19. März 2018, 17:03 Uhr

Ligaprimus hat das Glück des Tüchtigen

19. März 2018, 17:03 Uhr
Nico Grohmann hält mit Doppelpartner Michal Kuternozinski den TSV Allendorf/Lda. auf Meister- und Aufstiegskurs. (Foto: Friedrich)

In der Tischtennis Verbandsliga hat sich Tabellenführer TSV Allendorf/Lumda erneut schwergetan und erst im Abschlussdoppel zwei fest einkalkulierte Punkte gesichert und damit die Tabellenführung verteidigt. Während der TV Großen-Linden spielfrei war, musste der Gießener SV II zweimal an die Platte. Nach dem Auswärtssieg beim Tabellenvierten Höchst/Nidder II musste man sich aber in eigener Halle dem Tabellenzweiten Salmünster geschlagen geben, vergrößerte aber dennoch Vorsprung auf den Relegationsplatz.

TSV Allendorf/Lda. – TTG Horbach 9:7: Eigentlich sollten die abstiegsbedrohten Gäste für den Tabellenführer kein Problem darstellen, doch dann fiel bei der TSV kurzfristig Lukas Moser verletzt aus und konnte nicht mehr ersetzt werden. So hatten die Gäste gleich drei Punkte auf dem Konto und hofften auf eine mögliche Sensation. Mit einem starken dritten Doppel, das Walter Grohmann/Ulrich Bandt in vier Sätzen bezwang, gingen die Gäste sogar in Führung, nachdem Michal Kuternozinski/Nico Grohmann gewohnt sicher gepunktet hatten. Kuternozinski und Nico Grohmann holten dann im ersten Paarkreuz zwei Punkte. Manfred Krupenkow stand im zweiten Paarkreuz alleine und hatte im dritten Satz bereits einen Matchball gegen sich, drehte die Partie aber noch zum dritten Einzelpunkt. Doch die Gäste gaben nicht auf, bezwangen im hinteren Paarkreuz Walter Grohmann und Ulrich Bandt zur erneuten Führung und schafften dann die Überraschung, als im Spitzeneinzel Kuternozinski seine erste Einzelniederlage quittieren musste. Somit wuchs der Druck auf die hinteren Positionen, doch diese hielten stand. Nico Grohmann, Krupenkow, Walter Grohmann sowie Bandt (3:2) drehten die Partie zum 8:7. Dann war auf Kuternozinski/Nico Grohmann im Entscheidungsdoppel mal wieder Verlass (3:0). »Das war mehr als glücklich«, gestand Bandt nach der Partie.

Gießener SV II – TTC Höchst/Nidder II 9:5: Die ersatzgeschwächten Gäste erwischten den besseren Start und gingen durch die Doppel in Führung. Jürgen Boldt/Pejman Khamehgir unterlagen in vier Sätzen, Domingo Cordero/Markus Geißler mussten sich nach vergebenem Matchball in fünf Sätzen geschlagen geben, ehe Ratislav Michalko/Philpp Wingert für die Gastgeber punkteten. Es folgten spannende Matches auf Augenhöhe, doch zunächst jeweils mit dem besseren Ende für den Gießener SV II. Nach Corderos Viersatzerfolg setzten sich Boldt, Geißler und Michalko jeweils in fünf Sätzen durch. Ausgeglichen war das hintere Paarkreuz, dem Viersatzerfolg von Wingert folgte ein 1:3 von Khamehgir zum 6:3-Zwischenstand. Nachdem Cordero das Spitzeneinzel in drei Sätzen für sich entschieden hatte, kam der Zug dann doch ins Stocken. Boldt unterlag nach 2:0-Satzführung, Geißler verließ nach vier Sätzen als Verlierer die Platte. Doch mit ihren zweiten Einzelsiegen machten Michalko und Wingert den Sieg der Mittelhessen perfekt.

Gießener SV II – TTC Salmünster 6:9: Der Tabellenzweite reiste in Bestbesetzung an, nicht gewillt, seine Chancen auf den direkten Aufstieg zu gefährden. Die Gießener hatten ihr Spitzendoppel wieder umbesetzt, Jürgen Boldt/Domingo Cordero behaupteten sich in drei Sätzen, während Markus Geißler/Pejman Khamehgir sich dem gegnerischen Spitzendoppel geschlagen geben mussten (1:3), ehe Ratislav Michalko/Philipp Wingert ihr Team wieder in Führung brachten (3:0). Dann riss Corderos Erfolgsserie (1:3), Boldt holte mit einer Energieleistung die Führung zurück (3:2), ehe der durch eine Fußverletzung gehandicapte Geißler sich in fünf Sätzen geschlagen geben musste und das 0:3 von Michalko die Gäste erstmals in Führung brachte. Nach Wingerts Viersatzerfolg und Khamehgirs 1:3 ging es mit einem 4:5 in die zweite Einzelrunde. Hier setzten sich die Gäste dann entscheidend ab. Cordero musste seinem dreifachen Einsatz für beide GSV-Teams an diesem Wochenende Tribut zollen und unterlag im Spitzeneinzel in fünf Sätzen, Boldt und Geißler mussten ihren Gegnern nach drei Sätzen gratulieren. Michalko und Wingert machten es mit ihren Dreisatzerfolgen noch einmal spannend, doch Khamehgirs 1:3 besiegelte die Heimniederlage. Dennoch konnten die Gießener mit ihrem Erfolg vom Freitag ihren Vorsprung auf den Relegationsplatz ausbauen.

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