05. März 2018, 17:53 Uhr

Morsch und Co. mit Mühe

05. März 2018, 17:53 Uhr
Jürgen Fieser (r.), Manuel Ruschig und Co. von den Sportfreunden Oppenrod fehlt im Gastspiel beim Post-SV Gießen das gewisse Quäntchen Glück. (Foto: Friedrich)

»Letztlich gilt es jetzt, die Konzentration hochzuhalten und bis zum direktem Duell mit dem Post-SV gleichauf zu bleiben«, erklärt Spieler Michel Seibert vom TTC Wißmar die Situation seiner Mannschaft, die in der Tischtennis-Bezirksliga gegen den Gießener SV III gewann. Die junge Wißmarer Mannschaft ist nach wie vor unbesiegt und steuert als Tabellenführer dem Aufstieg entgegen. Bis zum Duell mit dem Post-SV haben einige Spieler von Wißmar jedoch eine ganz andere Hürde zu nehmen: »Drei von unserer Mannschaft, ich eingeschlossen, schreiben im März Abitur. Da müssen wir schauen, wie das mit den Spielen zusammenpasst« so Seibert »Falls jemand mal wegen einer Prüfung ausfällt, haben wir aber noch starke Ersatzleute«, zeigt sich Seibert zuversichtlich. Ähnlich sieht es Marco Morsch vom Post-SV, der sich mit seiner Truppe gegen Oppenrod durchsetzte und weiterhin einen Punkt Rückstand auf Wißmar aufweist. »Wir schauen von Spiel zu Spiel, aber hoffen natürlich, gegen Wißmar oder auch gegen Großen-Linden II aus dem Vollen schöpfen zu können.« Derweil musste die TTG Eberstadt/Muschenheim eine weitere Niederlage im Abstiegskampf verkraften, während TV Großen-Linden II gegen den TTV Heimertshausen mit 9:0 gewann.

Post-SV Gießen – Spfr. Oppenrod 9:4: »Das Spiel war viel knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt«, gab Marco Morsch vom Post-SV zu Protokoll. Der PSV trat mit Ersatzmann Julian Schaaf an. Im Doppel hatten die Sportfreunde gut losgelegt und zwei Spiele durch Sebastian Steinbrecher/Carsten Schmidt sowie Jürgen Fießer/Manuel Ruschig gewonnen. Bis es durch einen Sieg von Fabian Büttner gegen Jürgen Fieser 4:3 stand und der PSV somit erstmals in Führung ging, schien der Sieg für Oppenrod greifbar. Dann gewannen jedoch die Gießener ihre Spiele teilweise deutlich. »Wenn zwei, drei Spiele anders ausgehen und wir das Spiel verlieren, hätten wir uns aber auch nicht beklagen dürfen«, meinte Marco Morsch.

SV Grün-Weiß Gießen – TTG Eberstadt/Muschenheim 9:5: Letzte Woche noch hatte Michael Gilbert von »sieben Endspielen« für seine TTG gesprochen. Zum Auftakt zu dieser Serie musste Eberstadt-Muschenheim eine knappe Niederlage hinnehmen: Zumindest nach den ersten Einzelspielen hatten die Gastgeber noch auf einen Sieg gegen Grün-Weiß hoffen können. Im Doppel hatten zwar Andreas Schirl/Tim Birkenhauer gegen Norbert Paulsen/Michael Gilbert mit 3:2 für die Grün-Weißen vorgelegt, doch die TTG hatte die verbleibenden Doppel für sich entscheiden können. Nach dem ersten Durchgang Einzelspielen stand es dann 5:4 für Grün-Weiß, doch plötzlich brach die TTG ein und konnte lediglich durch Philipp Horvath noch einen einzigen Punkt holen.

TTC Wißmar – Gießener SV III 9:2: Mit fünf Mann und davon nur drei Stammspielern trat der Gießener SV III beim Spitzenreiter an. Keine gute Voraussetzung, um gegen den Tabellenführer etwas zu holen, da so ein Doppel und zwei Einzelspiele automatisch für Wißmar gewertet wurden. Die angetretenen Spieler des GSV III konnten dann immerhin noch zwei Punkte im Einzel erkämpfen: Jeweils knapp im fünften Satz setzte sich Ersatzmann Reiner Maier gegen Gunter Penzel und Robin Kehr gegen Steffen Kreiling durch. Ansonsten blieb Wißmar souverän und holte noch sechs Punkte. Unter anderem blieb Alec Metsch, der in dieser Saison erst ein Spiel verloren hat, einmal mehr eine sichere Bank mit einem Doppel- und zwei Einzelsiegen.

TTG Büßfeld – SV RW Odenhausen/Lda. 9:3: »Wir sind zu spät in die Partie gekommen«, resümierte Sebastian Haupt vom SVO nach der Niederlage. »Wir waren dann zwar drin, aber wir hatten uns gegen diesen Gegner auch nicht viel erhofft, weil wir wussten, dass sie in Bestbesetzung kaum zu schlagen sind.« Tatsächlich war der Start für die Gäste deutlich danebengegangen: In den Doppeln setzte es drei Niederlagen, auch im Einzel war in den ersten drei Partien nichts zu holen. Beim Stande von 6:0 kamen die Odenhausener dann zwar mit einem deutlichen Sieg von Steffen Kühnel gegen Mario Beyer zurück, für mehr als ein 3:9 reichte es am Ende jedoch nicht.

TV Großen-Linden II – TTV Heimertshausen 9:0: Der TV war ohne Stammspieler Dimitri Severin angetreten, für den Christian Dietz nachrückte. Immerhin hatte Heimertshausen zweimal die Chance, zumindest einen Punkt zu holen, doch ohne Erfolg. Damit baute Großen-Linden seine Siegesserie auf fünf Spiele aus, hat jedoch nach wie vor kaum eine Chance, noch um den Aufstieg mitzumischen.

SV RW Odenhausen/Lda. – TSV Klein-Linden II 9:7: Beide traten ersatzgeschwächt an: Beim SVO fehlte Steffen Rühl, für den Markus Haupt in die Mannschaft rückte, bei Kleinlinden II gab Daniel Zitzer sein Rückrundendebüt. Im Doppel ging zunächst der TSV mit 2:1 in Front, auch weil Norbert Backes/Daniel Zitzer gegen Marko Benner/Tino Magel knapp mit 3:2 gewinnen konnten. Diesen Vorsprung konnten die Odenhausener jedoch durch die Einzel schnell egalisieren – und so wechselte die Führung immer wieder. Mal gewann der Odenhausener Sebastian Haupt deutlich mit 3:0 gegen Matthias Zörb (3:0), mal ebenso deutlich der Kleinlindener Dirk Eschenburg gegen Michael Groß. Letztlich lief alles auf das Entscheidungsdoppel hinaus: Sebastian Haupt/Steffen Groß setzten sich gegen Willi Zampedri/Markus Zörb mit 3:0 durch. »Es ist eine Qualität unserer Mannschaft, dass wir in engen Partien von vorne bis hinten punkten können. Das Thema Abstieg ist damit für uns wohl endgültig abgehakt«, zeigte sich Sebastian Groß zufrieden.

TTG Büßfeld – VfB Ruppertsburg 9:1: Ohne einen einzigen Sieg im Einzel kehrte der VfB aus dem Vogelsberg zurück. Noch im Doppel schien alles offen, als Daniel Kozy/Michael Hahn durch einen knappen 3:2-Sieg den ersten Punkt für Ruppertsburg holten. 2:1 stand es, doch viel mehr war für den VfB nicht zu holen. Die weiteren Spiele gingen allesamt mit 0:3 beziehungsweise 1:3 verloren, so dass die Partie bereits nach zwei Stunden mit einem Sieg von Janis Käupl gegen Daniel Kozy beendet war. Der VfB verharrt nach der Niederlage weiterhin auf dem Relegationsplatz.

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