Der TV Großen-Linden, an diesem Wochenende zweimal im Einsatz, hat in der Rückrunde der Tischtennis-Verbandsliga seine Erfolgsserie fortgesetzt und den fünften Sieg in Serie gefeiert. Dabei wurde nicht nur Tabellennachbar Lieblos, sondern auch der Tabellenzweite Salmünster bezwungen, was den Klassenerhalt und den Sprung auf den dritten Tabellenplatz bedeutete.

TTC Lieblos – TV Großen-Linden 4:9: Die Gastgeber hatten eine nicht spielfähige Nummer eins aufgeboten, damit drei Punkte verschenkt in der Hoffnung, auf den hinteren Positionen dadurch stark genug aufgestellt zu sein. Der Plan schien zunächst aufzugehen, die beiden gespielten Doppel gewann Lieblos gegen Carsten Jung/Dirk Schneider und Roland Fritsch/Thomas Krämer jeweils in vier Sätzen. In den Einzeln schlugen die Gäste aber zurück. »Carsten Jungs 3:0 hat die Wende eingeleitet. Danach lief es unerwartet gut«, kommentierte Uwe Schreiber, der sich ebenfalls in drei Sätzen durchsetzte, das nun folgende Geschehen. Schneider und Krämer bauten mit Fünfsatzerfolgen die Führung aus, ehe Volkmann (0:3) und Fritsch (2:3) sich zum zwischenzeitlichen 7:4 aus TV-Sicht geschlagen geben mussten. Nach Abwehr von sechs Matchbällen in Durchgang vier drehte Schneider seine Partie noch und sorgte für die Vorentscheidung. Schreiber (3:1) machte den Auswärtserfolg perfekt.

TV Großen-Linden – TTC Salmünster 9:5: Die Gäste, noch mit Außenseiterchancen auf den Titel angetreten, wurden kalt erwischt. »Uns ist in den Doppeln ein Traumstart gelungen«, frohlockte Uwe Schreiber, nachdem Schreiber/Arvid Volkmann (3:0), Carsten Jung/Dirk Schneider (3:2) sowie Roland Fritsch/Thomas Krämer (3:1) für die 3:0-Führung gesorgt hatten. Nach Jungs 0:3 bezwang Fritsch Salmünsters Nummer eins mit 3:1, Schneider, Schreiber und Volkmann bauten ebenfalls mit Viersatzsiegen die Führung aus, ehe Krämer mit seinem 3:2 für den achten Punkt sorgte. Dann bäumten sich die Gäste noch einmal auf. Zwei 0:3- im ersten und zwei 2:3-Niederlagen im zweiten Paarkreuz ließen die Führung der Lindener schrumpfen, doch Volkmann bewies Nervenstärke und holte den Siegpunkt. »Alle Spieler haben den positiven Trend der letzten Wochen bestätigt«, lobte Schreiber seine Teamkollegen. »Der Klassenerhalt ist jetzt gesichert, nach der schwachen Vorrunde sind wir damit völlig zufrieden.«

Die Großen-Lindener haben sich mit diesem doppelten Erfolg nicht nur vom sechsten auf den dritten Tabellenplatz verbessert, sondern dem TSV Allendorf/Lumda durch den Erfolg gegen Lieblos wertvolle Schützenhilfe geleistet, der damit am kommenden Sonntag bei Schlusslicht Fulda die Meisterschaft in der Verbandsliga vorzeitig perfekt machen kann.

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