15. April 2019, 21:27 Uhr

NSC II verteidigt Relegationsrang

15. April 2019, 21:27 Uhr
Der NSC Watzenborn-Steinberg II mit Felix Stallmach verteidigt durch den Sieg in Gießen Rang acht und spielt nun in der Relegation. (Foto: Friedrich)

In der Tischtennis-Verbandsliga der Herren belegen zwei heimische Teams zum Rundenabschluss die beiden Relegationsplätze. Während der TV Großen-Linden schon als Tabellenzweiter feststand und mit zwei Siegen seine Ambitionen auf den Aufstieg untermauerte, verteidigte der NSC Watzenborn-Steinberg II mit dem Derbysieg in Gießen den Abstiegsrelegationsplatz. Unter der Woche hatte der Gießener SV II bereits gegen Margretenhaun-Künzell verloren.

TTG Margretenhaun-Künzell – Gießener SV II 9:0: Mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot trat der Gießener SV II zu seiner letzten Auswärtspartie in dieser Saison an. Die drei Topspieler fehlten, zwei Jugendspieler waren aufgestellt und mit Philipp auf dem Brinke und Markus Geißler waren nur zwei etatmäßige Akteure an der Platte. Diese beiden verpassten im Doppel nur knapp den ersten Gästepunkt (2:3), für Mehmet Erkal/Alex Gur (SBE) sowie Klaus Wroblewski/Nikolaj Gerasimenko (JES), alle aus der Kreisklasse), setzte es Dreisatzniederlagen. Die ersten drei Einzelmatches waren dann hart umkämpft. Geißler glich gegen die Nummer eins der Gastgeber einen 0:2-Satzrückstand aus, unterlag aber im Entscheidungssatz ebenso wie Auf dem Brinke nach 2:1-Satzführung. Auch das dritte Einzel ging über fünf Sätze, hier gelang Nachwuchsspieler Gur der Ehrenpunkt für die Gäste. Danach unterlagen Erkal, Gerasimenko und Wroblewski jeweils in drei Sätzen. Im Spitzeneinzel gelang auf dem Brinke noch ein Satzgewinn. Nachträglich wurde die Partie mit 9:0 für die Gastgeber gewertet, da für Gerasimenko keine Spielberechtigung vorlag.

Gießener SV II – NSC Watzenborn-Steinberg II 4:9: Mit stark verbessertem Aufgebot stellte sich dann der Gießener SV beim letzten Saisonspiel vor Heimpublikum dem Derbygegner aus Pohlheim, Domingo Cordero war mit von der Partie und die hinteren drei Positionen wurden aus dem Bezirksklassenteam ausgefüllt. Die Gäste mussten in diesem Match den Relegationsplatz verteidigen und rückten in Bestbesetzung an. Domingo Cordero/Philipp auf dem Brinke punkteten für die Gastgeber gegen Dennis Grötzsch/David Malaika (3:0), doch Tim Neuhof/Felix Stallmach gegen Markus Geißler/Pejman Khamehgir (3:0) sowie Martin Richter/Bernd Commerscheidt gegen Robin Kehr/Sener Dasdan (3:1) stellten die Weichen bereits in Richtung Gästesieg. Cordero sorgte mit seinem 3:0 gegen Neuhof für den Ausgleich, dann drehte Grötzsch nach 0:2-Satzrückstand gegen auf dem Brinke zur 3:2-Gästeführung. Diese wurde dann von Richter (3:1 gegen Geißler), Stallmach (3:0 gegen Khamehgir), Commerscheidt (3:0 gegen Kehr) sowie Malaika (3:0 gegen Dasdan) vorentscheidend auf 7:2 ausgebaut. Im ersten Paarkreuz punkteten Cordero mit 3:1 im Spitzeneinzel gegen Grötzsch sowie auf dem Brinke mit 3:0 gegen Neuhof für den GSV, doch Stallmach und Richter mit ihren Dreisatzsiegen gegen Geißler und Khamehgir machten für die Gäste den Sack zu und wahrten die Chancen des NSC auf den Klassenerhalt, der in der Relegation perfekt gemacht werden muss. »Dass der GSV nicht komplett war, kam uns schon entgegen«, kommentierte NSC-Kapitän Thomas Domicke nach Erreichen des Etappenziels. »Wenn wir komplett antreten können, haben wir in der Relegation eine realistische Chance, aber es wird nicht einfach.« Gegner sind voraussichtlich aus den Bezirksoberligen der SV Uttrichshausen und der TTC Höchst/Nidder III.

TV Großen-Linden – TTC Höchst/Nidder II 9:3: »Das ist unser Lieblingsgegner, die liegen uns einfach. Dass ihre Nummer sechs verletzt ausfiel, war gleich vorentscheidend«, gab Uwe Schreiber zu Protokoll. Schreiber und Co. gingen mit den Doppeln gleich 3:0 in Führung. Er selbst holte an der Seite von Andrius Preidzius einen Punkt, Carsten Jung/Dirk Schneider sowie Roland Fritsch mit Arne Friede, der für den erkrankten Simon Frodl-Dietschmann an der Platte stand, bauten die Führung aus. Im ersten Paarkreuz blieben Preidzius und Fritsch ohne Satzverlust, ehe Jung sich in fünf Sätzen geschlagen geben musste. Dem kampflosen Punktgewinn von Schreiber standen die Niederlagen von Schneider und Friede entgegen, sodass es mit einer 6:3-Führung in die zweite Einzelrunde ging. Preidzius gewann das Spitzeneinzel in vier Sätzen, Fritsch blieb erneut ohne Satzverlust und Jung holte nach verlorenem Auftaktsatz den Siegpunkt mit 3:1. »Wir wollten als Team geschlossen die Saison durchziehen und haben entsprechend Gas gegeben«, bilanzierte Schreiber.

TTG Margretenhaun-Künzell – TV Großen-Linden 3:9: Auch im letzten Spiel beim Vierten blieben die Lindener konzentriert. Carsten Jung/Dirk Schneider unterlagen unglücklich gegen das Doppel eins der Gastgeber in fünf Sätzen, während Andrius Preidzius/Uwe Scheiber (3:0) sowie Roland Fritsch/Arne Friede (3:1) für die Gästeführung sorgten. Im ersten Paarkreuz trumpften Fritsch (3:0) und Preidzius (3:1) auf, Schneider musste sich nach 2:1-Satzführung in fünf Sätzen geschlagen geben. Jung gewann seine Partie 3:1. Nach Friedes Viersatzniederlage sorgte Schreiber mit seinem 3:2 für den 6:3-Zwischenstand und blieb so in der Rückrunde ungeschlagen. Das Spitzeneinzel mussten die Gastgeber abschenken, Fritsch blieb auch in seinem vierten Einzel an diesem Wochenende ohne Satzverlust, und erneut war es Jung vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen (3:0). »Wir haben gut gespielt und sind jetzt in der Vorbereitung auf die Relegation«, gab Kapitän Schreiber vor. »Wichtig ist, dass Carsten Jung nach seinem Durchhänger die Kurve gekriegt und seine letzten drei Einzel gewonnen hat.« In der Hessenliga-Relegation treffen die Lindener voraussichtlich auf den TTC Höchst/Nidder (HL) und den TSV Breitenbach (VL Nord).

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