11. Mai 2018, 17:31 Uhr

Malte Siemens ganz stark

11. Mai 2018, 17:31 Uhr
Die erfolgreiche Mannschaft des SKC Gießen mit (hinten, v. l.): Janne Ole Wermter, Josefine Siemens, Marlene Havemann (vorn, v. l.) Mikhail Kulikov, Malte Siemens. (Foto: pm)

Mit insgesamt fünf Siegen und einer Bronzemedaille ist die Mannschaft des Ski- und Kanu-Clubs Gießen erfolgreich in die neue Rennsportsaison der Kanuten gestartet. Bei der Ginsheimer Hafenschildregatta konnte das fünfköpfige Team von Trainerin Anne Wermter die intensive Trainingsarbeit umsetzen und präsentierte sich in einer hervorragenden Frühform.

Besonders Malte Siemens unterstrich in der Altersklasse AK9 nach dem zweifachen Gewinn des Hessenmeistertitels im Vorjahr, dass auch in dieser Saison mit ihm zu rechnen ist. Bereits im Rennen über die 500-m-Kurzstrecke zeigte der Youngster im Kajak-Einer eine starke Leistung und erpaddelte mit einer sauberen Technik seinen ersten Saisonsieg. Auch im Sprintrennen über 200 m konnte kein Fahrer des Feldes dem Tempo des mit hoher Schlagzahl paddelnden Gießeners folgen, der erneut einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg herausfahren konnte. Ein überragendes Rennen gelang Malte Siemens anschließend über die 1000-m-Langstrecke. Von Beginn an dominierte der Gießener Kanute die Konkurrenz nach Belieben und zeigte bis zum Ziel eine konzentrierte Leistung. Mit weitem Abstand vor dem Rest des Feldes gewann der Nachwuchsfahrer die dritte Goldmedaille im dritten Rennen und überzeugte bei dem ersten Wettkampf der Saison mit einer makellosen Bilanz.

Mit einem leidenschaftlichen Schlussspurt sicherte sich Marlene Havemann im Kajak-Einer der Schülerinnen AK11 über 200 m den dritten Platz im Vorfinale, der die Qualifikation für den Endlauf bedeutete. In einem schnellen Finalrennen konnte sie lange den Kampf um die Bronzemedaille offen gestalten und belegte im Ziel einen sehr guten fünften Platz. Mit dem gleichen Ergebnis beendete sie auch das Rennen über die 2000-m-Distanz. Nach einem guten Start gelang es ihr, sich im Verfolgerfeld der Spitzengruppe zu platzieren und diese Position bis ins Ziel zu verteidigen. Auch über 500 m konnte sie ihr Talent und eine großartige Moral unter Beweis stellen, verpasste den Sprung auf das Podium nur knapp und erreichte in einem spannenden Rennen Rang vier.

Zufrieden mit seinem Regattadebüt konnte Mikhail Kulikov sein. Der Nachwuchsfahrer, der erst seit knapp einem Jahr Kanurennsport betreibt, zeigte in der Klasse der Schüler B insbesondere über 2000 m ein beherztes Rennen, erreichte einen guten achten Platz. Für eine positive Überraschung aus Gießener Sicht sorgte in der Altersklasse AK14 Josefine Siemens. Bei ihrem ersten Start für das Kajakteam Hessen gelang der Gießener Sportlerin zusammen mit ihren Partnerinnen im Kajak-Vierer über 500 m eine beeindruckende Vorstellung. Durch einen schnellen Start setzte sich das neu formierte Team an die Spitze des Feldes und verteidigte diesen Vorsprung sicher bis ins Ziel. Unglücklich verliefen für Josefine Siemens dagegen die Wettkämpfe im Kajak-Einer und im Kajak-Zweier. Nach überzeugenden Vorstellungen in den Vorläufen und der jeweils sicheren Qualifikation für die Finalrennen, verpasste sie in den Endläufen sowohl im Einer als auch im Zweierkajak mit Partnerin Sina Kretschmer nur denkbar knapp eine Medaille und erreichte jeweils den undankbaren vierten Platz.

In seinem ersten Jahr in der Jugendklasse startete Janne Ole Wermter gegen eine starke Konkurrenz und verpasste im Kajak-Einer trotz überzeugenden Leistungen die Qualifikation für die Endläufe über 200 und 500 m nur um wenige Zehntelsekunden. Über die 5000-m-Langstrecke zählte er zu einer kurz nach dem Start formierten fünfköpfigen Spitzengruppe, die sich schnell vom Hauptfeld absetzte. In einem dramatischen Finale, in dem die ersten fünf Fahrer innerhalb einer Sekunde das Ziel erreichten, verpasste der Gießener mit Rang vier nur hauchdünn den Sprung auf das Podium. Erfolgreicher verlief der Start im Kajak-Zweier zusammen mit Janek Soballa aus Lampertheim. Nach einem ungefährdeten Vorlaufsieg harmonierte das Duo auch im Endlauf über 500 m und setzte sich überlegen gegen die Konkurrenz aus Südhessen und Bayern durch.

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