07. September 2018, 21:58 Uhr

Klare Rollenverteilung im Duell der Aufsteiger?

07. September 2018, 21:58 Uhr
Treffen am Sonntag wie in der Vorsaison in der Kreisoberliga Süd wieder aufeinander: Risko Bulut (l.) wird mit seinem FC Turabdin/Babylon bei Michael Delle und seinem MTV 1846 Gießen vorstellig. (Archivfoto: ras)

An diesem Wochenende stehen in der Fußball-Gruppenliga vier Partien mit heimischer Beteiligung auf dem Programm. Bereits heute ist die TSG Wieseck bei der Spvgg. Leusel zu Gast. Die TSF Heuchelheim sind ebenfalls heute beim FSV Schröck im Einsatz. Am Sonntag steigt am Heegstrauchweg das Gießener Sportkreis-Derby zwischen dem MTV 1846 Gießen und dem FC Turabdin/Babylon. Der SC Waldgirmes II empfängt zeitgleich den VfB Wetter.

Spvgg. Leusel – TSG Wieseck (heute, 16 Uhr): »Ich hatte mir von meiner Elf spielerisch mehr erwartet, musste aber aufgrund unserer Unterzahl am Ende mit dem Punkt zufrieden sein«, sagt Ertac Caliskan nach dem 1:1 in Schröck. Für den Trainer der Grün-Weißen ist die TSG nach deren Trainerwechsel und der Personalrotation ein unbeschriebenes Blatt. »Wir müssen den Fokus auf uns legen und mit aller Macht die drei Punkte behalten«, so Caliskan. Leusels Trainer kann wieder auf Julian Boos und Stefan Lerch zurückgreifen. Der Einsatz von Marvin Rosengart (Knöchelprobleme) ist fraglich. Christian Donath (verletzt) fällt aus.

»Leusel ist ein kompakter Gegner, dem wir nicht ins offene Messer laufen dürfen. Wir dürfen nicht zu euphorisch agieren, sondern müssen konzentriert zu Werke gehen. Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufdrücken, denn nach dem wichtigen 4:1-Sieg gegen Naunheim gilt es für uns, nachzulegen«, sagt Peter Endrulat. Der TSG-Trainer hat durch die Verpflichtungen von Leon Gülec und Gabriel Birol eine etwas entspanntere Personalsituation. Lediglich der für drei Pflichtspiele gesperrte Trimor Berisha wird fehlen.

FSV Schröck – TSF Heuchelheim (heute, 16.30 Uhr): Nach zwei Heimniederlagen hintereinander wollen die TSF zum Abschluss der englischen Woche endlich Zählbares einfahren. »Trotz der 0:1-Niederlage gegen Turabdin/Babylon bin ich mit der Art und Weise, wie sich meine Spieler präsentiert haben, zufrieden. Sie haben ein anderes Gesicht als beim 0:3 gegen den VfB Wetter gezeigt. Unser Problem ist, dass wir aus aussichtsreichen Positionen derzeit keine Tore schießen. Wir müssen ans Limit gehen, denn Kleinigkeiten werden über Sieg und Niederlage entscheiden«, sagt Schreiter. Der TSF-Trainer muss auf Hammad Ali (privat verhindert), Paul Kottek, Dominik Seel (beide Urlaub), Michael Rohde, Moritz Fischer, David Lautaro Tejerina und Oktay Siakiroglou (alle verletzt) verzichten. Nicklas Mattig ist wieder dabei.

MTV 1846 Gießen – FC Turabdin/Babylon (Sonntag, 15 Uhr): Die Männerturner waren unter der Woche spielfrei und wollen in einem weiteren Aufsteigerduell die 3:4-Niederlage bei den BSF Richtsberg vom vergangenen Wochenende vergessen machen. »Wir waren auf dem kleinen Kunstrasenplatz, auf dem du ständig durch Zweikämpfe unter Druck gesetzt wirst, nicht frei im Kopf. Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen und haben zu unsicher in unserem Passspiel agiert«, berichtet Patrick Loeper. Hinzu kam, dass die Elf des MTV-1846-Trainers bereits den dritten Strafstoß in der noch jungen Saison vergeben hat. »Im Training hauen die Jungs die Murmel in den Winkel, aber den Stress im Spiel kann man nicht simulieren«, erläutert Loeper, wieso eine Extraschicht Elfmeter dennoch nicht auf dem Trainingsplan gestanden hatte. Stattdessen legt der 36-Jährige Wert darauf, dass seine Spieler wieder zu den Grundtugenden zurückfinden. »Der FC-Kader hat eine hohe individuelle Klasse, der wir mit Kompaktheit und taktischer Disziplin begegnen müssen. Wenn wir 90 Minuten die Spannung hochhalten, sehe ich uns alles andere als chancenlos«, gibt sich Loeper selbstbewusst. Der MTV-1846-Trainer muss auf Julian Heep (Urlaub), Paul Vollrath, Simon Bartsch, Simon Hassler und Maximilian Ott (alle verletzt) verzichten. Tim Michel Winter, Timothy Nyombi, Hakan Yilmaz und Ali Korkmaz stehen wieder zur Verfügung.

Die Elf von Trainer Stefan Hassler mühte sich am Mittwoch zu einem 1:0-Sieg in Heuchelheim. »Ich bin froh über den knappen Sieg. Unsere Leistung am Mittwoch war allerdings nicht so gut wie im Spitzenspiel am vergangenen Wochenende. Wir wollen gegen den MTV 1846 an die gute Leistung gegen Braunfels und das Ergebnis in Heuchelheim anknüpfen«, wünscht sich Hassler. Der FC-Trainer muss auf Pierre Chabou (beruflicher Auslandsaufenthalt), Patrick Agirman, Josef Celik und Besim Kücükkaplan (alle verletzt) verzichten. Dominique Dearbone ist wieder dabei. Zudem konnte der FC mit Marius Klotz (zuvor TSG Wieseck) noch einen weiteren Spieler verpflichten. Der Einsatz von Steffen Spottka (Knieprobleme) ist fraglich.

SC Waldgirmes II – VfB Wetter (Sonntag, 15 Uhr): Nach dem 6:0-Kantersieg gegen Richtsberg grüßt die Elf von Spielertrainer Mario Schappert von der Tabellenspitze. Grundlage für die bislang positive Bilanz ist eine makellose Heimbilanz von fünf Siegen in fünf Spielen. Der Tabellensechste aus Wetter dürfte ein Gradmesser werden. »Wir dürfen nicht durchdrehen, sondern müssen die Bälle flach halten. Wenn wir einen Lauf haben, sind wir sicher schwer zu stoppen. Das Spiel wird tagesformabhängig sein. Daher haben sich meine Flügelflitzer Erencan Pektas und Mazlum Celik im Abschlusstraining regeneriert, um zum Abschluss der englischen Woche nochmals Dampf über die Außen zu machen«, sagt Schappert. Der Pädagoge muss auf Maik Buss und Rouven ter Jung (beide verletzt) verzichten. Karl Cost stößt wieder zum Kader, auch der Spielertrainer wird wieder die Fußballschuhe schnüren.

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