20. August 2018, 17:28 Uhr

MSG steht Abstieg bevor

20. August 2018, 17:28 Uhr

»Unglücklicher hätte es nicht laufen können«, wusste Andrea Hermann, Mannschaftsführerin der MSG Watzenborn/Waldgirmes. In zwei Wochen hintereinander entscheidet der Champions-Tiebreak in einem Doppel über den Ausgang der gesamten Partie – und zweimal geht’s zuungunsten der MSG aus. Die Folge: Für Watzenborn/Waldgirmes steht der Abschied aus der Tennis-Hessenliga Damen 40 bevor. »Das war der Abstieg«, meint Hermann nach dem 4:5 vom Wochenende gegen den direkten Konkurrenten TC Königstein.

Mit nur einem Sieg aus bisher sechs Partien steht die MSG auf dem vorletzten Rang der Hessenliga – die letzten beiden Mannschaften steigen ab, am letzten Spieltag geht’s nun zum noch ungeschlagenen Spitzenreiter Tennis 65 Eschborn. »Meine Prognose ist, dass wir da nicht gewinnen können, es sei denn, dort bricht eine Epidemie aus«, sagt Hermann. Man bereitet sich also auf das vorerst letzte Hessenliga-Spiel vor. Das Team der MSG will in der jetzigen Konstellation zusammenbleiben, ob in der kommenden Saison in der 40er- oder 50er-Klasse gespielt wird, ist noch offen.

Gegen Königstein hatte Watzenborn/Waldgirmes auf den Positionen eins bis drei alle Einzel gewonnen: Ulrike Lotz, Anke Ordemann und Magdalena Happel steuerten ihren Teil zum so dringend benötigten Heimerfolg bei. Auf den hinteren drei Positionen war die MSG weitestgehend chancenlos. In den Doppeln musste also die Entscheidung fallen. Während Lotz/Happel souverän mit 6:0, 6:4 gewannen, unterlagen Hermann/Barbara Rustige mit 0:6, 1:6. Im mittleren Doppel fiel die Entscheidung über Klassenverbleib oder Abstieg: Ordemann/Michaela Cronau gewannen Satz eins mit 6:3, unterlagen dann mit 3:6 und mussten nun den Champions-Tiebreak gewinnen. Dort hatten sie zwei Matchbälle, konnten diese aber nicht nutzen und verloren letztlich mit 10:12.

»Das ärgert jeden selbst genug, da kann man niemandem einen Vorwurf machen«, sagte Hermann, für die der Abstieg zwar extrem unglücklich ist, gleichzeitig aber auch eine fast logische Folge einer mäßigen Saison mit vielen Krankheiten, Verletzungen und dem finalen Pech im Doppel.

Stenogramm: Lotz 7:5, 6:1; Ordemann 6:0, 6:0; Happel 6:0, 6:4; Rustige 1:6, 1:6; Weckmann 4:6, 0:6; Hermann 0:6, 0:6; Lotz/Happel 6:0, 6:4; Ordemann/Cronau 6:3, 3:6, 10:12; Rustige/Hermann 0:6, 1:6.

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