12. Januar 2019, 11:45 Uhr

Frauenbasketball

Krofdorf Knights müssen Fehlerzahl reduzieren

In der 2. Bundesliga der Frauen erwartet der TSV Krofdorf-Gleiberg die Falcons Bad Homburg, die Bender Baskets Grünberg müssen bei den Bergischen Löwen Bensberg ran.
12. Januar 2019, 11:45 Uhr
Leslie Robinson (mit Ball) ist für die Krofdorf Knights beim Scoren eine Bank. Ihr Zweitliga-Team erwartet am Sonntag den Rangfünften aus Bad Homburg. (Foto: ras)

Vier Wochen Wettkampfpause hat es in der zweiten Basketball-Bundesliga der Frauen gegeben. Da muss man sehen, wie die Teams ihren Rhythmus wiederfinden. Die Akteurinnen werden in der Zeit neue Kräfte für die fast noch komplette Rückrunde gesammelt, die eine oder andere Spielerin eine Blessur auskuriert haben. Gleich eine schwere Aufgabe steht vor den Bender Baskets Grünberg. Sie werden am Sonntag um 15.30 Uhr vom Tabellenzweiten SG Bergische Löwen Bensberg erwartet. Mit einer Heimpartie starten die abstiegsbedrohten Krofdorf Knights ins neue Jahr. Sie empfangen am Sonntag um 16.30 die Falcons Bad Homburg.

SG Bergische Löwen Bensberg – Bender Baskets Grünberg (So., 15.30 Uhr): Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause sind die beiden Kontrahenten auch schon aufeinandergetroffen. In Grünberg setzten sich die Löwinnen deutlich mit 71:42 durch und gelten natürlich auch jetzt wieder eindeutig als Favorit. Punktgleich mit den Panthers aus Osnabrück führen sie die Tabelle an. Die Bender Baskets nehmen mit ihren sieben Siegen Rang vier ein und haben nach der SG mit Osnabrück sowie mit Halle weitere Hochkaräter vor sich.

Erst am Dienstag sind die Grünbergerinnen wieder ins Training eingestiegen. Da standen Coach Aleksandra Heuser wegen Urlauben und Lehrgängen jedoch nur fünf Spielerinnen zur Verfügung. Damit fällt die Vorbereitung auf die sonntägige Auswärtspartie bei den starken Tatiana Tenorio, Marquisha Harris, Majda Ghariani, Magdalena Gawronska und Co. etwas kurz aus. »Vor Weihnachten haben wir gegen Bensberg nicht gut ausgesehen«, erinnert sich die Trainerin. Für das Wochenende wünscht sie sich aber, einige Dinge besser zu machen als zuletzt. Da war unter anderem im taktischen Bereich nicht alles wie gewünscht verlaufen. Nun können die Gallusstädterinnen von ihrer Erfahrung aus dem ersten Aufeinandertreffen profitieren und in den entsprechenden Situationen anders reagieren. Wichtig ist, dass die Mittelhessinnen zu ihrem Spiel finden und es auch so gut wie möglich durchziehen können. Heuser denkt, dafür zehn Akteurinnen zur Verfügung zu haben. »Ihnen möchte ich allen die Chance geben, gegen diese Top-Mannschaft zu spielen, sagt sie.

Krofdorf Knights – Falcons Bad Homburg (So., 16.30 Uhr, Eduard-David-Sporthalle): Erst in dieser Woche haben die Knights wieder mit dem Training begonnen. Ob ihnen die lange Erholungszeit gut getan haben wird, ist eine der Fragen, die sich am Sonntag beantwortet. Bei den Mittelhessinnen soll laut Teammanagerin Tumika Rinderknecht die Konzentration voll auf dem Rest der Saison liegen.

Gegen die Taunusstädterinnen hat Krofdorf-Gleiberg noch etwas gutzumachen. Das Hinspiel ging mit 69:37 an die Falcons. Sie rangieren aktuell auf dem fünften Platz, hatten sich jedoch vor der Saison wesentlich mehr vorgenommen und wollten eigentlich oben mitspielen. Auf Erfolge sind die Knights aus anderen Gründen angewiesen. Für sie geht es weiter um den Klassenerhalt. An neunter Position liegend, können sie sich noch lange nicht sicher fühlen, auch wenn weiterhin ein Vier- bzw. Sechspunktepolster zu den beiden Tabellenletzten Berlin und Mainz besteht.

Bad Homburg wartet mit seinen Top-Spielerinnen Stephanie Furr, Nerea Garmendia Odriozola und Gergana Georgieva auf, die im Schnitt jeweils zweistellig soren. Dazu läuft ihr kanadischer Pointguard Alexandra Polishchuk auf. Zudem wird mit einem Wiedersehen der ehemaligen Knights-Akteurin Sarah Kuschel gerechnet, die seit dieser Runde für die Taunusstädterinnen agiert.

Fehlerminimierung heißt es erneut für die Krofdorferinnen, um sich irgendwie die Chance auf ein gutes Ergebnis offen zu halten. Außerdem lautet eine Forderung an einen Großteil der Mannschaft von Trainer Uwe Scheidemann weiterhin, mehr Verantwortung zu übernehmen. Bislang lag die Last des Punktens zumeist nur bei Leslie Robinson.

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