30. August 2018, 23:16 Uhr

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30. August 2018, 23:16 Uhr

EC Bad Nauheim


»Es fühlt sich so langsam alles heimisch an«, sagt Christof Kreutzer nach der ersten vollständigen Trainingswoche beim EC Bad Nauheim. Der Düsseldorfer Trainer scheint sich in der Kurstadt immer mehr einzuleben – und seine Spieler sollen das auch tun. Sie sollen in den Saisonrhythmus kommen. Das heißt: regelmäßiges Training zu den üblichen Zeiten und Spiele Freitagabend und Sonntagnachmittag. Genau das hat der DEL 2-Klub aus der Kurstadt am Wochenende vor. Zunächst wird Ligakonkurrent Heilbronner Falken zum Duell ins Colonel-Knight-Stadion erwartet (Freitag, 19.30 Uhr), dann geht es zum Kooperationspartner Herner EV (Sonntag, 16.30 Uhr), der Saisoneröffnung feiert. Die wichtigsten Punkte vor dem Testspielwochenende im Überblick:

Der erste Gegner Heilbronn: Die Falken haben nach den finanziellen und sportlichen Querelen Anfang der 2010er Jahre zuletzt wieder in ruhigeres Fahrwasser gefunden. Davon zeugt Rang neun in der Abschlusstabelle der DEL 2, auch wenn es im letzten Hauptrundenspiel in Bad Nauheim ein 0:3 gab. In den Preplayoffs hatte sich Heilbronn mit 2:0 gegen die Dresdner Eislöwen durchgesetzt, es folgte das 1:4-Viertelfinalaus gegen den späteren Champion aus Bietigheim. Mit Kevin Lavallée, Kyle Helms und Marcus Götz sind gleich drei Ex-Nauheimer in den Reihen der Falken, wobei alle drei allerdings die 30-Jahre-Marke schon überschritten haben. Dies ist auch in der Mannschaft von Trainer Alexander Mellitzer nicht unentdeckt geblieben, weshalb das Team mit Nachwuchskräften des Kooperationspartners Adler Mannheim aufgefüllt wird. Einige von ihnen kennt EC-Trainer Christof Kreutzer gut, weshalb er davor warnt, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Team sehe in dieser Saison ganz anders aus als im Vorjahr und könne sowohl nach oben als auch nach unten alles erreichen. Beeindruckend ist auch die Frühform der Rot-Weiß-Blauen, die beim Wurmberg-Cup in Braunlage zunächst die Löwen Frankfurt im Halbfinale ausschalteten und sich im Finale gegen den ersten Hauptrundengegner des EC; die Kassel Huskies, erst in der Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben mussten. Dazukommt ein 10:0 gegen den EC Klagenfurt II vom vergangenen Wochenende.

Der zweite Gegner Herne: Oberligist Herne wird die 2:7-Niederlage vom vergangenen Sonntag aus Bad Nauheim noch nicht vergessen haben, doch ob die Revanche an diesem Wochenende gelingt, darf angesichts des straffen Zeitplans des EC-Kooperationspartners aus Nordrhein-Westfalen zumindest bezweifelt werden. Am Freitag eröffnet Herne das Wochenende mit einem Heimspiel gegen den Krefelder EV aus der höchsten deutschen Nachwuchsliga DNL, es folgt der Auswärtsauftritt beim Krefelder Ligakonkurrenten Kölner EC am Samstag, ehe am Sonntag um 12 Uhr das Stadionfest eröffnet wird und um 16.30 Uhr dann der EC Bad Nauheim in Herne auf der Matte steht. Verschlimmert wird die Situation durch die angespannte Personallage, denn mit Brad Snetsinger, der sich im Frankfurt-Spiel vom vergangenen Freitag (5:6) verletzt hatte, Tim Schmitz, der vorher schon für die gesamte Vorbereitung ausgefallen war, und Vojtech Sumorer, der sich im Colonel-Knight-Stadion eine schwere Prellung zugezogen hat, steht gleich hinter drei Spielern ein Fragezeichen vor dem harten Wochenende nach einer wohl ebenso harten Trainingswoche.

Personelles: Beim EC Bad Nauheim sind alle Spieler fit, das Training fand unter der Woche in gewohntem Umfang im Colonel-Knight-Stadion statt. Niklas Mannes steht weiterhin nicht zur Verfügung, da er bei der Düsseldorfer EG als Ersatz ranmuss.

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