12. September 2018, 17:11 Uhr

Lichs Trainer Lauer: Liga ist eine Lotterie

12. September 2018, 17:11 Uhr
Lichs U18-Basketball-Trainer David Lauer blickt zuversichtlich in die Saison. (Foto: hf)

Für Lich Basketball und die BA Gießen 46ers steht in der U18-Basketball-Oberliga die Nachwuchsförderung im Vordergrund. Das sagen die Trainer David Lauer und Ivica Piljanovic, der bei den 46ers das Amt von Christopher Hühn übernommen hat. Beide Teams starten am Wochenende in die Spielzeit 2018/19.

Lich Basketball

Rang vier in der Oberliga, Platz drei in der Hessenmeisterschaft: Trainer David Lauer blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit 2017/18 seiner Licher U18-Jugendbasketballer zurück. »Durch altersbedingte Wechsel ging uns jedoch viel Qualität verloren«, mahnt der Übungsleiter vor der am Wochenende beginnenden neuen Saison. Ehemalige Teamstützen wie Cedric Ohly oder Paul Hungenberg stehen den Wetterstädtern nicht mehr zur Verfügung. Neuzugänge wie Benjamin Wurm oder Jordan Lee Howard sollen nun perspektivisch an das Herrenteam herangeführt werden. Als neue Leistungsträger könnten sich Till Wagner und Finn Jakob entpuppen, die bereits im Vorjahr zum Team zählten. Auch die Entwicklung von Johannes Roith stimmt Lauer positiv: »Er hat in den vergangenen sechs Monaten einen riesen Sprung nach vorne gemacht. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Das gilt auch für Gregor Gümbel und Luca Dinges, die bereits fester Bestandteil des Regionalligakaders sind.«

Ein konkretes Saisonziel will der Trainer nicht ausgeben: »Es wäre schön, wieder unter den ersten vier zu landen. Das wird aber wirklich schwierig. Die Liga ist für mich auch in diesem Jahr eine Lotterie.« Wichtiger sei ohnehin die kontinuierliche Nachwuchsförderung, allen voran die körperliche Entwicklung sowie die Integration der Spieler im Herrenbereich. Angeknüpft werden soll dabei an die Arbeit der letzten drei Jahre. »Unsere ersten beiden Mannschaften waren immer gut mit Jungs aus unseren Reihen besetzt. So darf es gerne weitergehen.« Möglich ist diese enge Verzahnung durch den einheitlichen Spielstil, den die Licher Basketballer von der U14 bis zur Regionalliga etabliert haben. »Wir wollen immer die Kontrolle über das Spiel und dessen Geschwindigkeit haben. Im Angriff agieren wir viel aus dem Pick-and-Roll heraus und wollen einheitlich als Team auftreten.« Die erste Gelegenheit dafür bietet sich am Samstag im Gastspiel beim TV Langen. Das erste Heimspiel findet am darauffolgenden Sonntag (23. September, 18.00 Uhr) gegen Makkabi Frankfurt in der Licher Erich-Kästner-Halle statt.

Kader: Johannes Roith, Till Wagner, Finn Jakob, Luca Dinges, Gregor Gümbel, Florian Staub, Benjamin Wurm, Linus Eisler, Noah Glasenhardt, Jordan Lee Howard, Uakea Atay.

BA Gießen 46ers

Mit den Roth Energie BA Gießen 46ers tritt neben Lich auch in diesem Jahr ein Team aus dem mittelhessischen Raum in der U18-Oberliga an. 13 Siege aus 18 Spielen reichten in der letzten Saison zur Qualifikation für die Hessenmeisterschaft. Gehandicapt durch mehrere kranke, verletzte oder für das JBBL-Team abbestellte Spieler, zogen die Lahnstädter im März zunächst gegen Kronberg im Spiel um Platz drei gegen den TV Lich den Kürzeren. Über eine neuerliche Endrundenteilnahme würde sich Ivica Piljanovic freuen, der im Sommer das Amt von Christopher Hühn übernommen hat: »Das wären weitere wertvolle Spiele, um die neuen NBBL-Jungs an die Liga heranzuführen. Dort treffen sie auf ältere Spieler und können sich körperlich an ein neues Level gewöhnen.«

Kommen sie in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga häufig nur auf Kurzeinsätze, ist die U18 der Ort, um Selbstvertrauen und Spielpraxis zu sammeln. Dabei steht für Piljanovic die spielerische Entwicklung seiner Schützlinge im Vordergrund, nicht der Tabellenplatz. Exemplarisch hierfür ist die Zonenverteidigung: Ist diese in der JBBL verboten, darf sie in der Oberliga praktiziert werden. »NBBL-Spieler haben dann geringere Umstellungsprobleme. Darüber hinaus gilt es, die Entscheidungsfindung, also das Erkennen von Situationen, zu schulen.«

Offensiv wollen die Jung-46ers einen kontrollierten Fastbreak-Basketball praktizieren. »Fastbreaks kann jeder laufen, entscheidend ist es, schnell zu spielen ohne gleichzeitig kopflos zu agieren.« Mit Ausnahme von Elias Boutama und Kekai Yan, die ausschließlich für die U18 zum Einsatz kommen, wird sich der Kader dabei unterschiedlich aus einem Stamm von 16 weiteren Akteuren der 46ers-Nachwuchsprogramme rekrutieren.

Zum Saisonstart empfangen die Gießener am Samstag (17 Uhr) Eintracht Frankfurt. Da die heimische Sporthalle Ost wegen einer Musikveranstaltung belegt ist, findet die Begegnung in der Krofdorfer Eduard-David-Sporthalle statt.

Kader: Elias Boutama, Kekai Yan, Kevin Eva, Karl Maruschka, Fritz Rostek, Philipp Bötz, Lennard Hoppe, Nicolai Sann, Witas Kerlach, Torben Koplin, Vincent Sucke, Matti Thormeier, Paul Sechting, Hannes Bergmann, Yuma Janeck, Tom Nitsche, Tim Zygankow, Lennox Burghard.

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