schon vor acht Tagen einen Doppelspieltag zu bestreiten, gewann erneut beide Partien und machte damit den Klassenerhalt vorzeitig perfekt. Der Gießener SV musste beim Tabellennachbarn Elz antreten und tauschte nach dem Auswärtserfolg mit diesem in der Tabelle erneut die Plätze.

NSC Watzenborn-Steinberg – TTC Bad Homburg II 9:0: Mit einem Rumpfteam und nur zwei etatmäßigen Akteuren war die Bad Homburger Zweitligareserve angereist. Die Gastgeber ließen sich auch nicht lange bitten und legten gleich mit drei Doppelerfolgen vor. Fabian Moritz/Jakob Armbrüster und Stefan Harnisch/Jan Hartmann verbuchten Dreisatzerfolge, während Florian Müller/Dennis Grötzsch einen Satzverlust hinnehmen mussten. Im Einzel musste Florian Müller dann über fünf Sätze gehen, während seine Teamkollegen ihre Matches nach drei Sätzen beendet hatten und so die Gäste mit der Höchststrafe nach Hause schickten. Konnten sich die Zuschauer bei den vorderen Partien noch an einigen sehenswerten Ballwechseln und knappen Sätzen erfreuen, so waren die Gäste auf den hinteren Positionen deutlich überfordert. »Es ist interessant zu sehen, dass die Gegner, wenn sie einen stärker einschätzen, auch mal mit Ersatz antreten«, schmunzelte Stefan Harnisch. »Vor zwei Jahren bei unserem Abstieg ist das jedenfalls nicht passiert. So war es ein Pflichtsieg und wir haben ihn souverän runtergespielt.«

TTC Hofgeismar – NSC Watzenborn-Steinberg 4:9: Die Gastgeber, mit nur noch theoretischen Aussichten auf den Klassenerhalt, waren ebenfalls ersatzgeschwächt, boten auf den Positionen eins bis drei ihre Topleute auf, dahinter Ersatzspieler. So mussten sich Stefan Harnisch/Jan Hartmann dem Doppel Nummer eins von Hofgeismar nach fünf hart umkämpften Sätzen geschlagen geben, während Fabian Moritz/Jakob Armbrüster und Florian Müller/Dennis Grötzsch mit Dreisatzsiegen für eine erneut positive Doppelbilanz sorgten. Hofgeismars Nummer eins war an diesem Tag zu stark, Müller (0:3) und im zweiten Durchgang Moritz (1:3) mussten sich geschlagen geben, so dass am Ende im ersten Paarkreuz eine ausgeglichene Bilanz erzielt wurde. Hartmann unterlag in seinem ersten Einzel in fünf Sätzen, doch danach dominierten die Gäste. Harnisch (3:0), Grötzsch (3:1) und Armbrüster (3:0) sorgten für eine beruhigende 6:3-Führung nach den ersten Einzeln, Müller (3:1), Harnisch (3:0) und Hartmann (3:2) machten den Sieg und damit den Klassenerhalt perfekt. »Hinten ohne drei war gegen uns zu wenig«, freute sich Harnisch. »Jetzt haben wir unser Saisonziel, den Klassenerhalt, bereits geschafft und wollen die Runde noch ordentlich zu Ende spielen.«

TTC Elz – Gießener SV 5:9: Zwischen diesen beiden Teams wird sich entscheiden, wer den Klassenerhalt direkt schafft und wer in die Relegation muss. Die Gastgeber gingen mit einem Punkt Vorsprung in diese Partie und waren fest entschlossen, für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch die Gießener waren nicht weniger entschlossen, einen Strich durch die Rechnung zu machen – und so entwickelte sich eine spannende und hart umkämpfte Partie mit am Ende sieben Fünfsatzmatches. Igor Maruk stand wieder zur Verfügung, musste sich aber mit Johannes Linnenkohl dem Elzer Top-Doppel geschlagen geben. Gaber Elzaher/Michael Merkel glichen aus, Dieter Buchenau/Samuel Preuß drehten ihre Partie nach einem 0:2-Satzrückstand, so dass die Gäste mit einer Führung in die Einzel gingen. Hier gingen zunächst alle Paarkreuze unentschieden aus. Maruk unterlag 0:3, Elzaher konterte mit einem 3:0, dem 2:3 von Preuß folgten Fünfsatzerfolge von Buchenau und Merkel, ehe es nach der Viersatzniederlage von Linnenkohl mit einer 5:4-Führung für die Gäste in die zweite Einzelrunde ging. Hier musste sich Elzaher im Spitzeneinzel in vier Sätzen geschlagen geben. Es folgten drei Krimis, Maruk, Buchenau und Preuß hatten in ihren Fünfsatzmatches jeweils das Glück des Tüchtigen und bauten die Führung auf 8:5 aus. Linnenkohl machte mit seinem 3:1 dann den wichtigen Auswärtssieg perfekt. »Es war eine gute und trotz der Brisanz immer faire Stimmung in der Halle. Wir haben eine grandiose Teamleistung abgeliefert«, freute sich Preuß darüber, dass sein Team in der Tabelle mit Elz wieder die Pätze getauscht hat. »Wir sind alle total happy über den Sieg, aber wir sind noch nicht durch.«

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