25. August 2018, 12:00 Uhr

Basketball

Licher Felix Schweizer spielt gegen NBA-Star Dennis Schröder

Die deutschen Meisterschaft im 3 x 3-Basketball war für den Licher Felix Schweizer etwas Besonderes. Er hat gegen NBA-Star Dennis Schröder gespielt – und ist mit ihm um die Häuser gezogen.
25. August 2018, 12:00 Uhr
Cool, der Licher Felix Schweizer in Hamburg im 3 x 3-Duell mit NBA-Star Dennis Schröder (r.). (Foto: Kuczera)

Für viel Aufsehen sorgte NBA-Star Dennis Schröder, als er am letzten Wochenende an der deutschen Meisterschaft im 3 x 3-Basketball in Hamburg teilnahm und diese mit seiner Mannschaft auch gewann. Dass der frisch zu den Oklahoma City Thunder gewechselte deutsche Nationalspieler auf dem Weg zur Meisterschaft im Finale erst nach Verlängerung mit 17:15 gewann, lag auch aus einem Akteur aus dem heimischen Raum. Felix Schweizer vom Regionalligisten TV Lich hatte sich mit seiner Mannschaft ebenfalls für die deutsche Meisterschaft qualifiziert und holte sich im direkten Duell mit der Schröder-Auswahl den Vizemeistertitel. Mit dieser Zeitung sprach Schweizer über seine Erlebnisse in Hamburg.

 

Wie kam es dazu, dass Sie an der deutschen Meisterschaft teilgenommen haben?

Schweizer: »Simon Kutzschmar, früher bei den Licher BasketBären, hat mich gefragt, ob ich im Sommer Lust hätte, ein paar Turniere zu spielen. Wir haben dann bei der ING-DiBa-Tour in Leipzig das Turnier gewonnen und uns dadurch für die deutsche Meisterschaft in Hamburg qualifiziert. Neben mir und Simon waren noch Joel Mondo aus Köln und Rouven Hänig aus Tübingen Teil des Teams.«

 

Habt Ihr damit gerechnet, in Hamburg bis ins Finale vorstoßen zu können?

Schweizer: »Durch unseren Sieg in Leipzig hatten wir schon viel Selbstvertrauen und wussten, dass wir als Team gut funktionieren. Wir sind mit dem Gefühl dahin gefahren, dass wir das Turnier durchaus auch gewinnen können.«

 

Wann haben Sie erfahren, dass Denis Schröder mitspielen wird?

Schweizer: »Am Freitag war sein komplettes Team noch nicht da und hatte alle seine Spiele auf Samstag verlegt. Da haben wir uns aber nichts dabei gedacht. Samstagmorgen haben wir dann gehört, dass Dennis Schröder gleich kommt und mitspielen wird. Das war natürlich eine Hammer-Nachricht für uns.«

 

Was war es dann im Finale für ein Gefühl, direkt gegen ihn zu spielen?

Schweizer: »Es war auf jeden Fall eine geile und besondere Erfahrung, gegen Dennis zu spielen. Das erlebt man nicht alle Tage. Er hat eine überragende Athletik. Sein erster Schritt und seine Schnelligkeit sind der Wahnsinn und er weiß genau, was er auf dem Feld zu tun hat. Gegen einen gestandenen NBA-Spieler zu spielen, war wirklich eine super Sache und hat noch einmal eine gewisse Extramotivation gegeben.«

 

Wie sind Sie und ihre Mannschaft das Spiel angegangen?

Schweizer: »Wir hatten natürlich großen Respekt vor Dennis, der in seiner Karriere für sein junges Alter schon einiges erreicht hat. Es war ein besonderes Gefühl für uns alle, aber wir haben uns auch gesagt, dass wir uns auf dem Feld davon nicht beeinflussen lassen wollen und einfach unser Spiel spielen wollen. Das hat ja auch gut geklappt und wir haben erst nach Verlängerung unglücklich verloren. Dennoch waren wir stolz auf dieses Ergebnis, denn wir haben wirklich alles gegeben.«

 

Konnten Sie Dennis Schröder in diesem Rahmen auch ein bisschen besser kennen lernen?

Schweizer: »Ja doch. Er ist wirklich ein total netter und cooler Typ. Wir haben nach dem Spiel noch lange miteinander über alles Mögliche geredet. Er hat sich auch sonst für jeden Zeit genommen und Fotos gemacht. Das hätte ich so ehrlicherweise nicht erwartet und davor ziehe ich meinen Hut. Wir waren abends sogar noch mit ihm in Hamburg unterwegs.«

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