01. August 2018, 23:08 Uhr

Linden-Cup

Linden-Cup: Hüttenberger Zintel einmal mehr überragend

Der TV 05/07 Hüttenberg hat beim Linden-Cup am Mittwochabend einen Sieg über Ex-Trainer Jan Gorr und seine HSC 2000 Coburg gefeiert - und erneut den überragenden Mann auf dem Feld gehabt.
01. August 2018, 23:08 Uhr
Gegen drei Coburger Spieler versucht sich in dieser Szene Johannes Klein vom TV 05/07 Hüttenberg (2. v. l.) durchzusetzen. (Foto: Thürmer)

TV 05/07 Hüttenberg


Den dritten Spieltag des 27. Linden-Cup der Sparkasse Gießen eröffneten am Mittwochabend in der Regionalgruppe Oberligist HSG Pohlheim im Duell mit dem klassenniedrigeren Gastgeber MSG Linden. Dabei kamen die Gäste mit einem 27:23 (15:13) zu ihrem ersten Turniersieg. Anschließend trafen in der wieder gut gefüllten Stadthalle Linden die beiden Zweitligisten des TV Hüttenberg und des HSC 2000 Coburg aufeinander. In einem flotten Spiel setzten sich die Mittelhessen gegen Ende ab und kamen mit dem 32:27 (13:14) ebenfalls zu ihrem ersten Turniererfolg – ausgerechnet gegen die Mannschaft ihres Ex-Trainers Jan Gorr.

Regionalgruppe / MSG Linden – HSG Pohlheim 23:27 (13:15): Wie im Vorjahr verkaufte sich Landesligist MSG Linden gut gegen die Pohlheimer Gäste und hatte gleich den besseren Start. Immer wieder legte man über den treffsicheren Chris Grundmann vor und war nach einer Viertelstunde mit 8:6 in Führung. Danach drehte aber der Oberligist das Spiel zum 10:8 durch Johannes Träger in der 19. Minute. Nur vier Minuten später erhöhte Rico Funk sogar auf 13:9, ehe Linden bis zur Pause wieder auf 13:15 durch Lukas Walter herankam. Sehenswert bis dahin: zwei Kempa-Treffer von Träger, jeweils bedient von Rechtsaußen Thimo Wagner. Auch in die zweite Hälfte startete der Landesligist besser und war in der 38. Minute durch Rechtsaußen Malte Höhn wieder mit 17:16 vorne. Pohlheim reagierte mit einer Auszeit, holte sich nach dem 19:19 durch MSG-Mittelmann Tarek Müller (42.) die Führung zurück – und baute diese bis zum 24:20 in der 54. Minute aus, als Funk einen Siebenmeter im Nachwurf im Netz unterbrachte. Es war die Entscheidung, die auch zwei weitere Tore des besten Lindener Torschützen Chris Grundmann nicht mehr verhindern konnte. Den Schlusspunkt setzte Thimo Wagner mit seinem fünften Tor, der dieses Mal selbst der Vollstrecker beim Kempa war.

HSG Pohlheim: Schlegel, Wüst; Niclas (3), Fischer, Sayler, Schleenbecker (5), Schuster, Erdmann, Dönicke, Funk (6/2), Wenzel (2), Kreß, Träger (6), Wagner (5).

MSG Linden: Rocksien, Finn Weber, Jens Schindowski; Nober, Jung, Müller (1), Mühlhans (2), Walter (5), Mastenbroek (1), Berger (1), Rühl, Hirzmann, Andermann (1), Höhn (3), Grundmann (8/1), Wrackemeyer (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mäkitalo/Schäfer. – Siebenmeter: 4/2 – 1/1. – Zeitstrafen: 6 – 4 Minuten.

Bundesligagruppe / TV 05/07 Hüttenberg – HSC 2000 Coburg 32:27 (13:14): Im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von vier Tagen legten die erst am Spieltag angereisten Coburger zu Spielbeginn vor, doch der TVH glich immer wieder aus. So stand es nach zwei Siebenmetertreffern von Daniel Wernig und zwei Kreistoren von Moritz Zörb 4:4 (7. Minute), ehe Spielmacher Björn Zintel nach einer Viertelstunde mit seinem Tor zum 7:6 aus der zweiten Welle seine Mannschaft erstmals in Führung brachte. Doch die Mannschaft von Ex-TVH-Trainer Jan Gorr konterte und der Heuchelheimer Rechtsaußen Florian Billek warf per Tempogegenstoß zur 10:7-Führung ein (21.). Erneut Zintel mit einem ansatzlosen Strahl egalisierte aber wieder zum 10:10. Coburg ging dennoch mit einer 14:13-Führung in die Halbzeit. Diese hatte bis zum 20:19 durch Anton Prakapenia in der 40.Minute bestand. Zwar blieb das Spiel weiter ausgeglichen, nun aber mit leichten Vorteilen für den TVH, der in der 51. Minute über einen weiteren sehenswerten Treffer von Björn Zintel zum 25:23 jubelte. Das neunte Tor des überragenden Mittelmannes mit der letzten Aktion vor dem Zeitspielpfiff schlug im Winkel des von Konstantin Poltrum, einem weiteren Ex-Hüttenberger, gehüteten HSC-Kasten ein. Den Deckel drauf machten die Blau-Weiß-Roten schließlich mit zwei Treffern von Moritz Lambrecht und Tobias Hahn in das in Unterzahl verwaiste Coburger Tor, ehe der neue Kapitän Mario Fernandes noch zum 32:27-Endstand traf. Die Maßnahme von Trainer Emir Kurtagic das gestrige Training aufgrund der hohen Belastungen der letzten Tage ausfallen zu lassen, trug somit sogleich Früchte.

TV Hüttenberg: Schomburg, N. Weber; Sklenák, Lambrecht (2), Wernig (2/2), Lauer, Rompf (3), Zörb (3), Fernandes (3), Jóhannsson (2), Mubenzem (3), Hahn (1), Zintel (9/2), Klein (4).

HSC Coburg: Poltrum, Apfel; Barsties, Hagelin (2), Jäger (2), Wucherpfennig (5/3), Sproß (2), S. Weber (2), Prakapena (5), Billek (5/1), Timm, Knauer, Zettermann (2/1), Varvne (2), Neuhold.

Im Stenogramm / SR: Hurst/Krag (Oberursel/Ober-Eschbach). – Siebenmeter: 5/4 – 6/5. – Zeitstrafen: 10 – 6 Minuten.

***

Am Donnerstag ab 18.30 Uhr hat Gastgeber MSG Linden bereits sein letztes Turnierspiel gegen den Drittligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Danach steht das Erstligaduell zwischen der HSG Wetzlar und dem Bundesligarückkehrer Bergischer HC auf dem Spielplan.

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