07. Dezember 2017, 17:56 Uhr

Japanisches Stelldichein

07. Dezember 2017, 17:56 Uhr
Mit Hiroaki Kazai ist der Erfolg beim RSV Lahn-Dill zurückgekehrt. Die Serie soll am Sonntag gegen die Köln 99ers nicht abreißen. (Foto: jth)

Im Gegensatz zum Hinspiel Ende September hat die Mannschaft aus dem Rheinland jedoch ein deutlich verändertes Gesicht und will dies zum Start in die Rückrunde auch in Mittelhessen zeigen.

Zur Saisonpremiere am 30. September feierten Michael Paye und Co. mit dem 106:26-Kantersieg in der Domstadt den höchsten Erfolg gegen die Kölner in der langen gemeinsamen Geschichte beider Vereine. Doch damals fehlte nicht nur RSV-Neuzugang Hiroaki Kozai auf dem Parkett der Sporthalle Bergischer Ring, sondern auf der Gegenseite mit Mari Amimoto, Naohiro Murakami, Masatsugu Shinoda und Akira Toyoshima gleich ein ganzes japanisches Quartett bei den 99ers.

Nach Ende der Asienmeisterschaften im chinesischen Peking sind alle nun seit rund fünf Wochen im Dienste ihrer beiden RBBL-Teams. Während mit Hiroaki Kozai der Erfolg beim RSV Lahn-Dill längst zurückgekehrt ist, mussten die Rheinländer noch bis Ende November auf den ersten Punktgewinn in der Beletage des Rollstuhlbasketsballs warten, den sie vor nunmehr knapp zwei Wochen in Zwickau einfahren konnten. Nichts desto trotz steht die Mannschaft des britischen Trainer Mathew Foden mit dem Rücken zur Wand und tief im Abstiegskampf der RBBL.

Und dennoch warnt RSV-Trainer Ralf Neumann eindringlich: »Am Sonntag steht eine andere Kölner Mannschaft auf dem Parkett wie noch zu Saisonbeginn! Wir dürfen nach den guten Spielen zuletzt nicht glauben, dass das am Sonntag ein Selbstläufer wird«. Sein Team muss dabei vor allem auf das niederländisch-bosnische Centerduo Gijs Even und Nermin Hujic aufpassen, dass im Schnitt für 20,7 Punkte pro Spiel gut ist. Dahinter hat sich bereits das japanische Quartett offensiv positioniert und steuert seit seiner Rückkehr weitere 26,7 Zähler pro Einsatz hinzu. Gerade das Duell des 29-jährigen Kozai gegen seine Landsleute wird am Sonntag auch für den Besuch japanischer Medien in der RSV-Heimstätte sorgen.

Head Coach Ralf Neumann und seine Assistentin Janet McLachlan wollen sich davon unbeeindruckt aber im letzten Heimspiel des Jahres mit ihrem Team standesgemäß von den eigenen Fans in die Weihnachtspause verabschieden, ehe am 16. Dezember noch das Viertelfinale im DRS-Pokal im ostwestfälischen Rahden auf den Doublegewinner des Vorjahres wartet: »Wir wollen noch einmal richtig Gas geben, unser Tempospiel in die Waagschale werfen, um mit einem guten Gefühl ins Pokalspiel und dann in die Weihnachtspause gehen zu können«.

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